Kurz' Integrationsglossar will Medienberichterstattung steuern

29. September 2012 - 6:59
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Kebap kommt in Kurz' Integrations-Vokabelheft nicht vor.
Fotos: uldo / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Das Wirken von ÖVP-Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz treibt immer skurrilere Blüten. Nachdem er in den letzten eineinhalb Jahren fast eine Million Euro Steuergeld für Inserate in Sachen Integration ausgegeben hat, beglückt er die Öffentlichkeit nun mit einem sogenannten „Integrationsglossar“. Dieses Werk soll ganz nach den Regeln der Political Correctness von Amts wegen den Sprachgebrauch mit Ausländern regeln. Wie weit der Staat dann auf der Grundlage dieses Glossars gegen eine freie Medienberichterstattung vorgehen wird, bleibt noch unklar. Jedenfalls wird damit ein Sprachregulativ begründet, das die Basis für einen weitreichenden Überwachungsstaat sein könnte.

Sprachregulativ soll als Wörterbuch Klarheit schaffen

Der schwarze Staatssekretär Kurz will durch sein neues Integrationsglossar für Journalisten – von A wie "Abwanderung" bis Z wie "Zuwanderung" – bei Formulierungen über Ausländer „helfen, Klarheit zu schaffen“. Damit soll verhindert werden, dass „Begriffe zum Teil undifferenziert Verwendung finden.“ Was hier so schön in Soziologendeutsch verklausuliert wird, kann praktisch als Grundlage für ein eigenes „Sprachregulativ“ gesehen werden. Linke Zuwanderungsfreunde werden es sich nämlich nicht nehmen lassen, das vom Staatssekretär herausgegebene Regelwerk als allgemeinen Maßstab heranzunehmen.

Kurz möchte bei Integration den Zufall ausschalten

Kurz betonte bei der Vorstellung des Projekts, dass er bei der Integration den Zufall ausschalten möchte: „Integration passiert nicht durch Zufall. Man braucht keine Angst vor Fakten haben, man darf sie aber auch nicht verdrehen.“ Auf dieser Basis ist die Einschränkung der freien Meinungsäußerung und der Pressefreiheit nicht mehr weit. Schon fordern „Integrationsbotschafter“ die Ausbildung von Journalisten in „interkultureller Medienarbeit“. Damit möchte man offensichtlich auch hier missliebige Meinungen kanalisieren, wenn nicht ganz abdrehen.

Kulturelle Normen dürfen nicht von Einheimischen geprägt werden

Einige Stilblüten aus dem Werk: Wenn mehr Menschen zuwandern als wegziehen, ergibt das den sogenannten "Wanderungsgewinn". Die Muttersprache kommt in dem Werk nicht vor. Was wohl annähernd 100 Prozent der Bevölkerung darunter verstehen, wird in Kurz' Glossar als "Erstsprache" tituliert. Und wir erfahren, dass "Aufnahmegesellschaft" dem Begriff "Mehrheitsgesellschaft" vorzuziehen ist, zumal letzterer "eine zahlenmäßige Überlegenheit der aufnehmenden Gesellschaft attestiert, die kulturelle Normen prägt." Und dass die autochthonen Österreicher in Österreich kulturelle Normen prägen könnten, ist dem Integrationsstaatssekretär offenbar ein Dorn im Auge.

Kurztitel: 
Sprachvorschriften zur Integration
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Kommentare

Bild des Benutzers Franz Speck

Ein Maßnahmenkatalog für Österreicher! Bald werden wir uns integrieren müssen.

Den Poltittrotteln ist es egal, die leben in ihren teuren Villen und Wohnungen und fahren mit Auto samt Chauffeuren und fliegen mit Diplomatenpässen.

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K. will halt wieder mal Alles auf den Kopf stellen.

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Göbbelsche Propaganda in Reinkultur.

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mit ihrer Integration und Asylpolitik nur dazu da ist, um diesen Wirtschaftszweig (und das ist kein kleiner - von Schleppern,Anwälten der Grünen bis zu den Unterkünften)aufrecht zu erhalten - denn mit der Armut und gewisser gespielten Dramatik ist immer gutes Geld zu machen. Leider bekommen die Menschen die es wirklich brauchen - das wenigste davon.Abgesehen davon, sind diese art Rassen nicht mit den Ungarn usw. zu vergleichen. Was besseres hätte Kurz nicht passieren können - zum Studium zu faul aber in der Politik kassieren und dann noch einen Unsinn nach dem anderen (mit Werbung) in die Öffentlichkeit bringen. Man nennt dies auch " den Anschein bewahren und so tun als ob. ( das scheint überhaupt der Slogan sämtlicher angeblicher Fachleute in diesem Land zu sein)

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dann kann er aber nichts mehr vorschreiben. Als Imam kann er dann den Koran herunterleiern. Aber nicht seine Worte. Wenn er vorher nicht gesteinigt wird.

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Habe gestern ein Interview mit einer Dame (Deutsche) gehört, welche in Peru lebt. Sie sagte, dass es dort fast keine Ureinwohner mehr gibt und sie ihre eigene Kultur nicht mehr kennen. Auch dort waren die Heuschrecken unterwegs und haben ganze Arbeit geleistet. Das Land vergiftet und Menschen durch massenhafte Zuwanderung ausgetauscht Das hat System und wird in jedem Land angewendet, wo die Oligarchen die Politiker gekauft haben.
Rothschild sagte mal öffentlich: "gib mir die Kontrolle über das Geld und es ist mir egal wer die Gesetze macht".
Wenn man sich jetzt die Situation in Europa ansieht muss sich eingestehen, dass sich dasselbe Bild abzeichnet.

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Sie wollen ernsthaft die Stituation der Österreicher, mit der Situation der Ureinwohner von Peru vergleichen? Dümmlicher gehts kaum mehr...

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Und, prägen die Eingeborenen Österreich etwa nicht hauptsächlich? Allein das dümmliche Gefasel von Integration legt das wohl nahe. Von daher wird der Unterschied auch sehr klar zu den europäischen Kolonien: Dort war es tatsächlich umgekehrt. Wer nicht gleich an Krankheiten verstarb, wurde versklavt oder in Reservate verbannt, die nicht gerade sehr fruchtbar waren. Die "Kultur" der dortigen BewohnerInnen war den Eroberern absolut wurst, ob sie nun gelebt wurde oder nicht, darum ging es nicht. Wenn überhaupt wurden rassistische Stereotype mehr oder weniger erfunden (z.B. Minstrelshows in den USA; waren gegen Schwarze gerichtet, was für den Gang der Argumentation aber herzlich egal ist) die nicht mehr als das Gerücht über diese Menschen waren.
Die Schwabos hierzulande haben ja auch ihre Reservate, Döbling, Hietzing etc.. Sieht mir jetzt aber nicht wie die schlechteste Gegend aus? Und an der jüngsten "Beschneidungsdebatte" sieht man ja, in welcher Form "Kultur" interessant wird.

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Zu bedenken gibt nur die Tatsache, daß eine Deutsche das sagt. Eine als Teil der Heuschrecken(Innen(lol))

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