Seiten mit dem Schlagwort: "Armenien"

Armenien beliefert Russland mit frischen Landwirtschaftsprodukten

24. August 2014 - 19:30

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Internationales

Immer neue Verbündete erhält Moskau gegen die unsinnige Sanktionspolitik von USA und EU in Sachen Ukraine-Konflikt. Nun hat sich auch Russlands südlicher Nachbar Armenien bereit erklärt, bei der Lieferung von Landwirtschaftsprodukten einzuspringen. Damit unterstützt Armenien die Gegensanktionen gegen den Westen, der sich ohne wenn und aber mit Kiew verbündet hat. Bereits vor Wochen wurde im armenischen Landwirtschaftsministerium eine Arbeitsgruppe gebildet, die ausloten sollte, wie das Exportvolumen von Landwirtschafts- und Nahrungsmittelprodukte nach Russland erhöht werden soll.

Pfarrer in Bad Ischl macht sich für Scheinasylanten stark

12. August 2014 - 12:30

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Gastkommentare

Die armenische Familie H. lebt seit November 2012 in Bad Ischl. Schlepper brachten sie im Lkw nach Österreich. Die vierköpfige Familie beantragte Asyl, weil der Vater, Lernik H., in seiner Heimat angeblich zufällig Zeuge eines Mafia-Mordes an einem Arzt wurde, den er mit dem Handy gefilmt haben will. Seither werde die Familie mit dem Umbringen bedroht. Die österreichischen Behörden glauben die Geschichte nicht und lehnten den Asylantrag bereits zum zweiten Mal ab. In Bad Ischl regt sich aber Widerstand gegen die Abschiebung.

Eurovision und Gender-Lobby: Conchita Wurst gewinnt Wettbewerb

11. Mai 2014 - 23:33

Angeblich soll der „European Song Contest“ ja ein ganz unpolitisches Musik-Spektakel sein. Dass er es nicht ist, stellten im Vorfeld bereits die Politiker klar. Schon bei der Vorentscheidung hatte beispielsweise Österreichs Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) gejubelt: Die Teilnahme von Conchita Wurst alias Tom Neuwirth sei „ein starkes Zeichen für ein tolerantes und offenes Europa“. Diese sei „ein Statement für die Freiheit der Kunst in Form und Ausdruck“.

Leugnung des Völkermordes an Armeniern fällt unter Meinungsfreiheit

26. Dezember 2013 - 22:00

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Historisches

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) sorgt für einen neuen Skandal. Er hob die im Jahr 2005 verhängte Geldstrafe eines Schweizer Gerichts gegen einen türkischen Politiker auf, der mehrmals den Völkermord an über einer Million Armenier in der Türkei während des Ersten Weltkrieges öffentlich als „internationale Lüge“ bezeichnet hatte.

FPÖ gedenkt der 1,5 Millionen ermordeten Armenier

1. Mai 2013 - 10:12

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Historisches

Vor 100 Jahren stellte das Staatsgebiet der heutigen Türkei einen ethnischen Fleckerlteppich dar, in dem das Volk der herrschenden Osmanen, die Türken, nur eines von vielen war. 1922 wurden die Griechen vertrieben. Das zweite größere christliche Volk unter den 10 Millionen Einwohnern, die Armenier, kamen bereits sieben Jahre zuvor unter die Räder. Beim Versuch, diese uralte Kulturnation auszurotten, wurden 1,5 Millionen Menschen ermordet. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) lud zum Gedenktag und auch die FPÖ stellte sich ein.

„Axt-Mörder“ auf freiem Fuß: Auslieferung sorgt für Konflikt zwischen Ungarn und Armenien

10. Oktober 2012 - 15:12

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Ungarn

Die Auslieferung eines „Axt-Mörders“ in die Freiheit ist zu einem Politikum geworden, das im September zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen der Republik Ungarn und dem Kaukasus-Staat Armenien geführt hat. Noch immer nimmt die ungarische Öffentlichkeit an dem Fall regen Anteil, die sozialistische Opposition wird nicht müde, der Regierung Viktor Orbans Fahrlässigkeit auf diplomatischen Parkett vorzuwerfen. Im Zentrum der Causa steht der Aserbaidschaner Ramil Sahib Asfarov.

Erdogan auf dem Weg zum türkischen Kalifen

4. Januar 2012 - 0:02

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Türkei
Bild: 
(CC BY-SA 2.0)" />
Erdogan demontiert die türkische Demokratie.
Foto: Πρωθυπουργ?ς της / flickr (CC BY-SA 2.0)

BildEuropas Regierungen und allen voran die USA arbeiten an einer verstärkten Anbindung der morgenländisch geprägten Türkei an Europa. Mehrere trojanische Pferde wurden in Position gebracht. Zumindest eines davon schein nun gescheitert: die Großteils über türkisches Territorium verlaufende Nabucco-Pipeline. Stattdessen setzt Edogan auf South Stream, was ihm von der Opposition ebenso harsch Kritik einträgt wie sein immer stärker autoritärer Regierungsstil.

Belgien: Anwälte sorgen sich um Aushöhlung des Asylgesetzes

12. Dezember 2011 - 8:37

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Belgien

 

Anlässlich der Eröffnung des neuen Gerichtsjahres in Belgien sorgte der Lütticher Generalanwalt Piet Van Den Bon für Aufregung. In seiner Rede in Antwerpen warnte der Spitzenjurist davor, dass der massive Zustrom von Asylbewerbern und Immigranten die sozialen Sicherungssysteme untergraben und letztlich die Demokratie gefährden würde. „Jeder Anwalt, der mit Fremden- und Asylrechtssachen zu tun hat, muss sich fragen, ob er oder sie sich nicht zum Komplizen beim Asyl-Shopping von Klienten macht, die vorgeben, politische Flüchtlinge zu sein, nur um ein Verfahren einzuleiten zu können“, so Van Den Bon.

Van: Leidgeprüfte Erdbeben-Stadt in Kurdistan

29. Oktober 2011 - 18:46

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Türkei

VanAm Sonntag, den 23. Oktober 2011, um 12.41 Uhr MESZ erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,2 Ostanatolien. Unweit des Epizentrums liegt die Stadt Van, die schon 1950 durch solch eine Naturkatastrophe in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Türkei-Korrespondent des ORF Christian Schüller führte die rund 600 Toten auf die Armut der Region und die daraus resultierende sparsame Bauweise der Häuser zurück. Dieser Befund stimmt, ist aber trotzdem viel zu oberflächlich. Denn die geschichtsträchtige Stadt wird seit hundert Jahren nicht nur von Naturkatastrophen heimgesucht.

Vertreibung statt Völkermord – Kniefall des ORF vor der Türkei

22. September 2010 - 20:49

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Journalismus, Asien

Im Bezirk Van, im Osten der Türkei fand am Samstag dem 18. September erstmals seit fast hundert Jahren wieder ein armenischer Gottesdienst statt. Dies ist im Prinzip ein erfreuliches Ereignis, ist es doch ein kleines Zeichen der Annäherung zwischen der Türkei und Armenien. Bis zum Ersten Weltkrieg war Van eines der Zentren der armenischen Volksgruppe in der Türkei. Die Kirche zum Heiligen Kreuz, in der die Messe stattfand, stammt aus dem 10. Jahrhundert und stellt damit einen großen historischen Wert dar. Daneben war sie bis Ende des 19. Jahrhunderts Sitz eines armenisch-orthodoxen Patriarchen und ist deswegen auch von großer ideeller Bedeutung für die Armenier.

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