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Wohnbaugesellschaften: Gemein und eigennützig?

Der gemeinnützige Wohnbau ist eines der letzten Refugien, in denen rote und schwarze Dinosaurier unter Artenschutz stehen. Vorstände und Aufsichtsräte dienen den Regierungsparteien regelmäßig als Versorgungseinrichtungen für ausgediente Politiker oder andere verdiente Gesinnungsfreunde. Die Parteien sind direkt oder über Umwege an vielen gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften beteiligt. Weiterlesen...

Graf kämpft gegen Zinsknechtschaft durch rot-schwarze Saurier

Als die letzten rot-schwarzen Dinosaurier bezeichnet der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf die gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen, landläufig auch Genossenschaften genannt. Genossenschaftswohnungen sind günstiger als Wohnungen am freien Markt, suggerieren die Wohnbauvereinigungen mit ihren Werbeinseraten. In Relation zu den milliardenschweren Fördermitteln, die Bund und Länder einsetzen, müssten die Wohnungen allerdings wesentlich günstiger sein. Weiterlesen...

Hundstorfers Ausländer-Märchen geht weiter

Im Herbst 2009 erklärte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) den Parlamentariern, dass ausländische Arbeitnehmer bei Sozialversicherungsbeiträgen und Sozialleistungen ein Zahlungsplus erwirtschaften würden. Im Zuge einer parlamentarischen Anfrage räumte die FPÖ schließlich mit dem Ausländer-Märchen auf und rechnete vor, warum Ausländer längst nicht als Nettozahler bezeichnet werden können. Das Märchen nimmt allerdings kein Ende: in der dazugehörigen Antwort zur Anfrage will der Bundesminister jetzt nicht von seinem Standpunkt abrücken.
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SPÖ boxt in Wien die Schule ohne Noten durch

Im Zuge der fragwürdigen Bildungsreformen, die österreichischen Schülern durch die Verleugnung von Leistungsunterschieden "individuelle Förderungen" versprechen, hat eine weitere abstruse Idee das Licht der Welt erblickt: An vier Wiener Schulen werden im Zuge eines Schulversuchs die Leistungen von Schülern der 5. und 6. Schulstufe ohne Noten beurteilt. Interessanterweise werden dafür nur Haupt- und Mittelschulen in Betracht gezogen. Die Motive des Stadtschulrats sind vordergründig die Kaschierung "möglicher Defizite" oder "individueller Bedürfnisse", wie die Situation in der Begründung des Schulversuchs beschrieben ist. Weiterlesen...

Islam: Schwarz und Grün lauern auf den Elfernachschuss

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich und ihr Präsident Anas Schakfeh haben derzeit wenige Freunde. Zunächst hat sich Schakfeh bei den meisten Bürgern des Landes unbeliebt gemacht, indem er Forderungen etwa nach einem Minarett pro Bundesland erhoben, aber keinerlei Gegenleistung in Form von besserer Integration der Muslime in unsere Gesellschaft angeboten hat. Heftig kritisiert wurde diese Einstellung allerdings nur von der FPÖ. Andere Parteien versuchen sich jetzt als Trittbrettfahrer. Weiterlesen...

SPÖ hält Voest immer noch für ihr Parteieigentum

Vielleicht haben Sie sich ja auch schon einmal vergeblich für einen Job beworben. Gewiss hatten Sie danach nicht das Glück, dass zwei einflussreiche Politiker laut "Skandal!" riefen und den potentiellen Arbeitgeber frontal attackierten - so wie der 33jährige Christian Forsterleitner. Der hätte gerne im Umfeld des Voestalpine-Finanzvorstandes in Linz gearbeitet. Weil er nicht darf, sind Oberösterreichs SPÖ-Vorsitzender und Soziallandesrat Josef Ackerl sowie der ebenfalls rote Linzer Bürgermeister Franz Dobusch in Rage geraten. Weiterlesen...

Zweifel an Politiker-Attacke auf einen Journalisten

Die Klatschpresse begeistert sich an einem kleinen Detail am Rande der wichtigen Sondersitzung des Nationalrats zum Verfassungsbruch der Regierung. Der steirische SPÖ-Abgeordnete Christian Faul soll einen Fotografen attackiert haben, weil dieser ihn von der Journalistenstiege aus unvorteilhaft ins Bild gesetzt habe. Nach Unzensuriert-Recherchen ergeben sich an der von den Medien kolportierten Version große Zweifel. Weiterlesen...

U-Ausschüsse: Regierung verhindert längst notwendige Aufklärung

Drei Anträge auf Untersuchungsausschüsse wurden heute von den Oppositionsparteien auf die Tagesordnung der Nationalrats-Sondersitzung gebracht. Diese wurden nach kurzer Diskussion am Abend allerdings von den Regierungsparteien kompromisslos abgelehnt. Dabei ging es allerdings um Ausschüsse, die wesentliche Antworten auf bislang ungeklärte Fragen hätten bringen sollen, etwa warum Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft bei Fällen von besonderem öffentlichen Interesse in vorauseilendem Gehorsam Verfahren einstellen oder diese nicht mit ausreichendem Nachdruck verfolgen. Bei unangenehmen Politikern ist die Justiz hingegen blitzschnell. Weiterlesen...

Strache: Rot-Schwarzes Steuerbelastungspaket der Grausamkeiten

Mit einer Nationalrats-Sondersitzung unterbrachen die drei Oppositionsparteien geschlossen die parlamentarische Sommerpause. Anlass dafür war die zeitliche Budgetverschiebung der Bundesregierung. Diese will das Doppelbudget 2010/2011 nicht wie von der Verfassung vorgeschrieben bis zum 22. Oktober präsentieren, sondern erst am 1. Dezember. Weiterlesen...

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