Seiten mit dem Schlagwort: "Wiener Zeitung"

Im Zentrum: Die maskierten Gäste des ORF

22. November 2012 - 12:00

Bereiche 

ORF

„Teures Wohnen – Kommt der Mietenstopp?“ lautete das Thema der vergangenen Ausgabe der ORF-Talkrunde „Im Zentrum“. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie die Macher am Küniglberg die Fernsehzuschauer manipulieren. Rote und Grüne wurden als Experten dargestellt, während der Hausbesitzer Detlev Neudeck als früherer FPÖ- und späterer BZÖ-Politiker vorgestellt wurde. Moderator Peter Pelinka stellte das politische Ungleichgewicht her, indem er die Parteigänger von Rot und Grün einfach maskierte.

Unterberger: Medienbeeinflussung durch Steuergeld einzigartig in westlicher Welt

18. November 2012 - 15:24

Bereiche 

Journalismus

Andreas Unterberger ist einer, der seinen Werten und Überzeugungen treu geblieben ist, während sich die Medienlandschaft nach links bewegt hat. Als Chefredakteur der Presse und der Wiener Zeitung war er den Eigentümern daher „zu konservativ“. Nicht jedoch den Lesern, die ihm ins Internet gefolgt sind, wo Unterberger eine riesige Fangemeinde um sein „nicht ganz unpolitisches Tagebuch“ geschart hat, in dem er sich mit Leidenschaft auch den Missständen der Branche widmet.

Freimaurer-Regeln gelten auch im U-Ausschuss

12. April 2012 - 14:13

Bereiche 

U-Ausschuss

Peter Hochegger sagt derzeit im Korruptions-U-Ausschuss unter Wahrheitspflicht aus. Die Geheimhaltungsregeln der Freimaurerei muss er dabei allerdings nicht verletzen. Dies interpretierte Verfahrensanwalt Klaus Hoffmann, der dem U-Ausschuss beratend zur Seite steht und im Streitfall seine Einschätzung abgibt, ob Fragen zulässig sind.

"ÖVP-Polit-Muppets" gegen parlamentarische Aufklärung

5. April 2012 - 10:49

Bereiche 

U-Ausschuss

Noch vor knapp zwei Wochen feierte sich ÖVP-Obmann Michael Spindelegger dafür, dass er eine Kommission für die Erarbeitung eines „Verhaltenskodex“ für die Funktionäre seiner Partei eingerichtet hatte. Dass sich eine nach Eigendefinition „staatstragende Partei“ ganze 67 Jahre nach ihrer Gründung einen solchen Kodex verpassen muss, spricht für sich selbst. Als Komiteemitglieder hatte Spindelegger die ehemalige Nationalbankpräsidentin Maria Schaumayer, den ehemaligen ÖVP-Landeshauptmann von Vorarlberg, Herbert Sausgruber, und den ÖVP-nahen Verfassungsrechtler Wolfgang Mantl ausgewählt. Ein veritables Missgeschick, denn zwei der drei Mitglieder vertreten eigenartige Thesen zum Kodex und zum aktuellen Untersuchungsausschuss.

Extremist Öllinger wieder auf Denunziations-Tour

13. Februar 2012 - 17:39

Bereiche 

Journalismus

Karl ÖllingerMontagnachmittag, wieder einmal ein typischer Anruf einer Journalistin bei Unzensuriert.at: „Der Herr Öllinger hat ein paar Postings gefunden, und die IKG überlegt jetzt eine Anzeige wegen Verhetzung. Was sagen Sie dazu?“ Unsere Gegenfrage, was denn die Israelitische Kultusgemeinde mit dem berüchtigten Grünen-Abgeordneten am Hut habe, löst bei der Redakteurin doch ein wenig Verwunderung aus. Offenbar weiß außer uns jeder, dass die alle irgendwie zusammenhängen.

Muzicant „ungewollt“ die Speerspitze des Protests

5. Februar 2012 - 12:11

Bereiche 

Journalismus

Ariel MuzicantEs war nicht anders zu erwarten. Nach den gewalttätigen Ausschreitungen von Linksextremisten gegen den WKR-Ball betreibt der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, Kindesweglegung. "Womit ich nicht zufrieden bin ist, dass der Präsident der Kultusgemeinde gewollt oder ungewollt zur Speerspitze dieses Protestes geworden ist", sagte er im Interview mit der Austria Presse Agentur. Die Gewalt verurteilte Muzicant zwar, betonte aber gleichzeitig, dass "so gut wie nichts passiert" passiert sei.

Die Krokodilstränen des Niko Pelinka zur eigenen ORF-Karriere

8. Januar 2012 - 8:53

Bereiche 

Medien

Niko PelinkaNachdem mit Ausnahme des engsten politischen Vertrautenkreises um Bundeskanzler Faymann und SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Rudas nahezu die gesamte Republik die Nase über den starken politischen Stallgeruch des eingeleiteten Karrieresprungs von Niko Pelinka rümpft, vergießt dieser nun selbst Krokodilstränen. Bereits am vergangenen Donnerstag war der rote Publizistikprofessor Fritz Hausjell in NEWS und Wiener Zeitung ausgerückt, um für den kleinen Niko im wahrsten Sinne des Wortes Partei zu ergreifen.

Sonntags-Krone veröffentlicht weinerliches Interview 

Entlastungsoffensive für Sohn Niko durch NEWS-Pelinka

5. Januar 2012 - 11:20

Bereiche 

Medien

Peter PelinkaEinen Verteidiger der besonderen Art hat nun der Chefredakteur des Nachrichtenmagazins NEWS, Peter Pelinka, für seinen beruflich und politisch in Bedrängnis gekommenen Sohn Niko aufgetrieben. Bereits im Leitartikel des aktuellen Heftes moderiert er das für den sozialdemokratischen Familienclan Pelinka höchst unangenehme Thema der ORF- Büroleiterbesetzung ein: “Viel Sorge (berechtigt bei den ORF-Kollegen) haben angekündigte Personalwechsel im ORF ausgelöst.  Dazu auch ein Gastkommentar vom Wiener Publizistik-Professor Fritz Hausjell.“ Und weiter: „Mein in die Causa höchst involvierter Sohn lebt, denkt und handelt seit acht Jahren völlig eigenständig. Gott sei Dank.“ Mit dieser Einleitung hat Peter Pelinka wohl selbst ein Musterbeispiel der linken Dialektik abgegeben. Denn er, sein Sohn und der als Experte verkaufte Publizistik-Professor Hausjell sind tiefrote Parteigänger und SPÖ-Genossen, die seit vielen Jahren im Biotop des sozialdemokratischen Machtapparats groß geworden sind.

Das Bohmann-Medienimperium im Dunstkreis der Wiener SPÖ

19. November 2011 - 9:30

Bereiche 

Medien

BildWas waren das noch für Zeiten, als die SPÖ über ein mächtiges und auflagenstarkes Medienimperium verfügte! Die Arbeiterzeitung als mächtiges Zentralorgan, die Programmzeitschrift Zukunft, der hundert Millionen schwere Anteil des Sozialistischen Vorwärts-Verlages an der Österreichischen Nationalbank, und über allem schwebend der Medienliebling und Sonnenkönig Bruno Kreisky. In den letzten zwanzig Jahren ist vom Medienimperium der Bundespartei nichts mehr übrig geblieben. Die Arbeitzeitung wurde eingestellt, der Anteil an der Nationalbank verkauft, und die Zukunft ist Vergangenheit. Der permanente Rückzugskampf auf Bundesebene als Partei erlaubte keine eigenen Medien mehr, nach außen hin offen deklarierte Parteizeitungen fanden auch keinen Markt mehr.

Die Rechten sind schuld – oder sie könnten schuld sein

21. März 2012 - 20:12

Bereiche 

Journalismus

Nach den feigen Morden in und um Toulouse fiel der Verdacht zunächst auf Neonazis, die aus der Armee ausgeschlossen worden waren. In den Zeitungsredaktionen stieg schlagartig der Aggressionspegel gegen Rechts. Besonders wild drosch der Chefredakteur der Wiener Zeitung, Reinhard Göweil, zu. „Tödliche Ernte“ titelte er seinen Leitartikel, in dem völlig klar wurde, wer seiner Meinung nach die Saat gelegt hatte.

Seiten