
Der Euro entwickelte sich in europäischen Regierungskreisen zu einer heiligen Kuh. Alles, selbst das scheinbar Unmögliche müsse unternommen werden, um den Euro in seiner derzeitigen Form aufrecht zu erhalten. Einzig die Slowakei etablierte sich zunehmend als „gallisches Dorf“, obwohl auch dort am Ende mit Unterstützung der oppositionellen Sozialisten das Ja zur Ausweitung des Rettungsschirms erreicht wurde. Zwei Parteien mobilisieren im beginnenden Wahlkampf gegen milliardenschwere Haftungen und Rettungsschirm: die liberale SaS von Richard Sulik und die nationale SNS von Jan Slota. Regierungschefin Iveta Radicova von der konservativen SDKU wird ihre politische Karriere beenden.
Euro-Rettungsschirm bestimmt Wahlkampf