In der ORF-Sendung ZIB 2 vom 10. Oktober antwortete der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, auf die Frage, was der größte Fehler der letzten drei Jahren in der Eurozone gewesen sei: "Wir waren nicht schnell genug. Und unsere Art und Weise, die Währungszone zu führen, war nicht optimal. [...] Die Finanzmärkte sind schnell und wir sind langsamer. Demokratien bewegen sich langsam, weil sie auf Legitimität bedacht sein müssen. Finanzmärkte haben diese Sorge nicht und können deshalb schneller laufen. Wir müssen schneller laufen lernen."