Linken Journalisten ist kaum ein Thema zu absurd, um sich im Kampf gegen „Rechts“ zu betätigen. So musste jüngst auch die Nationalflagge dafür herhalten: In den Salzburger Nachrichten wurde der Pinzgauer Flaggenproduzent Gerald Heerdegen interviewt. Da die Flagge eine der normalsten Sachen auf der Welt ist, würde man sich ein entspanntes Gespräch erwarten. Weit gefehlt. Der Interviewer Christian Resch hat seine linke Ideologie dermaßen inhaliert, dass er die Nationalfahne nur mit Vergangenheit, Diskriminierung und Nationalsozialismus assoziieren kann. So wird das Gespräch zu einem aggressiven, beleidigenden Verhör, das nicht etwa der Information der Leser dient, sondern Reschs persönlicher Kampagne gegen das Phantom eines grundsätzlich bösen, gefährlichen Nationalismus.