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Bologna-Prozess: Die Umsetzung in der Praxis

Während man in Wien und Budapest aktuell das Jubiläum des Bologna-Prinzps feiert, sind die hehren Ziele des Prozesses bei weitem nicht erreicht. Für viele Studiengänge ist die Umstellung auf das Bachelor-Master-System ein Unding. Doch auch bei den anderen lauern bei der Umstellung zahlreiche Fallen, die besonders jene betreffen, die noch nach alter Studienordnung begonnen haben. Ein Blick auf den Status Quo bei den beiden Bologna-Hauptzielen Mobilität der Studenten und Vereinheitlichung der Studienpläne: Weiterlesen...

Parlamentarier von Bologna-Konferenz ausgeschlossen

Mit einer Jubiläumskonferenz wird das "außerordentliche" 10-Jahres-Jubiläum des Bologna-Prinzips für Europas Universitäten gefeiert - seltsamerweise 11 Jahre nach der Unterzeichnung des Abkommens. Ein Gegen-Gipfel und eine angekündigte Groß-Demonstration deuten darauf hin, dass viele in Bologna keinen Grund zum Feiern sehen. Überhaupt versammelt sich dort offenbar nur ein elitärer Zirkel: Österreichische Nationalratsabgeordnete sind nämlich unerwünscht. Weiterlesen...

Neue Ministerin mit alten Rezepten

Vorschusslorbeeren von höchster Stelle durfte die neue Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) in der Nationalratssitzung über sich ergehen lassen. Sie wurde von Bundeskanzler Faymann als „Insiderin“ und von Vizekanzler Pröll als „richtige Frau am richtigen Platz“ präsentiert, ehe sie sich endlich selbst dem Parlament vorstellen durfte. Die Nachfolgerin des erfolglosen Ex-Ministers und designierten EU-Kommissars für Regionalpolitik, Johannes Hahn, gab sich zwar noch verschlossen, was ihre konkreten Pläne für den Hochschulbereich betrifft, wiederholte aber die alten Argumente, die schon Hahn kein Glück gebracht hatten: Zugangsbeschränkungen, Studiengebühren und kompromissloses Festhalten am Bologna-Prozess. Weiterlesen...

Uni-Besetzungen: So geht's auch

Relativ kurzen Prozess machte der Präsident der Frankfurter Goethe-Universität mit Hörsaal-Besetzern. Nach zweimaliger vergeblicher Aufforderung, keine Sachbeschädigungen vorzunehmen, ließ er die Vandalen von der Polizei entfernen. Weiterlesen...

12-Punkte-Plan für Österreichs Universitäten

Im Nationalrat wird in einer Sondersitzung über die Lage an Österreichs Universitäten diskutiert. Klar ist, dass sich die Politik nicht in Geiselhaft weniger verbliebener Berufsdemonstranten nehmen lassen darf. Klar ist aber auch, dass die Zustände unhaltbar sind - hervorgerufen durch ein von Anfang an viel zu geringes Budget, das von den Rektoren zum Teil auch noch falsch eingesetzt wird. Weiterlesen...

Miss Austria gegen Mister Audimax

Christine Reiler, Miss Austria des Jahres 2007, findet ein klares Wort für Hörsaal-Besetzungen und Studenten-Demos: Saufgelage. Der journalistische "Mister Audimax", Heute-Chefredakteur Richard Schmitt, ist darob erzürnt und zieht Reilers Vorschlag, den Ansturm aufs Medizin-Studium zu bremsen, ins Lächerliche. Weiterlesen...

Was den Audimax-Besetzern wirklich wichtig ist

Auszug aus einer E-Mail der Österreichischen Hochschülerschaft an der Uni Wien an die Studenten. Betreff: Information der ÖH Uni Wien:

FREIE BILDUNG MUSS AUCH FREI VON SEXISMEN SEIN Weiterlesen...

Deutschland soll für Studenten zahlen - Türkei für Schüler auch?

Deutschland soll für seine Studenten zahlen. Losgetreten vom Innsbrucker Uni-Rektor Töchterle ist eine absurde Diskussion entflammt, die dem ÖVP-Wissenschaftsminister Johannes Hahn erneut Gelegenheit gibt, seine untauglichen alten Rezepte zu präsentieren: Studiengebühren und Zulassungsbeschränkungen. Die SPÖ träumt hingegen davon, die Deutschen zur Kasse zu bitten und verkleidet dieses Anliegen in die Forderung nach einem EU-weiten Ausgleichsmodell. Weiterlesen...

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