Die Sudetendeutsche Landsmannschaft gedachte am 12. März 2011 des Todes von 54 friedlichen Demonstranten am 4. März 1919. Sie forderten das Selbstbestimmungsrecht für ihr Volk und die Eingliederung ihrer deutschsprachigen Siedlungsbiete zu Österreich. Tschechoslowakische Soldaten eröffneten das Feuer. Für die Festrednerin der Veranstaltung, die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen und CDU-Abgeordnete zum deutschen Bundestag, Erika Steinbach war dieses Massaker bereits ein schlimmes Vorzeichen für den sich verschärfenden Konflikt zwischen Tschechen und Deutschen, der nach Ende des Zeiten Weltkrieges in die Massenvertreibung der Sudetendeutschen mündete.