"Schicksalswege vertriebener Frauen" war das Thema einer Veranstaltung, zu der der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf am 22. Mai 2012 in das Palais Epstein einlud und prominente Gäste aus Politik und Kultur sowie zahlreiche Vertreter von Vertriebenenorganisationen begrüßte. Das Gedenken galt den Frauen der altösterreichischen Minderheiten in Ost- und Südosteuropa, für die am Ende des Zweiten Weltkriegs nicht der Friede, sondern neue schreckliche Leiden begannen: Vertreibung und Flucht vor systematischer Liquidierung, Internierungslager, Demütigungen, Schläge, Vergewaltigungen.