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Buchtipp: MI 5 – Die wahre Geschichte des britischen Geheimdienstes

2009 legte der Geheimdienstexperte Christopher Andrew seine „Wahre Geschichte des britischen Geheimdienstes“ vor, passend zum 100. Geburtstag des Security Service. Um eventuellen Missverständnissen, die sich aus dem deutschen Titel ergeben könnten, vorzubeugen, sei gleich zu Anfang gesagt, dass der MI 5 nicht der britische Geheimdienst ist, sondern der britische Inlandsgeheimdienst. Für Auslandsoperationen ist Secret Intelligence Service MI 6 zuständig, der Auftraggeber des berühmten James Bond. Der englische Titel ist in dieser Beziehung wesentlich treffender: „The defence of the realm“. Damit ist auch der eigentliche Hauptaufgabenbereich des MI 5 und zugleich der Inhalt des Buches treffend umschrieben: die Verteidigung des – seit der Gründung 1909 stark geschrumpften – britischen Empire mit geheimdienstlichen Mitteln. Weiterlesen...

Italienisierungswelle: Minister will zweisprachige Wegweiser in Südtirol

Beim großen Festumzug anlässlich der Zweihundertjahrfeiern für die Erhebung der Tiroler gegen die bayrisch-französische Besetzung, beschworen Politiker aus Österreich und Südtirol die angeblich neu gewonnene Einigkeit Tirols in der „Europaregion Tirol“ - die EU hätte die alten Grenzen verschwinden lassen. Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf wurde als „permanenter Unruhestifter“ diffamiert, weil er auf das Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler hinwies, Barbara Prammer distanzierte sich auf Zuruf aus Rom pflichtschuldig von ihrem Kollegen. Weiterlesen...

Lettland - Das Land der Ordensritter und der Lieder

Flagge LettlandWährend Litauen Jahrhunderte lang eng mit Polen verbunden war, so teilte Lettland fast ebenso lang ein Schicksal mit Ostpreußen. Kurland und Livland waren neben Ostpreußen die Kerngebiete des Deutschen Ritterordens. Bis heute ist Lettland stark von den Einflüssen aus Nord- und Ostdeutschland geprägt; bis zum Zweiten Weltkrieg war Lettland das größte Zentrum der Deutschbalten. Die während der Sowjetzeit gekappten Verbindungen zwischen Lettland und Deutschland sind inzwischen auf vielen Ebenen wieder aufgenommen worden. Neben regem kulturellem Austausch ist Deutschland auch der wichtigste Handelspartner Lettlands. Weiterlesen...

Buchtipp: Der Goldene Apfel – Geschichten aus der Geschichte

Ein weiteres Buch der Erfolgsserie der bekannten österreichischen Historikern Sigrid-Maria Größing. Wie schon in ihren anderen Büchern beweist die Autorin auch diesmal wieder ein vorzügliches Gespür für die Geschichte des Adels in Europa. Weiterlesen...

Grausame Quälerei: Stierkampf durch EU gefördert

Ende Juli wurde in Katalonien ein Verbot des Stierkampfes ab dem Jahr 2012 beschlossen. Während Befürworter des Stierkampfes den Gegnern vorwarfen, sie wollten durch diesen Beschluss einzig ihre Unabhängigkeit von Spanien untermauern, entgegneten diese, dass es ihnen um das Wohl der Tiere ginge und sie froh seien, dass dieses qualvolle Spektakel nun endlich ein Ende finden würde. Weiterlesen...

Austrofaschismus: Weinerliche ÖVP nach Absage der Dollfuß-Messe

Seit den 60er Jahren findet am 26. Juli eine Gedenkfeier für den ehemals autoritär regierenden christlichsozialen Bundeskanzler des Ständestaats, Engelbert Dollfuß, in der Kapelle des Bundeskanzleramts statt. So hätte es auch dieses Mal sein sollen. Doch nach heftigen Interventionen von Medienstaatssekretär Josef Ostermayer (SPÖ), dessen Großonkel 1927 in Schattendorf von Mitgliedern der rechtsstehenden Frontkämpfervereinigung erschossen wurde, sagte Bundeskanzler Werner Faymann die Messe kurzerhand ab. Künftig soll am 2. Dezember zu Allerheiligen allen verstorbenen Kanzlern gedacht werden. Weiterlesen...

Wieder Streit um deutsches Vertriebenenzentrum

Mit der Errichtung des Vertriebenenzentrums soll dem Schicksal von Millionen Vertriebenen in Europa und besonders der Flucht und Vertreibung von 14 Millionen Deutschen gedacht werden. Um dieses künftige Zentrum in Berlin schwelt allerdings ein jahrelanger Konflikt. Zuerst wurde Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach (Bild) nicht in den Stiftungsrat gewählt, nun bezichtigen Linkspolitiker zwei andere designierte Ratmitglieder des Geschichtsrevisionismus. Weiterlesen...

Stauffenberg: Ein "guter Deutscher" im Zweiten Weltkrieg?

Die Ereignisse, die das deutsche Volk vor und während des Zweiten Weltkrieges zu erleiden hatte, werden als eine hermetisch abgeschlossene Einheit der Vergangenheit betrachtet, die es zu bewältigen gilt. Die meisten Versuche, einzelne Ereignisse dieses Zeitrahmens aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, enden nach polemischer Verallgemeinerung durch die Meinungsträger in Diffamierung und politischer Ausgrenzung. Weiterlesen...

Stauffenbergs Attentat: Der gescheiterte Versuch der Rettung Deutschlands

Am 20. Juli jährt sich zum 66. Mal das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler. Verantwortlich für die Durchführung der Operation war Claus Schenk Graf von Stauffenberg, ein deutscher Offizier, der die Politik Hitlers als vernichtend für sein Vaterland erkannte und sich daraufhin berufen fühlte, diesen zu ermorden. Der darauf folgende Umsturz sollte den Krieg, der bereits auf eine vernichtende Niederlage zusteuerte, vorzeitig beenden, die exzessive politische Verfolgung der "Regimegegner" stoppen sowie den Rechtsstaat, der bis 1933 bestanden hatte, wieder einsetzen. Weiterlesen...

15 Jahre danach: Srebrenica als Symbol fehlenden Geschichtsbewusstseins

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Grabmale in der Gedenkstätte in Potocari bei Srebrenica.

Die ostbosnische Stadt Srebrenica, die Gedenkstätte und die ehemalige Batteriefabrik bei Potocari, die den niederländischen UNO-Soldaten als Hauptquartier diente, sind auch 15 Jahre nach dem Massaker Orte, die Unbehagen, Unverständnis und Zynismus wecken. Unbehagen fühlt man zwangsläufig an einem Ort, an dem der Zahn der Zeit die Erinnerungen an den Beginn des Massenmordes an etwa 8.000 Personen noch nicht verwischt hat. Weiterlesen...

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