Mohammed-Karikaturen in Satire-Zeitung schüren Angst vor Islamisten

20. September 2012 - 12:11
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Die Pressefreiheit muss auch für Kritik am Islam gelten,
argumentieren die Redakteure von Satire-Magazinen.
Foto: Christian Bickel / Wikimedia (CC BY-SA 2.0

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Islam

Die französische Satire-Zeitung Charlie Hebdo veröffentlichte in der aktuellen Ausgabe eine Karikatur am Titelblatt, die wohl erneut für Unruhen in der islamischen Welt sorgen wird. Es handelt sich dabei um einen im Rollstuhl sitzenden und Turban tragenden Mann, der von einem Juden angeschoben wird. Es befinden sich aber noch mehrere islamkritische Karikaturen in der Zeitung. Ein weiteres zeigt den Propheten in Gebetshaltung, den Hintern nach oben gestreckt und nackt. Über ihm leuchtet ein gelber Stern und darunter der Satz: "Ein Stern ist geboren".

Charlie Hebdo pocht auf das Recht der Pressefreiheit

Bevor die Zeitung die Karikaturen veröffentlichte, verwies die Redaktion auf das Recht der Pressefreiheit. Der verantwortliche Redakteur meinte, dass diese Zeichnungen sich nicht von anderen Karikaturen unterscheiden würden und nur jene davon schockiert sein würden, die dies wollten. Dennoch missbilligen der Premierminister Frankreichs, Jean-Marc Ayrault, und der deutsche Außenminister Guido Westerwelle die Veröffentlichung dieser Karikaturen. Sie würde die Situation noch mehr verschlimmern. Scharfe Kritik formulierte auch die US-Regierung.

Angst vor Angriffen der Islamisten

Jetzt fürchtet Frankreich, dass radikale Islamisten seine Botschaften, Konsulate und Schulen angreifen. Aber auch Deutschland verspürt Ängste und erhöht deshalb die Sicherheitsmaßnahmen. Die Webseite des Magazins ist derzeit nicht erreichbar. Indessen kündigte auch das deutsche Satire-Magazin Titanic an, die nächste Ausgabe mit einem islamkritischen Cover zu veröffentlichen. "Satire darf und muss alles", sagte Chefredakteur Leo Fischer.

Kurztitel: 
"Charlie Hebdo" pocht auf Pressefreiheit
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Kommentare

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad: "Der Westen behauptet, es sei Teil der Meinungsfreiheit, den Propheten Mohammed zu beleidigen. Aber warum unterdrücken sie dann wegen einer einfachen historischen Frage Geschichtsforscher und bedrohen eine ganze Nation deswegen?

Sehe ich genauso, der Westen aber auch die Freiheitlichen sollten nicht mit der Meinungsfreiheit hausieren gehen, wenn sie selber nicht den Mut besitzen, sich ernsthaft für die Meinungsfreiheit einzusetzen. Den Islam zu kritisieren ist keine Heldentat. Das darf jeder. Die wirklichen Dogmen und Tabus anzusprechen, trauen sich nur wenige.

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aber um Meinungsfreiheit beim Islam kann man sich bei uns noch einsetzen. Bei anderen Themen geht man ins Gefaengnis.
Wenn die FPOE verboten wird, hilft das der Meinungsfreiheit auch nicht.

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Wir haben nicht zu hoffen, und wir haben nicht zu fürchten: Wir haben zu handeln.

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Ist das nicht der Kampf gegen die radkialen Fundamentalisten ?

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die Radikalen auch nicht so gestärkt radikal.

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Während in Deutschland schon "Zensur und Verbot" gefordert wird, hat sich zumindest die französische Justizministerin verteidigend zur Presse-,Kunst- und Meinungsfreiheit geäußert.
Ich bin sicher, dass bei uns auch bald nach "Zensur" geschrie'n wird, sobald sich die "Dauerbetroffenen" vom ersten Schock erholt haben.
Weit gebracht in der modernen Diktatur: Abschaffung der europäischen Grundrechte wegen einer Horde bärtiger Hupfdohlen.

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...wurden vorwiegend nicht die Karikaturen an sich, sondern der Zeitpunkt kritisiert. Da kann man stehen wo man will, der ist mehr als ungünstig.

Es wird keineswegs eine Abschaffung der Grundrechte wegen ein paar Idioten (und es sind nich mehr als einige Radikale, auch wenn die Unruhen wieder dazu genutzt werden, gegen alle zu schimpfen) anvisiert.

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Bild des Benutzers der faule Willi

... die Seite zu öffnen:
www.charliehebdo.fr/
die taz berichtet ...
http://www.taz.de/Mohammed-Karikaturen-in-Frankreich/!101942/
der Kurier berichtet:
http://kurier.at/nachrichten/4512648-paris-fuerchtet-islamisten-sturm.php

Moslems treten weltweit aggressiv gegen Anders- und Ungläubige auf, andererseits aber sind sie sofort auf 180 und randalieren und morden auf Teufel-komm-raus, wenn gegen ihren "Glauben" gelästert wird.
Da sollte jeder, der mehr als 3 Hirnwindungen hat, zu überlegen anfangen, ob und wo hier Dialog und Toleranz angebracht sind?!?

Also, wer fürchtet sich vorm Muselmann?

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dfW

...wieder einmal eine plumpe Verallgemeinerung. Warum nutzen Sie ihre drei Gehirnwindungen denn nicht für das was Sie selbst verlangen? Fakt ist, dass es ein paar Radikale (in Relation zu den rund 1,5 Milliarden Moslems) sind, die sich hier so idiotisch aufführen.

Davon abgesehen, glauben Sie doch nicht ernsthaft, dass diese Zeitschrift mit den Karikaturen die Meinungs- und Pressefreiheit verteidigen wollen? Die wollen ihre Magazine verkaufen, was ja auch wunderbar klappt. Zu kritisieren wäre eigentlich die Geldgier der Herausgeber, die jede Situation zu ihrem Vorteil ausnutzen. Aber es ist natürlich ein willkommener Anlass für alle Islamophobiker mal wieder laut herumzuschimpfen. Das geht bis hin zu Drohungen (die von der Redaktion hier hoffentlich mit einem Hinweis auf die Regeln hier entfernt werden).

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