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Buchtipp: Warum war ich bloß ein Mädchen?

"Brecht mit Gewalt den Rassehochmut der germanischen Frauen, nehmt sie als rechtmäßige Beute!" (Ilja Ehrenburg sowjetischer Propagandaschreiber)

Die Rote Armee überrollt 1945 die nur noch schwachen deutschen Verteidigungsstellungen und überflutet in einer noch nie dagewesenen Masse an Soldaten die deutschen Ostgebiete. Die Autorin Gabi Köpp beschreibt in diesem Buch die Befreiung, wie sie sie erlebte: nicht mit Fahnen schwenkenden, kleine Kinder streichelnden Rotarmisten, sondern als schreckliche Serie von Vergewaltigungen. Weiterlesen...

Buchtipp: Hollywood greift an!

Ein Film ist oft mehr als ein Film. Anhand der Traumfabrik Hollywood lässt sich die Instrumentalisierung des Mediums Film für politische Zwecke ziemlich unverhüllt erkennen. Der Autor unternimmt einen Streifzug durch die Geschichte des Kinos, widmet sich insbesondere der Traumfabrik Hollywood und geht der Frage nach, inwieweit mit US-Kriegsfilmen Politik gemacht wurde und wird. Weiterlesen...

Buchtipp: Die Farbe des Krieges

"Eifern mit Gut und Blut in Allahs Weg für den Islam" Sure 9, Vers 81

Mitte der 90er Jahre wird der 18jährige Wehrdienstleistende Arkadi Babtschenko auf einen Armeestützpunkt in den Kaukasus versetzt, um hier auf seine Verlegung nach Tschetschenien zu warten. Er wie auch seine unmittelbaren Kameraden verbringen den Tag meist damit, untätig herumzulungern und den älteren Soldaten aus dem Weg zu gehen. Dieses „aus dem Weg gehen“ funktioniert aber meist nur am Tag, in der Nacht sind die jüngeren Rekruten den Misshandlungen der sogenannten „Großväter“ schutzlos ausgeliefert. Der Autor beschreibt die Quälereien erschreckend plastisch. Der Leser fühlt sich an die Bilder aus Abu Ghraib erinnert. Nur hier foltern Soldaten der russischen Föderation ihre eigenen Kameraden. Weiterlesen...

Buchtipp: Schwarzbuch der Vertreibung

„Den Menschen mit Zwang von seiner Heimat trennen, bedeutet, ihn im Geiste töten.“ Aus der Charta der Heimatvertriebenen von 1950

Dieses Buch erzählt die Geschichte der Verbrechen an der ostdeutschen Bevölkerung, beginnend mit dem Einmarsch der Sowjets und endend mit den Verbrechen der sogenannten „Freiheitskämpfer“ an wehrlosen Gefangenen und Zivilisten deutscher Muttersprache. Wer sich mit dem Thema Flucht und Vertreibung der Deutschen aus Ost- und Mitteleuropa (Schlesien, Böhmen, Mähren, ehemaliges Jugoslawien etc.) auf wissenschaftlicher Basis, aber dennoch gut lesbar auseinandersetzen will, wird um dieses Buch nicht herum kommen. Weiterlesen...

Buchtipp: Hurra, wir kapitulieren!

Der deutsche Journalist und Buchautor jüdischer Herkunft, Henryk M. Broder, bringt es auf den Punkt: Wir sind schon längst vor vielem, was in unserer Gesellschaft vorgegangen ist und immer noch vorgeht, in die Knie gegangen. Er kritisiert in seinem Buch scharf, dass der Westen sich den Vorgaben von Islamisten gebeugt habe, und mein, es sei unsinnig, einen solchen „Dialog der Kulturen“ weiter zu führen. Er erkennt folgerichtig, dass gutmenschliche Toleranz, Respekt und Rücksichtnahme für Menschen, die sich ihrerseits unserer Gesellschaft gegenüber vollkommen respektslos verhalten, der vollkommen falsche Weg sei, der unweigerlich in eine Katastrophe führen müsse. Weiterlesen...

Buchtipp: "Der zweite Tod meines Vaters"

„Meine unmittelbare Reaktion, meine ‚Betroffenheit‘ nach dem Abschuss von Buback ist schnell geschildert: Ich konnte und wollte (und will) eine klammheimliche Freude nicht verhehlen.“
Aus dem Buback-Nachruf von Klaus Hülbrock (Göttinger Hochschulgruppe)

Am 7. April 1977 wird der damalige Generalbundesanwalt der BRD, Siegfried Buback, vom „Kommando Ulrike Meinhof“ bei einem hinterhältigen Attentat erschossen. Mit ihm starben auch seine zwei Begleiter, der Fahrer Wolfgang Göbel und sein persönlicher Begleiter Georg Wurster. Schon sehr bald nach der Tat stehen drei männliche Mitglieder der Roten Armee Fraktion als Täter fest, nämlich Christian Klar, Knut Folkerts und Günter Sonnenberg. Weiterlesen...

Buchtipp: Blutspur des Völkermords

Leider sind die in Büchern enthaltenen traurigen Kapitel der Menschheitsgeschichte besonders umfangreich. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die globale Blutspur des Völkermordes zu allen Zeiten durch ein besonders unfangreiches Buch des Historikers Ben Kiernan zieht. Weiterlesen...

Buchtipp: Rosen für Apoll - Mit leichtem Schritt durch de Antike

"Nicht jede Zeit – das wissen wir – kann einen Solon haben, aber jede Zeit hat Koffer." Aus Rosen für Apoll

Haben Sie schon einmal ein langweiliges Geschichtsbuch gelesen? Ich schon zur Genüge, leider! Dann allerdings kam Joachim Fernaus "Rosen für Apoll“ wie ein Rettungsring für Kulturliebende in mein Leben. Weiterlesen...

Buchtipp: 1471 lyrische Seiten

Die Zeiten, in denen die Schüler noch Friedrich Schillers „Lied von der Glocke“ auswendig zu lernen und zu rezitieren hatten, sind ja endgültig vorbei. Doch nicht nur die langen Balladen, sondern auch kürzere Gedichte hat man längst vergessen – oder man kennt sie gar nicht. Weiterlesen...

Buchtipp: Vertrieben in die kalte Heimat

Mehr als 14 Millionen Deutsche mussten nach dem 2. Weltkrieg aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten unter unvorstellbaren Bedingungen fliehen, wollten sie irgendwie überleben. Diese vertriebenen, gedemütigten, beraubten und enteigneten Menschen zog es vornehmlich in die westlichen Besatzungszonen im mehrfach aufgeteilten Deutschland oder nach Österreich. Weiterlesen...

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