Die SPÖ wird den Generalverdacht nicht los, dass die Repräsentanten dieser Partei bei Kindesmissbrauchsfällen lieber den Weg der Vertuschung als den der lückenlosen Aufklärung gehen. Das ist in der Causa „Kinderheim Wilhelminenberg“ so, in der die rot-grüne Stadtregierung mit Barbara Helige eine – untertrieben ausgedrückt – der SPÖ nahestehende Vorsitzende für die Untersuchungskommission wählte. Und das ist nun auch bei einem neuen Verdachtsfall bei der SPÖ-Vorfeldorganisation Volkshilfe Wien so, die einen mutmaßlichen Kinderschänder sogar noch eine Abfertigung von 19 Dienstjahren bezahlt haben soll.