Während die Utopisten den arabischen Völkerfrühling herbeisehnen und sich die mediale Landschaft dem libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi widmet, gehen in Ägypten derzeit schlimme Szenen vor sich. Die seit dem Sturz von Präsident Hosni Mubarak regierende Armee ist keineswegs ein Garant für demokratische Zustände oder Religionsfreiheit für Minderheiten. Im Gegenteil: In den vergangenen Tagen kam es vermehrt zu Übergriffen gegen die christliche Minderheit, berichtet das Hilfswerk Open Doors.