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Geplatzte Hochzeit: Schönborn knickt ein

Der in den letzten Tagen in den Medien hochgespielte „Hochzeitsskandal“ hat die Funktionärskirche in Österreich wieder einmal kräftig vorgeführt. So hat Medienberichten zufolge ein Priester, bedingt durch einen Todesfall, auf eine Trauung in Wien-Floridsdorf vergessen. Weiterlesen...

Schwarzer Wählerfang von Law-and-Order bis Multi-Kulti

Innenministerin Maria Fekter buhlt kurz vor den Wahlen in der Steiermark und Wien um konservative Wähler. In einem Interview mit dem Ö1-Morgenjournal gab sie sich in Sachen Einwanderung restriktiv: "Wir brauchen den hochqualifizierten Diplom-Ingenieur und nicht einen unqualifizierten Analphabeten aus irgendeinem Bergdorf ... eine Zuwanderung in die Armut oder in die soziale Hängematte brauchen wir nicht." Weiterlesen...

Darabos' Sparwut machte die Eurofigther richtig teuer

Dass der Zivildiener und „Eurofighter-Fighter“ Norbert Darabos 2007 von Kurzzeit-Kanzler Gusenbauer zum Verteidigungsminister gemacht wurde, war dessen Dank für den erfolgreichen Wahlkampfmanager 2006, an dessen Lizitationsstrategie (z.B. Verlängerung der „Hacklerregelung“ für pragmatisierte Beamte, die frühzeitig in Pension gehen wollen) die österreichischen Steuerzahler noch lange zu kiefeln haben werden. Weiterlesen...

Willkommen im (Rauch-)Verbotsstaat!

Das Volk(?) in unserem schönen Nachbarland Bayern hat entschieden: In allen Gaststätten, Vereinshäusern, Clubs oder Festzelten, also überall wo Menschen außerhalb ihrer vier Wände zusammenkommen, darf ausnahmslos in Innenräumen überhaupt nicht mehr geraucht werden. 61% der Bayern haben sich dafür ausgesprochen, jubeln manche Medien, man redet schon von einem „überwältigenden Sieg der Nichtraucher“. Weiterlesen...

Der steinige Weg zur Wissensgesellschaft

Der Hochschuldialog ist mit 92 Allerwelts-Forderungen zu Ende gegangen. Alte Hüte wurden im Rahmen der Abschlussdiskussion von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl als neu verkauft. Eines der No-Na-Ziele: Die "soziale Durchmischung" unter den Studierenden soll verbessert werden. Weiterlesen...

Ist Österreich jetzt ein Entwicklungsland?

Der Internationale Währungsfonds geht in seinem jüngsten Länderbericht hart mit unserer Alpenrepublik ins Gericht. Zunächst werden die Bundesländer als "Risikofaktoren" bezeichnet, im Besonderen werden Kärnten und dessen Haftungen in der Causa Hypo Alpe Adria benannt. Weiterlesen...

EU-Wirtschaftsregierung: Mehr vom Gleichen statt Reformen

Angela Merkel und Nikolas Sarkozy haben sich beim Berlinbesuch des französischen Präsidenten darauf geeinigt, für eine europäische Wirtschaftsregierung einzutreten. Wer dies für einen totalitären Ansatz hält – weit gefehlt. Zumindest wenn man Merkel und ihrem etwas adretteren Besucher glauben schenkt. Weiterlesen...

Auch Solidarität hat ihre Grenzen

Das gigantische Rettungspaket für Griechenland, das im Ernstfall nicht helfen wird, weist einige Parallelen zum Bankenhilfspaket auf. Banken gingen unverantwortliche Risiken ein und erwirtschafteten anfangs entsprechend hohe Renditen. Als das Spekulationskartenhaus schließlich zusammenbrach, musste der Steuerzahler ungefragt herhalten und den ach so „systemrelevanten“ Banken aus der Bredouille helfen. Griechenland holte Spezialisten ins Land, um seine Bilanzen unter fachmännischer Anleitung zu frisieren, lebte Jahrelang über seine Verhältnisse und steht jetzt vor dem unvermeidlichen und vorhersehbaren Scherbenhaufen. Weiterlesen...

Josef Pröll – zwischen Wahnsinn und Genie

Josef Pröll mag zweifellos als Finanzminister gescheitert sein, vielleicht ist er dafür aber ein umso besserer Mathematiker. Hat er entdeckt, woran Generationen griechischer Gelehrter gescheitert sind: eine Formel zur Quadratur des Kreises? Wenn ja, wird man seinen Namen fortan ohne Übertreibung in einem Atemzug mit Pythagoras oder Euklid nennen dürfen – falls nicht wohl eher mit dem des gescheiterten „Kaisers der Franzosen“. Doch worin soll dieses Meisterstück, ein Drahtseilakt zwischen Wahnsinn und Genie, bestehen? Weiterlesen...

Faymann im Löscheinsatz für Griechenland

Griechenland scheint einen Ausweg aus der Krise entdeckt zu haben: Randale! Den wiedererstarkten Gewerkschaften gelang es, die Massen zu großangelegten Streiks und Protesten gegen die notwendigen Sparmaßnahmen zu mobilisieren. Der Chef der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes tönt gar: „Wir verlangen, dass der freie Fall unseres Lebensstandards beendet wird.“ Den Hintergrund für die drohende Pleite dürfte augenscheinlich kaum ein Grieche erfasst zu haben: Im Vergleich zum Konsum wird schlicht zu wenig erwirtschaftet. Weiterlesen...

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