160 auf der Autobahn: Hundstorfer kam billig davon

29. September 2012 - 7:29
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Thema Verkehrsstrafen? Rudolf Hundstorfer im Gespräch mit Doris Bures
Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / flickr (CC BY-ND 2.0)

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Verkehr

Dass es Österreichs Minister eilig haben, ist bekannt. Pilotiert von ihren Ministerchauffeuren legen sie pro Jahr zigtausende Straßenkilometer zurück. Doch auch Minister und ihre Chauffeure sind Straßenverkehrsteilnehmer wie jeder andere Bürger auch. Und müssen sich deshalb auch an die Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbeschränkungen halten. Das gelingt offensichtlich nicht immer. SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer wurde im Mai dieses Jahres gemeinsam mit seinem Chauffeur als „Autoraser“ gestellt. Gekostet hat es den Minister nur 20 Euro, und das bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von immerhin 30 km/h.

Hundstorfers Dienstwagen bretterte mit 160 auf der Autobahn

Der SPÖ-Sozialminister hatte es im heurigen Frühjahr offensichtlich eilig, von A nach B zu kommen. Mit 160 km/h bretterte der Dienstwagen des roten Ministers über die Autobahn. Grund genug, eine Zivilstreife auf Hundstorfer aufmerksam zu machen. Diese stoppte das Ministerauto und stellte die Insassen zur Rede. Im Nachrichtenmagazin NEWS vom 16. Mai 2012 wird berichtet, dass der SPÖ Minister folgende Aussage getätigt haben soll: „Net handeln, frag gleich, was es kostet.“ Als die überraschten Polizisten dies hörten, gaben sie sich mit einem Organmandat von 20 Euro zufrieden. Diese soll Hundstorfer dann selbst bezahlt haben.

SPÖ-Ministerkollegin Bures soll Auskunft über Geschwindigkeitsübertretungen geben

Dieser Vorfall vom vergangenen Mai führte nun zu einem parlamentarischen Nachspiel. FPÖ-Verkehrssprecher Gerhard Deimek brachte eine Anfrage an Hundstorfer, seine rote Ministerkollegin Doris Bures sowie ÖVP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner ein. Deimek will unter anderem wissen, wie sich die Geschwindigkeitsübertretung von Hundstorfers Dienstwagen genau zugetragen hatte und warum nur 20 Euro als Verkehrsstrafe verhängt worden sind. Darüber hinaus interessiert sich Deimek auch für das Fahrverhalten der Regierungskollegen Hundstorfers und allfällige Geschwindigkeitsübertretungen.

Kurztitel: 
Welche Minister fahren zu schnell?
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Kommentare

...diesen Hunndsdorfer gehört hat. Warum soll man nicht auf einer Autobahn 160 fahren. Gab es doch früher gar kein Tempolimit auf selbiger. Und nur weil irgendein Dreckssozialist eine Einnahmequelle braucht, fahre ich noch lange nicht 130. Ein Akt des Widerstandes gegen den sozialistischen Bevormundungs- und Dreckstaat. So gesehen hat der Minister ganz richtig gehandelt. Übel ist nur, daß er selbst so ein Drecksozialist ist, der andere gängelt, aber selber fein raus sein will...

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Ich bin auf der S6 gefahren, beim Semmering, in einem Tunnel und war um Mitternach um 9 km/h zu schell, also ein rücksichtsloser Raser wie er im Buche steht! 109 statt 100 kosten dem Normalbürger, besser bekannt unter Stimmvieh 50 Euro. Auf Nachfrage, warum das wegen 9 km/h knapp 700er in echtem Geld kostet, wurde mir nur gesagt, dass der Strafenkatalog das so vorsieht. Nun gut, mein Problem war, dass ich es nicht eilig hatte, ich habe nur nicht ständig auf den Tacho geschaut.

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...Artikel! Sehr wichtig! Da verblasst alles andere! Man vergisst zum Beispiel auf den Untersuchungsausschuss, die versuchte Etablierung von Möchtegern-Parteien oder das demokratieschädigende Verhalten der FPK. Aber die PosterInnen können wieder über alle nicht-blauen Politiker schimpfen und freuen sich dabei. Wirklich peinlich.

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Das ist aber nicht wirklich die Meldung des Tages?
Dass nicht alle Menschen gleich sind, egal ob vor dem Gesetz oder im Gesundheitssystem, etc. ist doch Fakt. Und dass zB auch Strache billig davon kommen würde, ist auch anzunehmen. Aber so ehrlich und rechtschaffen wie sich die F darstellt, würde diese wahrscheinlich freiwillig einen Hunderter drauflegen...

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mal wieder politische Inhalte? Wen interessiert das denn? Und was kommt als nächstes? Spindelegger hat sich letzte Woche drei Mal die Zähne nicht vorm schlafen gehen geputzt?

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Bild des Benutzers derpradler

Die selbsternannten Politkaiser machen bei ns was sie wollen!

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Ich fahre selbst ca. 30.000 km im Jahr im Auto. 160km/h ist meine normale Reisegeschwindigkeit.
Ca. 3 mal pro Jahr werde ich von einer Zivilstreife "gefangen". Meistens weit jenseits der 160. Nach einem netten small-talk mit gegenseitigem Verständnis kostet's auch immer 20 oder 30 Euro.
Ist schon OK so...

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daß man uns vorschreibt und nicht immer so milde bestraft, dann aber selbst an sich andere Maßstäbe anlegt.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung finde ich nicht gut. Das Fahrverhalten, daß ja auch bei niedrigen Geschwindigkeiten verherrende Unfälle hervorruft, wäre stärker zu anden. Ich weiß schon, die Schwierigkeit der Objektivität.

In Singapur, wo auch auf der Autobahn eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80km/h vorgeschrieben ist und sich die Leute daran halten, gibt es jede Woche mindestens zwei Verkehrstote. Zumindest vor etlichen Jahren war das der Fall.

Der Zwang zum Schleichen kann auch schwerwiegend sein, denn die Unaufmerksamkeit und eine schleichende Müdigkeit sind nicht ungefährlicher als angepaßtes (an das Wohlbefinden und die Fähigkeit des Fahrers) Fahrverhalten. Wenn das Militär weltweit seine Fahrzeuge weniger bewegt, dann zählt auch der geringe Mehrverbrauch des Einzelnen nicht so sehr. Die Bahn hat man ja auch ausgebaut. Und die Brüsselflieger verbraten sicher mehr. ->

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Richt werte finde ich in Ordnung. Auch strengeres Vorgehen bei verschuldeten, fahrläßigen Unfällen. Wir brauchen wieder mehr Eigenverantwortung und nicht ständig in das Leben eingreifende Regelungen.

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Ist doch schön,dass Verlogenheit jetzt so öffentlich gemacht wird! Künftige Politiker,die immerhin vieles an Blödsinn schultern müssten,werden es sich überlegen!.. Das ist auch so geplant und bald wird es keine Politiker mehr geben! Braucht man auch nicht mehr,denn die WELTDEMOKRATIE hat dann gesiegt!

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