Seiten mit dem Schlagwort: "Fukushima"

Atomlobby gibt in der EU die Richtung vor

13. Oktober 2012 - 14:01

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Andreas Mölzer

In der vergangenen Woche hat die EU-Kommission den mit Spannung erwarteten „Stresstest“ für Atomkraftwerke vorgestellt. Die Ergebnisse des Berichts sind nicht nur ernüchternd, sondern besorgniserregend: Keines der 64 Kernkraftwerke in der Europäischen Union sei als „sicher“ einzustufen, vielmehr bestehen teils schwere Sicherheitsmängel, womit sich jederzeit eine Nuklearkatastrophe wie 1986 in Tschernobyl oder 2011 im japanischen Fukushima wiederholen kann.

Kommentar von Andreas Mölzer

Japan beschließt Atomausstieg, doch Zweifel bleiben

15. September 2012 - 10:45

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Energie

Der GAU, verursacht durch ein Erdbeben und einen darauf folgenden Tsunami, ist nun eineinhalb Jahre her und die Folgen der Katastrophe sind in Fukushima noch immer zu bemerken. Die Verstrahlung ist weiterhin hoch und 160.000 Menschen haben neben dem Verlust ihrer Heimat auch jenen ihrer Arbeit und jeglicher Zukunftsperspektiven zu verkraften. Außerdem haben die Bauern der Umgebung große Schwierigkeiten, ihre Produkte zu verkaufen, was den Verlust ihres Lebensunterhalts bedeutet. Nicht zu vergessen ist auch die atomare Verseuchung des Meeres an der Nordostküste Japans.

Linke Einheitsschule: Auch Rheinland-Pfalz soll Experimentierfeld werden

24. Januar 2012 - 1:00

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Deutschland

Bild„Länger miteinander lernen“ - hinter dieser harmlos klingenden Formel verbirgt sich eine politische Agenda größter Tragweite. Bundesdeutsche Linke setzen seit Jahren auf einen Schul- und Kulturkampf, der auf die Abwicklung des dreigliedrigen Schulsystems in der Bundesrepublik, insbesondere der Gymnasien abzielt. Gerieten in der jüngeren Vergangenheit die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (seit 2010 von Rot-Grün unter Duldung der Linken regiert) und Baden-Württemberg (seit 2011 von Rot-Grün regiert) zu schulpolitischen Experimentierfeldern, will nun auch der grüne Koalitionspartner der SPD im kleineren Rheinland-Pfalz den Vorbildern in Nord und Süd nicht nachstehen.

Umweltaktivisten fordern: „Energie muss teurer werden!“

8. Oktober 2011 - 0:37

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Energie

Gaskraftwerk LeopoldauDie Energiewende fordert erhebliche Opfer. Doch wofür? Schließlich ist der Zusammenhang zwischen Kohlendioxid und Klimawandel wissenschaftlich längst nicht bewiesen. Angeblich klimafreundliche Energieerzeugungsformen haben sich als umweltfeindlich herausgestellt, und zehntausende Arbeitsplätze gehen durch steigende Energiekosten verloren. Aktivisten fordern dennoch: „Energie muss teurer werden.“

Experten: Grüne Energie könnte ganz Europa lahmlegen

8. August 2011 - 7:53

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Klima

BildEuropa könnte ein gigantischer Stromausfall bevorstehen. Der panikhafte Atomausstieg Deutschlands und die Energiepolitik Großbritanniens gefährden die Versorgung des Kontinents mit elektrischem Strom. National Grid, der größte Energiekonzern Englands, warnt bereits vor den Konsequenzen des fragwürdigen Klimaschutzes. Innerhalb der nächsten neun Jahre soll der Kohlendioxidausstoß der Europäischen Union um mindestens zwanzig Prozent sinken. So wollen es die EU-Kommission und unsere gewählten Regierungen. Grundlage dieses beinahe religiösen Eifers ist die Road Map 2050, die „Bibel“ des Klimaschutzes.

Was kostet die Energiewende?

25. Mai 2011 - 14:21

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Umwelt

AtomausstiegSeit dem Unfall im Kernkraftwerk Fukushima ist besonders in Deutschland die Energiewende in aller Munde. Im Gegensatz zum großen Nachbarn ist der Ausstieg aus der Atomkraft in Österreich mangels Atommeilern natürlich kein Thema, doch auch hierzulande wird verstärkt der Umstieg auf erneuerbare und saubere Energiegewinnungsformen gefordert. Sowohl in Österreich als auch in Deutschland sind sich die Experten in zwei Fragen einig. Technisch sind ein Atomausstieg bis 2020 und eine Umstellung auf erneuerbare Energie machbar. Was dieser Umstieg wirklich kosten und welche wirtschaftlichen Auswirkungen er haben wird, ist dagegen nicht abzuschätzen.

Heimische Wildschweine sind radioaktive Strahler

27. April 2011 - 8:24

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Konsumentenschutz

WildschweinDie EU-Kommission hat per Durchführungsverordnung die Grenzwerte für Radioaktivität bei Nahrungs- und Futtermitteln aus Japan erhöht. Dabei wurden die Grenzwerte für Jod-131 und Cäsium-Isotope teilweise verdoppelt, bei manchen Lebensmitteln wie etwa Fischöl sogar um das Zwanzigfache erhöht. Die Grenzwerte seien zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung in Fällen des atomaren Notstands gedacht, damit die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden könne, so die EU-Kommission.

Weniger Ausländer heißt weniger Atomenergie

5. April 2011 - 12:12

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Schweiz

KKW MühlebergDie Schweizer Volkspartei hat einen pikanten Vorschlag zur Reduzierung der Kernenergie gemacht. Würde man die Zuwanderung durch Beschränkungen drosseln, könnte der Energiebedarf gesenkt werden, was wiederum die Nutzung von Atomenergie überflüssig machen würde. „Wir müssen Alternativen zur Kernenergie diskutieren“, meint SVP-Vorsitzender Toni Brunner und stellt gleichzeitig fest: „Der Stromverbrauch steigt wegen der Zuwanderung. Geht die Einwanderung so ungebremst weiter wie bisher, kommen wir nicht um den Bau neuer Kernkraftwerke herum.“

Tschernobyl: Wahrer Grund ein Erdbeben?

29. März 2011 - 23:56

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Umwelt

TschernobylAbseits der offiziellen Version eines menschlichen Versagens könnte das 1986 stattgefundene Unglück im ukrainischen Kernreaktor Tschernobyl ähnlich wie in Japan durch ein Erdbeben ausgelöst worden sein. Nach Angaben der sowjetischen Regierung wurde das Atomkraftwerk zwar an einer „günstigen geologischen Position“ errichtet, in Wahrheit jedoch an zwei tektonischen Bruchlinien, dem südlichen „Pripjat“-Bruch und den „Teterow“-Linien. Dort verläuft wie so oft an Brüchen auch ein 775 Kilometer langer Nebenfluss des Dnepr, der Pripjat, dessen Wasser zur Kühlung der Brennstäbe herangezogen wurde.

Simpsons werden wegen Fukushima zensuriert

29. März 2011 - 9:50

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Fernsehen

Die SimpsonsIm Reaktor 2 des schwer zerstörten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat nach Einschätzung der Regierung eine Kernschmelze eingesetzt. Im Umfeld des Reaktors wurde eine extrem erhöhte Radioaktivität verzeichnet, deren Strahlendosis 1.000 Millisievert pro Stunde übersteigt – mehr als das zehnfache jenes Wertes, der bei atomaren Unfällen für die Arbeiter des Kraftwerkes erträglich ist. Die Kontaminierung soll rund 20 bis 40 Kilometer um den Meiler bereits so stark sein, dass schwere gesundheitliche Schäden eintreten.

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