Vorschusslorbeeren von höchster Stelle durfte die neue Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) in der Nationalratssitzung über sich ergehen lassen. Sie wurde von Bundeskanzler Faymann als „Insiderin“ und von Vizekanzler Pröll als „richtige Frau am richtigen Platz“ präsentiert, ehe sie sich endlich selbst dem Parlament vorstellen durfte. Die Nachfolgerin des erfolglosen Ex-Ministers und designierten EU-Kommissars für Regionalpolitik, Johannes Hahn, gab sich zwar noch verschlossen, was ihre konkreten Pläne für den Hochschulbereich betrifft, wiederholte aber die alten Argumente, die schon Hahn kein Glück gebracht hatten: Zugangsbeschränkungen, Studiengebühren und kompromissloses Festhalten am Bologna-Prozess. Weiterlesen...