Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass hat sich mit dem Nahost-Konflikt auseinandergesetzt und dafür harsche Kritik von fast allen Seiten geerntet. Ein „irres Gedicht gegen Israel“ ist es für die Bild-Zeitung, für den FAZ-Herausgeber „ein Machwerk des Ressentiments“. Der CDU-Generalsekretär ist „über die Tonart und Ausrichtung des Gedichts entsetzt“, seine SPD-Kollegin betrachtet es als „irritierend und unangemessen“.