Am 1. Dezember 2011 wurde der alljährliche Korruptionswahrnehmungsindex veröffentlicht. Dieser Index wird seit dem Jahr 1995 von Transparency International (TI) erhoben. Transparency International ist eine nichtstaatliche, also private Organisation, die sich auf ihre Fahnen geheftet hat, sich der Wahrnehmung von Korruption wissenschaftlich zu nähern. Als wissenschaftliches Vehikel dient eben dieses Verzeichnis der Wahrnehmung von Korruption, das auf den Wirtschaftswissenschaftler Johann Graf Lambsdorff von der Universität Passau zurück geht, der diesen Index ursprünglich erfunden hat. Grundlage für das Ranking in diesem Index ist die Befragung von Unternehmern und Länderanalysten sowie die Befragung von in- und ausländischen Experten. Der Index umfasst die Varianz von 0 bis 10, wobei 10 den geringsten und 0 den höchsten Grad an wahrgenommener Korruption umschreibt.
Österreich auf Platz 16 unter 183 evaluierten Staaten