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Armenien – Der älteste christliche Staat

Armenien - FlaggeIm Jahr 2001 feierte die armenisch-apostolische Kirche ihr 1700jähriges Bestehen. Mit der Übernahme des Christentums als Staatsreligion 301 wurde Armenien damit zum ersten christlichen Staat der Erde. Über die Jahrhunderte hinweg war die Religion ein einigendes Band aller Armenier, das maßgeblich zum Erhalt der armenischen Kultur trotz unterschiedlicher Herrscher beitrug. Auch für das Leben der armenische Diaspora, in der mehr als zwei Drittel des Volkes lebt, spielt die Kirche eine wichtige Rolle. Weiterlesen...

15 Jahre danach: Srebrenica als Symbol fehlenden Geschichtsbewusstseins

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Grabmale in der Gedenkstätte in Potocari bei Srebrenica.

Die ostbosnische Stadt Srebrenica, die Gedenkstätte und die ehemalige Batteriefabrik bei Potocari, die den niederländischen UNO-Soldaten als Hauptquartier diente, sind auch 15 Jahre nach dem Massaker Orte, die Unbehagen, Unverständnis und Zynismus wecken. Unbehagen fühlt man zwangsläufig an einem Ort, an dem der Zahn der Zeit die Erinnerungen an den Beginn des Massenmordes an etwa 8.000 Personen noch nicht verwischt hat. Weiterlesen...

Ethnische Konflikte auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR

Neben den ökologischen Verheerungen, die die UdSSR hinterlassen hat zählt die kommunistische Nationalitätenpolitik wohl zu problematischsten Erblasten der Sowjetunion. Lenin und Stalin versuchten das schwere ethnische Erbe, das ihnen das koloniale Imperium der Zaren hinterlassen hatte, auf ihre ganz eigene Weise zu lösen: Völkermord und Umsiedelungen ganzer Volksgruppen waren ihre Methoden. Alle Nachfolgestaaten der UdSSR haben mit diesem schwierigen Erbe zu kämpfen. Zuletzt hat in Kirgisistan ein schwerer Konflikt zwischen Kirgisen und Usbeken zumindest 2000 Menschenleben gefordert. Unzensuriert.at mit einer Zusammenfassung der Brandherde.

Osteuropa: Königsberg als russische Enklave mitten in der EU Weiterlesen...

Buchtipp: Die vierzig Tage des Musa Dagh von Franz Werfel

„An den armenischen Leichenfeldern wird die Türkei zugrunde gehen“
Aus: Die vierzig Tage des Musa Dagh von Franz Werfel Weiterlesen...

Entwicklungshilfe: Körberlgeld und letzte Stütze für Diktatoren

Afrikanische Staaten haben in den vergangenen 50 Jahren zwei Billionen Euro an Entwicklungshilfe erhalten. Wer nach konkreten Ergebnissen Ausschau hält, muss nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen suchen. Der Anteil des schwarzen Kontinents am Welthandel hat sich trotz kräftiger Finanzspritzen halbiert und zwar von ohnehin schon mageren zwei auf ein Prozent. Weiterlesen...

Erdogans wahres Gesicht

Glaubt man der Osmanen-Lobby, dann ist der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ein "Reformer“, der das kleinasiatische Land "modernisieren“ und reif für einen Beitritt zur Europäischen Union machen will. Tatsächlich aber führt der Regierungschef etwas anderes im Schilde. Weiterlesen...

Türkei leugnet zornig den Völkermord an Armeniern

Mölzer in BrüsselZwischen Washington und Ankara herrscht diplomatische Eiszeit. Denn die Türkei hat ihren Botschafter aus den USA abberufen, weil der außenpolitische Ausschuß des Repräsentantenhauses Verfolgung der Armenier durch das Osmanische Reich gegen Ende des Ersten Weltkriegs als Völkermord bezeichnet hatte. Keine Rolle spielt es dabei für Ankara, daß die USA die wichtigste treibende Kraft hinter den türkischen EU-Beitrittsbestrebungen sind. Damit wird einmal mehr deutlich, wie wenig die Türkei auf vermeintliche Partner Rücksicht nehmen und statt dessen – koste es, was es wolle – ihre eigenen Interessen verfolgen. Weiterlesen...

Buchtipp: Blutspur des Völkermords

Leider sind die in Büchern enthaltenen traurigen Kapitel der Menschheitsgeschichte besonders umfangreich. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die globale Blutspur des Völkermordes zu allen Zeiten durch ein besonders unfangreiches Buch des Historikers Ben Kiernan zieht. Weiterlesen...

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