Die Gemeinden haben angeblich kein Geld. Die Bürgermeisterin von Gießhübl, Michaela Vogl (ÖVP) sagte in einem Standard-Interview, dass die finanzielle Situation so angespannt sei, dass man jetzt sogar das Tafelsilber verkaufen müsse. Dagegen dürfte es der Marktgemeinde Leobendorf im Bezirk Korneuburg blendend gehen: Sie hat als Kunst am Bau zwei Rolltreppen vor einer Volksschule aufgestellt – um 100.000 Euro!
Diese beiden ausrangierten, nicht funktionstüchtigen Rolltreppen sind Teil des neu gebauten Bildungscampus. Die Gemeinde, in der 4.725 Menschen leben, muss für dieses umstrittene Kunstobjekt 40.000 Euro bezahlen. 60.000 Euro werden vom Land Niederösterreich finanziert.
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