Halbzeit in dieser Legislaturperiode, und die Regierung hat so gut wie gar nichts erreicht. Dass dies der Befund der Oppositionsparteien ist, ist klar. Doch die Einschätzung der bekanntesten Schweizer Qualitätszeitung liest sich nicht anders. Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) zeigt Österreich aktuelle Probleme schonungslos auf.
„Die Wettbewerbsfähigkeit wird durch geringe Effizienz öffentlicher Leistungen, hohe Subventionen und fehlenden Reformwillen geschwächt. In der Selbstzufriedenheit über die relative Stärke des Landes haben Politik und Sozialpartner Reformen bzw. Deregulierungen nur im jeweils unabdingbar notwendigen Ausmaß zugelassen. Noch kompensiert die Dynamik des Mittelstandes Schwächen“, schreibt die weltbekannte schweizer Qualitätszeitung in einem Korrespondentenbericht aus Wien.