Seiten mit dem Schlagwort: "Die Presse"

Hausfrauen, Rassisten und Superreiche

15. November 2010 - 10:44

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Amerika, Medien

Desperate Houewives

Der Aufstieg der Tea Party Bewegung in den USA war für viele ausländische Beobachter eine große Überraschung. Vor allem heimische Medien tun sich schwer mit diesem Phänomen, das sich so überhaupt gar nicht in europäische Politikmuster einordnen lässt. Vor allem die Kommentare schwanken zwischen Unkenntnis und Ablehnung - eine kleine Bestandsaufnahme, die wesentlich mehr über unsere Journalisten als über die Tea Party aussagt.

Casinos Austria haben kein Glück im Lizenz-Spiel

9. März 2012 - 11:14

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Staatsbetriebe

Kein Glück hat die Casinos Austria AG (CASAG) aktuell mit ihren Bemühungen um Lizenzen für Spielbankstandorte. Während im Stammland Österreich derzeit Diskussionen laufen, ob die laufende Ausschreibung von insgesamt 15 Casinostandort-Lizenzen nicht überhaupt wegen Verfassungs- und Vergaberechtswidrigkeiten wiederholt werden muss, stehen auch die Auslandsaktivitäten der CASAG unter keinem guten Stern. Offensichtlich sind trotzt intensiver „Marktbearbeitung“ von Politik und Verwaltung im In- und Ausland die Hochzeiten des österreichischen Glücksspielmonopolisten endgültig vorbei. Wie nun ein Bericht in der Tageszeitung Die Presse aufgedeckt hat, verlor die CASAG die Casinolizenz in Chile.

Offener Brief der ORF-Redakteure an Niko Pelinka

14. Januar 2012 - 10:28

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ORF

Niko PelinkaEinen offenen Brief schickten die Sprecher der ORF-Redakteure an den bisherigen Fraktionsführer der SPÖ-Stiftungsräte und zukünftigen Büroleiter von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Dieser wurde in der Tageszeitung Die Presse veröffentlicht. In diesem Brief wird Niko Pelinka aufgefordert, seine Bewerbung für die Position des Büroleiters zurückzuziehen. Damit erreicht das Bestellungsverfahren rund um den „Kabinettschef“ des öffentlich-rechtlichen ORF eine weitere Eskalationsstufe.

Rudas: Zehnmal an einem Tag beim ORF interveniert?

5. Januar 2012 - 11:32

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ORF
Bild: 
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Als Dienerin ihres Herrn erledigt Rudas auch die politische Drecksarbeit.
Foto: Werner Faymann / flickr (CC BY-ND 2.0)

Rudas und Faymann Bundeskanzler Werner Faymann ist schlauer als der deutsche Bundespräsident Christian Wulff. Offenbar interveniert er bei Medien nicht selbst, sondern lässt diese unappetitliche Arbeit seinen Mitarbeitern über. Wie die Tageszeitung Die Presse berichtet, soll die SPÖ einen 50-Sekunden langen Beitrag in der ORF-Sendung Zeit im Bild verhindert haben. In diesem Bericht sollten neue Details zu jenen Inseraten behandelt werden, die Kanzler Faymann 2007 und 2008 als SPÖ-Infrastrukturminister bei der Asfinag bestellt haben soll.

Behörde will prüfen, wem „Heute“ wirklich gehört

1. Dezember 2011 - 8:35

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Zeitungen
Bild: 
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Die Gratiszeitung Heute wurde bei der Bundeswettbewerbsbehörde angezeigt.
Foto: kellerabteil / flickr (CC BY-NC 2.0)

Mitten in die Diskussion über das Medientransparenzgesetz platzt die Nachricht: „Besitzverhältnisse von Heute werden geprüft“ (Der Standard) und „Wettbewerbsbehörde prüft, wem Heute gehört“ (Die Presse). Tatsächlich interessiert nun auch die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB), wie die Besitzverhältnisse der Gratiszeitung aussehen.  Wie BWB-Sprecher Stefan Keznickl dem Standard sagte, sei eine anonyme Sachverhaltsdarstellung eingelangt, die man prüfe.

Nicht wettbewerbsfit: Österreich droht akuter Ärztemangel

21. November 2011 - 9:16

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Gesundheit

Arzt Die EU-Kommission erwartet, dass in zehn Jahren in der gesamten EU rund 230.000 Ärzte fehlen werden. Die Prognose überrascht nicht. Einerseits werden die Menschen immer älter und haben daher erhöhten Bedarf an medizinischer Versorgung, andererseits werden in vielen Staaten, so auch in Österreich, die Studienplätze mit Zugangsbeschränkungen verknappt. Im Parlament diskutieren morgen auf Einladung des Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf (FPÖ) Experten über mögliche Auswege aus der drohenden Krise.

Steinhof-Gründe: Ist Häupls Baustopp nur ein Schmäh?

8. November 2011 - 7:20

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Wien
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Grünflächen im Otto-Wagner-Spital sollen Wohnbauten geopfert werden.
Häupl will die Einheiten reduzieren und so die Anrainer beruhigen.
Foto: korom / flickr (CC BY-SA 2.0)

Die Kronen Zeitung hat Bürgermeister Michael Häupl wieder einmal gut aussehen lassen. Nach der Kampagne der Zeitung, die eine Verbauung auf dem Areal des Otto-Wagner-Spitals – auch Steinhof-Gründe genannt – verhindern sollte, kam das erwartete Machtwort des Chefs persönlich und die Krone jubelte: „Häupl bremst Monster-Bauprojekt“. Allerdings: Der „Zurück an den Start“-Sager des Bürgermeisters änderte nichts, wie Die Presse feststellte.

Milliarden könnt ihr haben, aber nicht das Volk fragen!

1. November 2011 - 21:22

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Alexander Höferl

BildJetzt ist dann aber Schluss mit lustig. Die europäischen Regierungschefs haben wahrlich genügend Problemlösungskompetenz bewiesen. Niemand nimmt den Griechen krumm, dass sie sich in die Eurozone geschummelt haben, niemand (außer den Finnen) will ihre Inseln als Pfand für die Milliarden, mit denen sie jetzt ausgelöst werden. Aber dass sie jetzt eine Volksabstimmung veranstalten wollen, ist die Höhe. Das Volk soll zahlen und nicht entscheiden – so wie in allen anderen Euro-Staaten. Dass nun ausgerechnet Griechenland, der Hauptgrund dafür, dass alle anderen Völker jetzt so viel zahlen müssen, sein eigenes Volk abstimmen lassen will, ist unerhört und kann so nicht akzeptiert werden.

Viktor Müllner: Zinsen für die ÖVP-Kassa

6. Oktober 2011 - 8:51

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Historisches

BildFreunderlwirtschaft, Korruption und dubiose Parteienfinanzierung: Womit sich demnächst im Parlament ein Untersuchungsausschuss beschäftigt, um die Fälle der letzten zehn Jahre aufzuarbeiten, das durchzieht die Zweite Republik in Österreich seit ihren Anfängen. Unzensuriert.at blickt zurück auf die spektakulärsten Fälle. Nach dem ÖVP-Politiker Peter Krauland geht es auch heute um einen "Schwarzen".

Großer Jubel für Thilo Sarrazin und seine Thesen

30. September 2011 - 9:16

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Zuwanderung

Thilo Sarrazin Zu einem großen Erfolg wurde der Auftritt des ehemaligen SPD-Politikers, Deutschen Bundesbankvorstandes und Buchautors Thilo Sarrazin in Graz. Mit seinem 2010 veröffentlichen Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ hatte er vor gut einem Jahr eine längst überfällige Diskussion über Zuwanderung und Islamismus in der Bundesrepublik Deutschland eingeleitet. Bisher gingen 1,4 Millionen Stück seines Buches über den Ladentisch. Seitdem wird Sarrazin von der vereinigten Linken, angeführt von seiner eigenen Mutterpartei SPD auf das Heftigste bekämpft. Unter anderem musste er mehrere Versuche, ihn aus der SPD auszuschließen, abwehren.

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