SPÖ-Basis rebelliert gegen Parkpickerl

10. September 2012 - 14:49
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Parkpickerl: Häupl droht parteiintern Ungemach.
Foto: Werner Faymann / flickr (CC BY-ND 2.0)

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Wien

Das Parkpickerl sorgt in Wien weiterhin für Streit. Jetzt ist sogar innerhalb der SPÖ ein Zwist entbrannt. Außerdem hat das Nein von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) zur Pickerl-Abstimmung zusätzliche Brisanz in die Debatte gebracht. Die Frage ist, wie lange SPÖ-Landesparteisekretär Christian Deutsch die innerparteilichen Attacken gegen die Parkpickerl-Ausweitung noch abwehren kann.

Bricht die SPÖ Zugeständnisse?

Die Tageszeitung Österreich berichtet, dass SPÖ-Organisationen versuchten, die Tarife in den bereits bestehenden Pickerl-Bezirken zu drücken. Österreich zitiert einen Informanten: „Es kann nicht sein, dass in den neuen Pickerl-Zonen die Preise niedriger sind als bei uns – zumal wir weiter überparkte Grätzel haben, keine Stellplatzgarantie geben können.“ Weiters wird kritisiert, dass die Parteispitze der Wiener SPÖ die neuen Kurzparkzonen im Westen der Stadt 2013 angeblich doch weiter bis zum Wienerwald ausdehnen und die Geltungsdauer von 19 auf 22 Uhr verlängern möchte. Damit würde das im vergangenen Juli getroffene Zugeständnis an die erbosten Anrainer in den Bezirken 14, 16 und 17 gebrochen.

Zwei Bezirke im Westen bleiben von dem Pickerl-Chaos verschont. Im 18. Bezirk (Währing) hat Bezirkschef Karl Homole (ÖVP) die Bürger befragen lassen und ein eindeutiges Votum gegen die Pickerl-Einführung erhalten. Im 19. Bezirk (Döbling) hat der dortige Bezirksvorsteher Adolf Tiller (ÖVP) das Parkpickerl von vornherein abgelehnt.

Kurztitel: 
Parkpickerl-Zwist in Wiener SPÖ
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Kommentare

deutliche geht es wohl nimma,hinter vorgehaltender Hand,was es da wohl zu verbergen gibt!

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....stehen ja offen zu Ihrer Paranoia, nicht?

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Wenn ein Parkschein im Freien nicht immer zugänglichen Parklplatz für 2 Stunden 4,-- € kostet, ist das Betrug an der Bevölkerung und eine bodenlose Frechheit.
Gegen diese Abzocke ist ein Parkpickerl wirklich eine günstige Gelegenheit um sein Auto unter freien Himmel abzustellen.

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daß diese Schuldenpolitik für die Freunderlwirtschaft seine schöne Welt in den Abgrund führt.

Hoffentlich ist es dann nicht zu spät.

Diese versoffene Politikerbagage gehört vor Gericht. Mit neutralen unabhängigen Richtern. Dann aber kommen sie nie wieder in Freiheit.

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