Welser Polizei nahm Atomgegner bei Glawischnigs Sommertour fest

16. September 2012 - 23:30
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Eva Glawischnig ernete auf ihrer Tour auch aus den eigenen Reihen Kritik.
Foto: Michaelthurm / Wikimedia (CC BY-NC-SA 2.0)

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Dass die grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig bei ihrer Sommertour durch Schnellfahren aufgefallen ist, ging durch sämtliche österreichische Medien. Weit weniger mediale Aufmerksamkeit erfuhr ein Vorfall, der sich bei der Glawischnig-Tour in Wels abgespielt haben soll. Dort kam es gar zum Polizeieinsatz und zu Verhaftungen, weil sich Glawischnig und die Grünen von nicht linientreuen Grünaktivisten belästig fühlten. Das linke digitale Wochenmagazin Akin, herausgegeben von der Linksorganisation "Freie Österreichische Jugend/Bewegung für Sozialismus" gibt dem Welser Vorfall nun durch die Veröffentlichung einer Presseerklärung der betroffenen Organisationen breiten Raum in der Berichterstattung.

Zwist zwischen Landesrat Anschober und linken NGOs

Der Grund für den Polizeieinsatz liegt in einem Zwist zwischen dem oberösterreichischen Grünen-Landesrat Rudi Anschober und einer Gruppe von linken NGOs, die dessen Antiatompolitik scharf kritisieren. Bereits im März 2012 wurde ein Hausverbot für die Obleute der Vereine "Antiatom Szene" und "Resistance for Peace", Elvira Pöschko und Peter Rosenauer, in den Räumen der oberösterreichischen Landesregierung erlassen. Gleichzeitig wurde auch eine Besitzstörungsklage gegen Pöschko und Rosenauer eingebracht, da diese im Jänner 2012 das Büro Anschobers besetzt hatten. In der Folge wurden die Aktivisten sogar in erster Instanz verurteilt. Streitpunkt ist die von den linken NGOs kritisierte Zusammenarbeit Anschobers mit dem "Weltbund zum Schutz des Lebens", den die NGOs ablehnen, da sie darin eine „rechte“ Organisation sehen.

Linke Aktivisten wollten mit Eva diskutieren und wurden festgenommen

Die linken Aktivisten nahmen den Aufruf “Besuch mit Eva und Rudi das Welser Volksfest und plaudere mit ihnen über deine Vorstellungen von Grüner Politik und grünem Lebensgefühl!“ wörtlich und wollten mit den beiden Spitzenfunktionären diskutieren. Daraus wurde aber nichts, Grünen-Mitarbeiter hinderten sie am Kontakt mit Glawischnig und Anschober. Der Aktivist Peter Rosenauer wurde in Folge sogar von der Polizei verhaftet und abgeführt. Als Grund wurde „Störung der Passanten“ angegeben.

Kurztitel: 
Festnahmen bei Glawischnig-Tour
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Kommentare

...ist es ein Hochgenuss, daß sich das grünbolschewistische Verbrecherpack wieder einmal untereinander zerfleischt, weil es nicht weiß, wer der einzig wahren Lehre des Ökobolschewismus huldigt...

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....gibt hier wieder einmal Lügen von sich und schreibt wie immer so, wie es die Kundschaft hier haben will. Und die freut sich, dass ihr herbeifantasiertes Weltbild hier bestätigt wird. Kritisches Denken: Fehlanzeige.

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Im ORF-Sommergespräch gab Glawischnig sogar zu, dass es bei Grünen Wahlkampfveranstaltungen zu "Wirtshausraufereien" gekommen sein soll. Das sagt wohl alles !

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...was sagt es uns, dass ein großer Teil der FPÖler in teils schlagenden Burschenschaften sind?

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Grüne brauchen Polizei zum "Saalschutz" , damit sie von ihren eigenen Anhängern geschützt werden. Pfui!

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...denn?

Wirklich äußerst plumpe Versuche die GrünInnen schlecht dastehen zu lassen. Aber was will man hier anderes erwarten?

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Die zitierte Quelle ist die linke onlinezeitung "akin", Herr Genosse!

Heil Moskau

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...Sie immer derselbe oder hat sich hier eine Gruppe geistig Verwirrter zusammengeschlossen?

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Da werden halt alte realsozialistische Reflexe, wie in den ehemaligen Ostblockstaaten wieder angewendet, - wenn einem eine Meinung nicht passt, abführen !!! Dass sie das jetzt auch schon bei Genossen machen, ist entlarvend.

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...sich Ihr Geschwafel in irgendeiner Form auf meinen Kommentar oder den Beitrag?

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