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Neue Mittelschule: Druck auf kritische Lehrer

"Wes' Brot ich ess', des' Lied ich sing'" – diese Einstellung scheint sich Unterrichtsministerin Schmied von ihren "Untertanen", den Lehrern, wohl so manches Mal zu wünschen. Dass es immer wieder aber auch kritisch denkende Ausschärler aus Schmieds linken bildungspolitischen Vorstellungen gibt, zeigen erste bekannt gewordene Lehrer-Evaluierungen der Neuen Mittelschule. Die Bildungsministerin stellt die Vorwürfe in Abrede, dennoch entsteht der Eindruck, als sei der "Erfolg“ des Schulversuchs von oben angeordnet worden.

So hat die Webseite der Österreichischen Professorenunion Klagen von Lehrern gesammelt, dass bei schulinternen Wahlen des Lehrkörpers, bei denen über eine Optierung für die Neue Mittelschule abgestimmt werden sollte, jene Lehrer, die sich für eine Beibehaltung der differenzierten Schulform ausgesprochen hatten, unter Druck gesetzt wurden. Aussagen wie "Es gab eine öffentliche Abstimmung im Lehrkörper – alle die nicht dafür gestimmt haben, hat sich der Direktor aufgeschrieben" oder "…Wahlmanipulation wäre ein vorsichtiger Ausdruck dafür" werfen diesbezüglich kein gutes Licht auf Claudia Schmieds Lieblingsprojekt. Von all dem will die Ministerin freilich nichts wissen. In der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des FPÖ-Bildungssprechers Walter Rosenkranz findet sie nur Worte für das "große Interesse an der Teilnahme von Lehrkräften an der NMS-Entwicklungsarbeit". Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

Auch zu dem Vorwurf, dass an einigen Neuen Mittelschulen die Order an die Lehrer ausgegeben worden ist, dass als schlechteste Note ein „Befriedigend“ (3) gegeben werden darf, stellte Walter Rosenkranz eine Anfrage an die Bildungsministerin. Ein Vorwurf, der angesichts des Dokumentencharakters von Zeugnissen besonders schwerwiegend ist, zumal diese damit nicht nur ihre Aussagekraft verlieren, sondern nahezu wertlos werden. In der Anfragebeantwortung  wird er aber nur als Unterstellung abgetan.

Über den wahren Wert eines Neuen Mittelschul-Abschlusses kann sich jeder selbst ein Bild machen angesichts eines weiteren Kommentars einer betroffenen Lehrerin, die meint: „Die Kinder erhalten ein Gymnasialzeugnis mit allen daraus erwachsenden Rechten, obwohl sie vielleicht (...) nach der dritten Leistungsgruppe HS gewertet wurden.“

Foto auf der Startseite: Jens Rötzsch
 

Kommentare

Österreich braucht Fachkräfte

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Österreich braucht Fachkräfte.
Darum schraubt man die Anforderungen bei Prüfungen immer tiefer, bis auch Personen aus dem Grenzbereich zum Behinderten es schaffen (heutiger Zeitungsbericht: Lehrlingsanwärter können sich weder sprachlich ausdrücken noch logisch denken).
Ob diese „Fachkräfte“ dann im Berufsleben tauglich sind, wage ich anzuzweifeln.

die ganze politik der derzeit herrschenden kaste

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wird von internationalen lobbys, beheimatet vorrangig in den in EUSA befohlen.

"unsere" politiker sind nur die willfährig ausführenden organe.

wenn einer da nicht mitspielt, kommt er gar nicht in die position. wenn er schon in der position ist und dann nicht mitspielt, wird er mit verleumdung usw. gemobbt, bis er das handtuch wirft.

beispiel bundepräsident köhler hsat sich jahreklang geweigert, den eu- vertrag von lissabon wwegen schwerwiegender verfassungsburchbedenken zu unterschrieben und damit zu ratifizieren.
plötzlich trat er wegen einem nichtigen "grund" zurück...

Neue Mittelschule

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Wenn man jemand als MinisterIn einsetzt, der von der Materie Null Ahnung hat, darf man sich nicht wundern, wenn Schwachsinn herauskommt. Aber es passt alles zusammen: Darabos ruiniert das Heer, Schmied und Karl das Bildungssystem, Berlakovich holt noch 100.000 Kulturbereicherer, Pröll ruiniert die Finanzen und Bauern, Faymann ist überhaupt Spitze und wird in Israel als Gusenbauer angesprochen: Kurz, wir haben mit Abstand die "fähigste" Regierung in der 2.Republik. Ich hoffe, jetzt haben sogar die geduldigen Österreicher genug und werden bei den nächsten Wahlen die Rechnung für diese "Regierung" präsentieren !!

berlakovich? dachte, der

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berlakovich?
dachte, der (nicht neue) vorschlag kam vom spindelegger?

um von den (mit sicherheit

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um von den (mit sicherheit ausschlagebenden) ideologischen grabenkämpfen wegzukommen, möchte ich sagen, dass dieses zusammenwürfeln mMn kein gutes ist.
es ist nicht jeder gleich schnell, fleißig, etc.
ich selbst bin in eine außerstädtischen HS gegangen, nahe dem wohnort, völlig freiwillig, und kann (nachdem ich 5 jahre bhs besucht habe, wo hauptschüler und schüler aus versch. gymnasien zusammentrafen) nur sagen, dass es keinerlei unterschied macht, ob man dieses oder jenes system durchlaufen hat.

in meinem maturajahrgang befanden sich großteils schüler aus ländlichen HS.
ich bin der auffassung, dass innerstädtische HS schon sehr in verruf geraten sind, weil es faktisch kein lernniveau mehr gibt.

also: HS am land ok, in der stadt nicht zu empfehlen, aber HS können sich prinzipiell schon mit gymn. messen, vor allem deshalb, weil mittels leistungsgruppen differenziert werden kann, die ich als äußerst wichtig und richtig erachte. mobbing oder hinhauen auf jene, die in der 3. LG waren, hatte ich nie mitbekommen.


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