Seiten mit dem Schlagwort: "Kindesmissbrauch"

AKH: Malaria-Experimente und Elektroschocks

24. März 2012 - 10:37

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Wien

Heimkinder waren in Wien offenbar Freiwild. Dass sie in der Uni-Klinik im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) auch für Malaria-Versuche missbraucht wurden, wurde Anfang Februar erstmals von einem Betroffenen behauptet. Jetzt konnten die schockierenden Psychiatrie-Methoden im Ö1-Morgenjournal, deren Redaktion schriftliche Belege vorliegen, bestätigt werden. Das alles hat sich nicht etwa in der Schreckensherrschaft der Nazis abgespielt, sondern in den sechziger Jahren unter der SPÖ-Alleinregierung in Wien.

Grüner "Aufdecker" Pilz ignoriert Fall Kampusch völlig

3. März 2012 - 14:30

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Fall Kampusch

Demnächst wird der Endbericht des geheimen Unterausschusses zur Causa Kampusch präsentiert. Die Parlamentarier werden neue Ermittlungen fordern. Der Ausschussvorsitzender Werner Amon (ÖVP) zweifelte zuletzt öffentlich an der Einzeltätertheorie. Seine FPÖ-Kollegin Dagmar Belakowitsch Jenewein sprach von Verdachtsmomenten, die sich auf Ernst H., den Freund on Priklopil, fokussieren würden. Auch am Selbstmord Priklopils wird mittlerweile massiv gezweifelt.

Heimskandal: SPÖ holt Nazi-Vergangenheit ein

28. Februar 2012 - 8:32

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Wien

Die SPÖ im braunen Eck. Wie der Kurier berichtet, gibt es nicht nur das Gerücht, dass Heinrich Gross, Euthanasie-Arzt vom Spiegelgrund, der seine Nachkriegskarriere im Bund sozialistischer Akademiker (BSA) machte, im Kinderheim Schloss Wilhelminenberg tätig gewesen sein soll, sondern nun wurde auch bekannt, dass ein ehemaliges Mitglied der NSDAP, später ebenfalls BSA- und SPÖ-Mitglied, in den fünfziger Jahren zum Chef aller Wiener Kinder- und Jugendheime befördert wurde.

Kindesmissbrauch: Häupl kann sich nicht abputzen!

25. Februar 2012 - 11:09

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Wien

Der Kinderpsychiater Ernst Berger, der mit früheren Missbrauchs-Opfern Gespräche führt, sagt, dass es in den Wiener Kinderheimen bis in die neunziger Jahre hinein Gewalt gegeben hat. Betroffene hätten zudem von „fast systematischen Sadismus“ berichtet, sagte Berger im Ö1-Morgenjournal. Damit widerspricht er der These, dass es Kindesmissbrauch in den Wiener Heimen „nur“ in den 1960er und 1970er Jahren gegeben hätte. Und damit kann sich Bürgermeister Michael Häupl nicht mehr der Verantwortung entziehen. Er ist seit 1994 im Amt.

Systematischer Sadismus in Wiener Kinderheimen

23. Februar 2012 - 9:22

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Wien

Ein weiterer Beleg für den systematischen Missbrauch an Wiener Heimkindern in den letzten Jahrzehnten wurde nun öffentlich. Der Kinderpsychiater Ernst Berger veröffentlichte nun die Ergebnisse einer Reihe von Gesprächen, die er mit Wiener Heimkindern geführt hatte. Insgesamt sprach Berger mit rund 100 Betroffenen. Offiziell haben sich rund 900 der über 50.000 Heimkinder, die ab 1945 in Wiener Kinderheimen untergebracht waren, gemeldet. Obwohl die bisherigen Befragungen nur einen relativ geringen Teil aus der Gesamtgruppe der Betroffenen umfassen, kann man laut Berger auf das Gesamtsystem Rückschlüsse ziehen.Die Ergebnisse sind für den Fachmann erschütternd.

Kindesmissbrauch: Häupls Betroffenheit mit zweierlei Maß

9. Februar 2012 - 9:10

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Kinderpornographie

HäuplBürgermeister Michael Häupl (SPÖ)  hat endlich etwas gesagt zu den vielen Kindesmissbrauchsfällen, die in Wien nun immer mehr in die Öffentlichkeit kommen. Es sei ganz viel schief gelaufen in den 1950er und 60er Jahren, erklärte der Bürgermeister gegenüber Journalisten. Allerdings: Zu den Vorwürfen gegen zwei hohe SPÖ-Funktionäre und Wiener Gemeinderäte sagte der Wiener SPÖ-Chef nichts. „Zutiefst betroffen“ zeigt sich Häupl nur bei jenen Fällen, die vor seiner Zeit passierten. Zu den Missbrauchsfällen, die seinen Leuten in seiner Amtszeit angelastet werden, schweigt er weiter.

Malaria-Versuche: Heimkinder waren in Wien offenbar Freiwild

6. Februar 2012 - 13:35

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Wien
Bild: 
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Verabscheuungswürdig: In der Wiener Universitätsklinik sollen Heimkinder
gezielt mit dem Malaria-Erreger infiziert worden sein.
Foto:.ash / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Kind im Spital Ein wehrloses Kind kommt ins Spital. Dort wird nicht nur versucht, seine Krankheit zu kurieren, sondern die Ärzte beschließen, das Kind als Versuchskaninchen zu verwenden. Während die „Götter in Weiß“ den kleinen Patienten gezielt mit einem Malaria-Erreger infizieren, weiß das Opfer nicht, was gerade mit ihm passiert. Das Kind bekommt in der Folge zwei Wochen lang bis zu 42 Grad Fieber und hat über Jahrzehnte Fieberschübe.

SPÖ soll endlich „Liste der Schande“ veröffentlichen

27. Januar 2012 - 8:37

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Kinderpornographie
Bild: 
(CC BY-ND 2.0)" />
Missbrauchsopfer warten auf eine Entschuldigung
von Bürgermeister Michael Häupl.
Foto: Werner Faymann / flickr (CC BY-ND 2.0)

Michael HäuplDie vielen grauenhaften Missbrauchsfälle im roten Umfeld und die Tatsache, dass es auch konkrete Verdachtsfälle gegen zwei Wiener SPÖ-Gemeinderäte gibt, lassen tief blicken. Doch kann man die SPÖ genau so wenig pauschal als Kinderschänder-Partei bezeichnen wie die Katholische Kirche als eine solche Organisation. Was aber auffällt: Als die Missbrauchsfälle in der Kirche bekannt wurden, forderten die roten Funktionäre in parteinahen Medien am lautesten eine Entschuldigung des Papstes. Nach den Wiener Skandalen ist es aber still geworden, man fragt sich, wann sich Bürgermeister Michael Häupl endlich bei den Opfern entschuldigt.

Kindesmissbrauch: Wie viele Leichen hat die SPÖ noch im Keller?

22. Januar 2012 - 12:01

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Kinderpornographie

Gudenus und JeneweinEs reicht! Wie unappetitlich muss die Sache eigentlich noch werden? Kaum ein Tag vergeht, wo nicht über neue, völlig irrwitzige und degoutante Missbrauchsfälle im Wirkungsbereich der Stadt Wien berichtet wird. Und immer häufiger werden Namen von SPÖ-Politikern bekannt, die in die schmutzigen Sexspiele mit Minderjährigen verwickelt sein sollen. Der Wiener FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus nannte in einer Pressekonferenz die Namen der  mutmaßlichen Täter und verlangte vom „Obervertuscher“ Michael Häupl lückenlose Aufklärung.

Schon wieder Kindesmissbrauch im roten Umfeld

13. Januar 2012 - 10:02

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Kinderpornographie
Bild: 
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Vertuschen statt aufklären scheint bei der SPÖ das Motto
in Kindesmissbrauchsfällen zu sein.
Foto: dierk schaefer / flickr (CC BY 2.0)

Die SPÖ wird den Generalverdacht nicht los, dass die Repräsentanten dieser Partei bei Kindesmissbrauchsfällen lieber den Weg der Vertuschung als den der lückenlosen Aufklärung gehen. Das ist in der Causa „Kinderheim Wilhelminenberg“ so, in der die rot-grüne Stadtregierung mit Barbara Helige eine ­– untertrieben ausgedrückt – der SPÖ nahestehende Vorsitzende für die Untersuchungskommission wählte. Und das ist nun auch bei einem neuen Verdachtsfall bei der SPÖ-Vorfeldorganisation Volkshilfe Wien so, die einen mutmaßlichen Kinderschänder sogar noch eine Abfertigung von 19 Dienstjahren bezahlt haben soll.

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