Seiten mit dem Schlagwort: "Robert Wiesner"

ORF-Kampagnenleiter droht kritischem Seher

7. Juni 2012 - 23:11

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ORF

Der ORF-Report hat vor mehr als zwei Wochen eine intensive Medienkampagne gegen den Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf gestartet. Bereits aus der Sendungsankündigung war für Graf klar, dass Unwahrheiten verbreitet werden sollten. Er wehrte sich und versuchte, eine einstweilige Verfügung zu erwirken. Selbst dieser Versuch, seine Rechte zu wahren, wird ihm nun – und auch das gehört natürlich zur Kampagne – negativ ausgelegt.

Stiftung: ORF-Report sucht und findet Experten

5. Juni 2012 - 18:52

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Fernsehen

Der ORF-Report wird heute ein zweites Mal über die Stiftungs-Causa Meschar berichten. Der Jagdtrieb ist durch den Rückzug Martin Grafs aus dem Stiftungsvorstand offenbar noch nicht gestillt. Jetzt sollen zusätzlich zu den durch Frau Meschar und ihre neuen Berater beim Handelsgericht deponierten Kritikpunkten noch strafrechtliche Vorwürfe erhoben werden. Dazu bedarf es natürlich eines berufenen Experten.

Pressefreiheit in Ungarn und anderswo

1. August 2011 - 23:39

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Martin Graf

Ungarn muss sich erneut die Kritik zahlreicher internationaler Medien gefallen lassen. Wieder geht es um Fragen des Journalismus und der Pressefreiheit, in denen sich die Redakteure von Spiegel bis Standard zu besonderer Solidarität mit ihren ungarischen Kollegen aufgerufen fühlen. War es zunächst das Mediengesetz, das die Redaktionen zu objektiver Berichterstattung anhält, so sind es jetzt personelle Einschnitte beim staatlichen Rundfunk. Ein Drittel der 2400 Bediensteten muss abgebaut werden. Grund dafür sind freilich immense Schuldenberge der öffentlich-rechtlichen Sender, die sie nun zu Einsparungen zwingen. Hierzulande wird das als politische Säuberungsaktion verkauft, durch die regierungskritische Journalisten in die Arbeitslosigkeit gezwungen würden. Zwischen den Zeilen wird da zwar da und dort verschämt angemerkt, dass beileibe nicht nur prononcierte Regierungskritiker von den Kündigungen betroffen sind, aber so lange auch nur ein einziger darunter ist legitimiert das in den Augen der Schreiber offenbar eine Kampagne gegen die in den Augen vieler Vertreter der Zunft falsch regierten Ungarn.