Seiten mit dem Schlagwort: "Bernard Madoff"

Russisches Finanzroulette - Mathematiker agiert wie eine Notenbank

11. Juli 2012 - 6:00

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Währungen

Der Milliardenbetrüger Bernard Madoff brachte seine Kunden um viele Milliarden Euro. Sein russisches Gegenstück, Sergei Mavrodi, ist ganz legal in dessen Fußstapfen getreten. Der Russe verwehrt sich gegen den Vorwurf, betrügerische Absichten zu haben. Vielmehr agiere er wie eine Notenbank. Auch Papiergeldsysteme brechen zusammen und dann beginne eben alles von vorne.

Spekulation auf Russisch

Justiz verspielt Vertrauen der Bürger

10. Juli 2011 - 11:40

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Martin Graf

Es bedurfte nicht der jüngsten Umfrage, um zu erkennen, dass die Justiz das Vertrauen der Bürger nahezu völlig verspielt hat. Nur noch acht Prozent der Österreicher vertrauen ihr voll und ganz, 21 Prozent eher nicht oder gar nicht. Die breite Masse positioniert sich dazwischen und drückt aus, zumindest punktuell unzufrieden zu sein. Selbst die neue Justizministerin Beatrix Karl hat das Problem erkannt, indem sie offen bekannte, das Vertrauen in die Justiz sei zerrüttet.

Pröll will Damoklesschwert über Bank Austria nicht sehen

27. Februar 2011 - 22:28

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Banken
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Bank AustriaÜber der Bank Austria und ihrer italienischen Mutter UniCredit schwebt seit Anfang Dezember 2010 ein Damoklesschwert mit unglaublicher Schärfe. Der Masseverwalter des verurteilten Milliardenbetrügers Bernard Madoff hat die beiden Banken und einige andere Beschuldigte auf unglaubliche 19,6 Milliarden Dollar – umgerechnet 14,3 Milliarden Euro geklagt.

Verfahren gegen Bankbosse werden verschleppt

20. Juli 2011 - 0:00

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Justiz

Bernard MadoffDas österreichische Bankensystem hat sich als wenig krisenfest erwiesen. 35 Milliarden Euro Steuergeld wurden an notleidende Bankhäuser überwiesen, um diese zu stabilisieren. Einzelne Institute wie die Kommunalkredit waren nicht mehr zu retten, weshalb diese im November 2008 verstaatlicht wurde. Auch die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur hat erhebliche spekulative Verluste eingefahren, für die die Republik aufkommen muss.

Unzensuriert-Magazin: Wie Banken die Gerichte narren

22. Juni 2011 - 13:08

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Magazine

BildDie zweite Ausgabe des Unzensuriert-Magazins ist in der Druckerei, die ersten Seiten haben wir bereits ins Netz gestellt. Wir haben uns intensiv der österreichischen Justiz gewidmet und ihrer Großbaustelle aus unzähligen offenen Verfahren, die gar nicht, zu langsam und oft auch recht merkwürdig bearbeitet werden. Auf dieser Baustelle könnte fast jede Bank eine Filiale eröffnen. Die Finanzbranche hält die Justiz in Atem und scheint ihr doch immer wieder zu entschlüpfen.

Schlafwagentempo bei Madoff-Ermittlungen

27. Februar 2011 - 23:03

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Justiz
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Claudia Bandion-OrtnerDer Milliardenbetrug des US-Investors Bernard Madoff treibt momentan nicht nur den Managern der auf 19,6 Milliarden Dollar verklagten Bank Austria die Schweißperlen auf die Stirn. Auch die heimische Justiz hat mit der Sache alle Hände voll zu tun. Dass sie dabei ins Schwitzen geraten könnte, verhindert allerdings das Tempo, in  dem die Behörden tätig sind.

Während nämlich das Mastermind des Betrug, Bernard Madoff, in den USA in Rekordtempo abgeurteilt wurde und bis an sein Lebensende nur noch gesiebte Luft atmen wird, reist seine "kriminelle Seelenverwandte" (Schweizer Tagesanzeiger) Sonja Kohn weiterhin ungehindert durch die Lande. Die Wienerin war Gründerin der Bank Medici, die in Zusammenarbeit mit der Bank Austria enorme Geldsummen von Anlegern einsammelte und sie über zwei Fonds (Herald und Primeo) dem Investment-Scheinimperium Madoffs zur Verfügung stellte. Kohn stellt sich als Opfer Madoffs dar, weshalb für sie und die weiteren 14 Beschuldigten nebst Bank Medici AG und Unicredit Bank Austria AG die Unschuldsvermutung gilt.

Madoff: Für Kohn und die Bank Austria wird es eng

20. Dezember 2010 - 20:29

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Banken

Bank Austria19,6 Milliarden Dollar will Madoff-Masseverwalter Irving Picard von der Bank Austria, der Wiener Bankerin Sonja Kohn und zahlreichen weiteren Beklagten eintreiben. Obwohl sich alle Beschuldigten als Opfer das Madoff’schen Pyramidenspiels sehen, deutet vieles darauf hin, dass die Bank-Austria-Mutter UniCredit gehörig bluten wird. Denn Picard ist überaus erfolgreich beim Eintreiben jenes Geldes, mit dem er die Madoff-Anleger schadlos halten will.

Justizmühlen im Fall Madoff mahlen langsam

15. Dezember 2010 - 9:57

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Martin Graf

Martin GrafDie jüngsten Ereignisse rund um den Milliardenbetrug des amerikanischen Investors Bernard Madoff werfen einmal mehr ein schiefes Licht auf die heimische Justiz. Als bekannt wurde, dass der Masseverwalter des einstigen Madoff-Imperiums eine Klage gegen die Bank Austria, die Bank Medici und ihre Gründerin Sonja Kohn sowie gegen zahlreiche Prominente der Wiener Finanzwelt eingebracht hat, bemühte sich die Staatsanwaltschaft blitzartig, auf eigene Aktivitäten in dieser Sache zu verweisen. Tatsächlich handelt es sich wohl eher um gezielte Desinformation.

Die Geldsammler-Familie des Milliardenbetrügers Madoff

12. Dezember 2010 - 11:59

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Banken

Bernard MadoffFür die Bank Austria wird die Affäre Madoff jetzt ungemütlich. Die Klage von Masseverwalter Irving Picard ist zwar nicht die erste, aber die mit Abstand höchste, die gegen das Unternehmen in Zusammenhang mit dem Madoff’schen Schneeballsystem erhoben wird. 19,6 Milliarden Dollar will Picard für die Opfer eintreiben. Im Mittelpunkt der Vorwürfe stehen die einstige Medici-Bankerin Sonja Kohn und ihre Familie.

Von den Zuflüssen zu Madoffs System sind laut Klageschrift 9,1 Milliarden Dollar Kohn zuzurechnen. Sie soll nicht nur unter dem Namen Sonja Kohn aufgetreten sein, sondern wahlweise auch als Sonja Blau Kohn, Sonja Blau, Sinja Kohn, Sinja Blau oder Sinja Türk. Mit ihr beklagt sind zahlreiche Familienmitglieder: Ehemann Erwin K., Mutter Netty B., Sohn Robert Alan K., Tochter Rina H. sowie die beiden Schwiegersöhne Moishe H. und Mordechai L.