Zu einer unendlichen Geschichte entwickelt sich das Projekt der „Elektronischen Gesundheitsakte“, im gesundheitspolitischen Bürokratendeutsch kurz „ELGA“ genannt. Nach den Plänen des SPÖ-Gesundheitsministers Alois Stöger sollte ab dem Sommer 2012 der Probebetrieb aufgenommen werden. Doch die Verhandlungen mit der Standesvertretung der Ärztekammer scheinen verhärtet. Immer wahrscheinlicher wird, dass dieses Projekt ELGA floppen wird. Der stellvertretende FPÖ-Klubobmann Martin Strutz kritisiert die enormen Kosten, die bereits angefallen sind - und möglicherweise umsonst sein werden.