Seiten mit dem Schlagwort: "Südtiroler Schützenbund"

Alpini ehrten faschistische Pusteria-Division in Bruneck

14. Mai 2012 - 9:57

Bereiche 

Südtirol

Zu eigentümlicher Traditionspflege kam es am Rande des 85. Alpini-Veteranentreffens in Südtirol am 11. Mai 2012. Alpini-Veteranenpräsident Corrado Perona und eine Abordnung der Traditionsverbände suchten das berüchtigte Alpinidenkmal in Bruneck auf und legten dort einen Kranz zu Ehren der Divisione Pusteria nieder. Dabei handelt es sich um eine jene Einheit, die sowohl im Abessinien-Feldzug als auch auf dem Balkan in Kriegsverbrechen verwickelt gewesen sein soll. Dass die Alpini-Veteranen bei ihrem Treffen gerade für diese Einheit die Traditionen hochhalten, stößt nicht nur beim Südtiroler Schützenbund auf Unverständnis und Ablehnung.

Südtiroler Freiheitsmarsch war ein voller Erfolg

15. April 2012 - 16:58

Bereiche 

Südtirol

Zu einer eindrucksvollen Großkundgebung wurde der Südtiroler Freiheitsmarsch am 14. April 2012 in der Hauptstadt Bozen. Unter dem Motto „Ohne Rom in die Zukunft“ versammelten sich mehr als 6.000 Patrioten, um für die Selbstbestimmung der Südtiroler und eine Rückkehr zum Heimatstaat Österreich einzustehen. Obwohl die Linkspresse, aber auch die regierende Südtiroler Volkspartei in den letzten Tagen und Wochen eine Kampagne gegen diese Veranstaltung gefahren hatte, ließen es sich rund 4.000 Südtiroler Schützen und viele weitere Patrioten nicht nehmen, daran teilzunehmen. Wesentlich unterstützt wurde die Veranstaltung auch vom Südtiroler Heimatbund. Die Straßen Bozens waren durch unzählige weitere Sympathisanten dieser Manifestation des Selbstbestimmungsrechtes gesäumt, die den Freiheitsmarsch mit Applaus begleiteten.

„Ohne Rom in die Zukunft!“ - Freiheitsmarsch am 14. April in Bozen

11. April 2012 - 8:55

Bereiche 

Südtirol

Zu einer Großkundgebung unter dem Titel „Ohne Rom in die Zukunft“ hat der Südtiroler Schützenbund für Samstag, den 14. April 2012 nach Bozen eingeladen. Die Schützen wollen mit diesem Freiheitsmarsch einmal mehr das Recht auf Selbstbestimmung für Südtirol einfordern. Hintergrund ist der immer offener zu Tage tretende Abbau der Minderheitenrechte für die deutsche und ladinische Bevölkerung in Südtirol im Rahmen des italienischen Staatsverbandes. Vor allem im Zuge der Konsolidierung des italienischen Staatshaushaltes kommen auf Südtirol neue Belastungen zu. Die Autonomie wird immer weiter abgebaut, der Südtiroler Landeshaushalt massiv reduziert, Beiträge für deutsche und ladinische Publikationen gestrichen, Landesgesetze von Rom beeinsprucht und die Steuern und Abgaben erhöht. Dazu kommen Renovierungsmaßnahmen an ehemals faschistischen Prestigebauten und die Einführung der Mameli-Hymne im Schulunterricht.