Seiten mit dem Schlagwort: "Ortstafeln"

Spindelegger lehnt konkrete Unterstützung von Altösterreichern ab

27. November 2012 - 13:12

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Grundrechte

Bemüht, aber ohne konkreten Fahrplan zeigt sich Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) bei der Durchsetzung der Rechte der Altösterreicher deutscher Volkszugehörigkeit in Slowenien. Wenn es darum geht, deutsche bzw. zweisprachige Ortstafeln durchzusetzen, sieht der ÖVP-Politiker keinerlei rechtliche Handhabe. Er hofft vielmehr auf das Einlenken der Slowenen.

Slowenenpfarrer machen Politik

25. Mai 2011 - 14:50

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Kirche

Am 10. Oktober 1920 bekannte sich in einer demokratischen Volksabstimmung eine Mehrheit der südkärntner Bevölkerung, darunter viele ethnische Slowenen, zum damaligen Deutschösterreich. Besonders in den letzten Jahren erfuhr die slowenische Volksgruppe seitens der Kärntner Landesregierung Zuwendungen und Förderungen, die weit über die vertraglichen Verpflichtungen der Republik Österreich hinausgingen.

Slowenien verleugnet seine deutsche Minderheit

27. April 2011 - 11:22

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Europa

GottscheerGestern ist der Streit um die zweisprachigen Ortstafeln wieder einmal beendet worden. Nachdem nun auch sämtliche Obmänner der Kärntner Slowenen-Vereinigungen zufrieden sind, sollte die nun paktierte Lösung mit insgesamt 164 Schildern auf deutsch und slowenisch auch halten. Spätestens jetzt ist Slowenien am Zug und muss sich der Frage stellen, wie es mit den verbliebenen Mitgliedern der deutschsprachigen Minderheit im eigenen Land umgeht.

Minderheitenrechte auch in Slowenien

10. April 2011 - 1:49

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Martin Graf

Martin GrafDer Ortstafelstreit scheint beendet. Scheiterte eine bereits paktierte Lösung im Jahr 2004 noch am plötzlichen Richtungswechsel der SPÖ, so dürfte nun alles problemlos über die Bühne gehen. Das Positive: Man hat sich, wie es Gerhard Dörfler treffend formuliert hat, tatsächlich in der Mitte der Brücke getroffen. Sowohl die 10 als auch die 25 Prozent Slowenenanteil als Kriterium für zweisprachige Ortstafeln waren willkürlich festgelegte Zahlen. Von diesen Maximalforderungen ausgehend haben sich beide Seiten im gleichen Ausmaß aufeinander zubewegt.

Nur drei Grüne gegen das neue Volksgruppengesetz

7. Juli 2011 - 11:23

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Plenumsberichte

Zweisprachige OrtstafelDer Konflikt um die Aufstellung zweisprachiger Ortstafeln in Südkärnten war viele Jahrzehnte Symbol für das tiefe Misstrauen zwischen den Deutschkärntnern auf der einen Seite und Jugoslawien, beziehungsweise dem Nachfolgestaat Slowenien andererseits. Zu oft gab es Begehrlichkeiten, Südkärnten zu annektieren. In den Jahren 1918 bis 1920 wurde dies durch den Kärntner Abwehrkampf verhindert, 1945 versuchte das kommunistische Jugoslawien abermals, Südkärnten dauerhaft zu besetzen. Doch auch Slowenien versuchte etwa mit der Abbildung des "Fürstensteines" auf Geldscheinen der damaligen Übergangswährung, zumindest symbolisch einen Anspruch auf Südkärnten zu dokumentieren.

Hintergrund: Worum geht’s im Ortstafelstreit?

5. April 2011 - 10:36

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Kärnten

Leere OrtstafelUnter Landeshauptmann Gerhard Dörfler könnte der Kärntner Ortstafelstreit nun endlich beendet werden. Worum geht es dabei eigentlich?

1955 garantierte Österreich im Artikel 7 des Staatsvertrages die Rechte der Kroaten im Burgenland sowie der Slowenen in Kärnten und in der Steiermark, was auch zweisprachige Ortstafeln beinhaltete. 1972 wollte Bundeskanzler Bruno Kreisky den Art. 7 umsetzen. Da der Staatsvertrag hinsichtlich des „gemischtsprachigen Gebietes“ keinerlei Prozentzahlen nannte, legte Kreisky eine fest: Überall, wo laut Volkszählung mindestens 25 % Slowenen lebten, kam es zur Aufstellung, was noch in derselben Nacht den „Ortstafelsturm“ auslöste, an dem sich auch SP-Bürgermeister beteiligten.

Ortstafeln: Lösung steht in der Mitte der Brücke

5. April 2011 - 10:20

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Kärnten

OrtstafelWie es nun scheint, ist der jahrzehntelange Streit um die zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten beigelegt. Bei den zähen, rund achtstündigen, Verhandlungen hat es am letzten Freitag einen historischen Kompromiss gegeben. Der im Auftrag des Bundeskanzlers Werner Faymann handelnde Staatssekretär Josef Ostermayer sparte nicht mit Lob für die beteiligten Personen. Nun sollen also in Gebieten mit einem Bevölkerungsanteil von 17,5 % Kärntnern slowenischer Muttersprache zweisprachige Ortstafeln aufgestellt werden. Dies wären insgesamt ca. 150 neue Tafeln für Kärnten. Vornehmlich für die Regionen südlich der Drau.

Der selbstverständliche slowenische Imperialismus

13. März 2010 - 10:10

Außerhalb Kärntens versteht niemand die Sensibilität der deutschsprachigen Mehrheitsbevölkerung des südlichsten Bundeslandes beispielsweise in der Ortstafelfrage. Die slowenischsprachige Minderheit sei ein friedfertiges Völkchen, das nach wie vor von bösen „Nazis“ gemobbt werde. Die „Kärntner Urangst“ vor slowenischen Expansionsbestrebungen sei ein reines Hirngespinst und diesbezügliche Landkarten eine bösartige Erfindung. - Mitnichten.