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Pop-Muslime reformieren deutsche Kultur

Sie werden Pop-Muslime gennant - Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien, die in ihrem Auftreten modern und lässig wirken, religiös aber doch ganz tief im Islam verwurzelt sind. Ihr Leben unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von dem der deutschen Jugend. Die aktuellen Hits der Musikwelt und schicke Kleidung gehören genauso dazu, wie Fortgehen und Partys  - allerdings ohne Freizügigkeit, Nikotin und Alkohol. Allzu liberal wollen die jungen Muslime nämlich dann doch nicht verstanden werden, eher sekulär und wertkonservativ. Unislamische Werte sind im Lebensalltag streng verpönt, das Kopftuch und die Scharia dominieren. Es gilt, das Ziel einer Renaissance des modernen Islams, eines zivilen Dschihad zu verfolgen, um das angekratzte Image ihrer Religion zu verbessern. Weiterlesen...

Christen im Orient: Die bedrohte Urkirche

Als der katholische Bischof Luigi Padovese Anfang Juni im türkischen Iskenderun ermordet wurde, beeilten sich die zuständigen Behörden, den Täter als verrückten Einzeltäter darzustellen. Dabei handelt es sich bei der Bluttat keineswegs um einen Einzelfall. Nicht nur in der Türkei, im ganzen Nahen Osten ist die Lage der christlichen Gemeinden prekär. Weiterlesen...

Buchtipp: Der deutsche Geheimdienst im Nahen Osten

"Meine Einschätzung ist aber, (…) dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren (…).“

Diese Aussage brachte dem deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler massive Kritik ein und führte letztlich zum Rücktritt des Staatsoberhauptes. Wie scheinheilig die Debatte ist, zeigt ein Blick in die Verstrickungen des deutschen Geheimdienstes. Erich Schmidt-Eenbooms Buch „BND – Der deutsche Geheimdienst im Nahen Osten. Geheime Hintergründe und Fakten“ aus dem Jahr 2006 gewinnt angesichts dieser Debatte erneut Aktualität. Denn es zeigt auf, dass der BND seit Jahrzehnten im Verborgenen wirkt, um die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands zu wahren – auch in bewaffneten Konflikten. Weiterlesen...

Bischofsmord in der Türkei – Attentat auf Papst geplant?

Am Freitag, 4. Juni, wurde der katholische Bischof Luigi Padovese (Bild), apostolischer Vikar von Anatolien, von seinem Fahrer, dem 26 jährigen Murat Altun brutal ermordet. Der Mord wurde von den türkischen Behörden als die Tat eines psychisch Kranken dargestellt. Der Täter, der mit der blutigen Tatwaffe, einem Messer, am Tatort aufgefunden worden war, war kurz zuvor in psychiatrischer Behandlung gewesen. Außerdem wäre der Täter zum katholischen Glauben konvertiert. Religiöse oder politische Motive schienen damit unwahrscheinlich. Weiterlesen...

Körperliche Angriffe auf Christen - geistige Attacken auf ihren Glauben

Christenverfolgung ist in moslemisch geprägten Ländern an der Tagesordnung. Erst jüngst sah die Gewalt an zahlreichen Schauplätzen neue Höhepunkte - zuletzt in Nigeria, wo bei Kämpfen mit radikalen Moslems fast 500 Menschen ums Leben kamen. Doch auch in der westlichen Welt sind die Christen Angriffen auf ihren Glauben ausgesetzt - zwar nicht körperlicher Natur, aber doch in einer Art, die geeignet ist, das Christentum und seine Anhänger verächtlich zu machen. Weiterlesen...

Christenverfolgung in Ägypten seit Jahrzehnten staatlich geduldet

In Ägypten kommt es zuletzt zu vermehrten Auseinandersetzungen zwischen radikalen Moslems und Angehörigen der koptisch-christlichen Minderheit. Auslöser war ein feiger Anschlag auf die Besucher der koptisch-orthodoxen Weihnachtsmesse mit acht Toten. Das Attentat zeigt einmal mehr die große Intoleranz, die Angehörigen anderer Religionen in islamischen Staaten entgegenschlägt. Dabei handelt es sich um keinen Einzelfall, sondern im Fall der Kopten in Ägypten um einen schon jahrzehntelange Geschichte der Unterdrückung. Weiterlesen...

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