Seit Dienstagabend steht der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf in einem Trommelfeuer schwerster Angriffe auf seine Integrität. Er soll die heute 90-jährige Gertrud Meschar übers Ohr gehauen und um ihr Vermögen erleichtert haben. Jetzt enthalte er ihr die Erträge ihres Vermögens vor, nicht einmal eine Taxifahrt könne sie sich leisten, sagt die alte Dame. Die Medien transportieren im üblichen anti-freiheitlichen Kampagnenstil Vorwürfe in großer Breite und formulieren deren Entkräftungen – wenn überhaupt – unverständlich in einen kurzen Absatz am Ende des Artikels.