Die SPÖ nimmt entweder die Arbeit des anlaufenden Untersuchungsausschuss nicht ernst, oder sie verfolgt bewusst ein strategisches Kalkül. Mit der Auswahl der SPÖ-Mannschaft, die von der größeren Regierungspartei in den Untersuchungsausschuss geschickt wird, greift man nämlich unter anderem auch auf Mandatare mit ausgewiesener Lobbyismus-Erfahrung zurück. So agiert etwa der SPÖ-Justizsprecher und Fraktionsführer im Untersuchungsausschuss, Johannes Jarolim, seit vielen Jahren im Umfeld von Lobbyismusprojekten in eigener Sache.
Jarolims Juristenkarriere auf einem SPÖ-Ticket