Ja zur Pflicht für Österreich!
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Bundesheer, Unzensuriert-Magazin, Katastrophenschutz, Zivildienst, Günther J. Rozenits, Kameradschaftsbund, Landesverteidigung, Reform, Auslandseinsätze, Terrorbekämpfung, Verfassung, NATO, UNO, Volksbefragung, Wahlkampf, SPÖ, ÖVP
Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht ein.
Foto: Günther J. Rozenits
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WehrpflichtAnfang Oktober erscheint das nächste Unzensuriert-Magazin, das sich neben dem Schwerpunktthema Subventionen und Förderungen auch der erneut aufgeflammten Wehrpflicht-Debatte widmet. Die Volksbefragung im Jänner fügt sich in den zwischen den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP schon länger laufenden Vorwahlkampf. In der Diskussion spielen die Wünsche und Bedürfnisse junger Männer eine große Rolle, ebenso wie die Versorgungssicherheit bei Katastrophenschutz oder Rettungswesen, das stark vom ebenfalls zur Disposition stehenden Zivildienst abhängt.
Die Debatte bedarf jedoch einer viel breiteren Grundlage, die sich vor allem auch an den Anforderungen der umfassenden Landesverteidigung zu orientieren hat. Einen wichtigen Beitrag dazu liefert der Präsident des oberösterreichischen Kameradschaftsbundes und Direktor der Akademie für Frieden und Sicherheit in Europa, Ing. MMag. Günther J. Rozenits, selbst Generalstabsoffizier. Seinen Betrachtungen stellt er folgendes voran:
In der laufenden Diskussion zur Wehrpflicht werden Äpfel mit Birnen – das heißt Wehrpflicht und Bundesheer – vermischt und Halbwahrheiten herumgereicht. Sachliches kommt viel zu kurz. Allein der Ansatz, die Sinnhaftigkeit der Wehrpflicht am Zustand des Bundesheeres zu messen, zeigt, wie unseriös die Diskussion geführt wird. Das Bundesheer wurde systematisch ruiniert und zu Tode reformiert. Als Produkt einer jahrzehntelangen Entwicklung mit unzähligen, unvollendeten Reformen, welche allesamt am Geldmangel und politischen Willen scheiterten, ist das Bundesheer als Messlatte für die gesellschaftlichen Leistungen im Rahmen der Wehrpflicht  geeignet. Die beiden Fragen der Volksbefragung sind vom Wehrdienst und vom Bundesheer zu entkoppeln, das heißt getrennt zu betrachten. Denn in beiden Bereichen sind Reformen überfällig.
Grundlage der Wehrpflicht
Die Wehrpflicht ist die in der Verfassung verankerte Verpflichtung der männlichen österreichischen Staatsbürger und wird in Form des Wehrdienstes beim Bundesheer oder als Ersatzdienst in Form des Zivildienstes bei definierten Trägerorganisationen geleistet. Die Wehrpflicht ist eine bedeutende Errungenschaft der Zweiten Republik, beteiligt die Staatsbürger an der Staatsgewalt und stellt der Gesellschaft wertvolle Leistungen zur Verfügung.
Rozenits arbeitet in der Folge die wesentlichen Aufgaben des Bundesheeres auf und kommt zu dem Ergebnis, dass für deren Bewältigung ausnahmslos das Wehrpflichtigensystem einem Berufsheer vorzuziehen ist. Verteidigung gegen Terrorangriffe, Katastrophenhilfe, Einsätze im Inneren und Auslandseinsätze werden dabei analysiert. Rozenits kommt zur entscheidenden Frage, die sich angesichts der österreichischen Neutralität stellt:
Wozu also eine Berufsarmee für Österreich, wenn wir nicht zur NATO wollen und jedes internationale militärische Engagement von einem Mandat des UN-Sicherheitsrates abhängig ist, welcher ohnedies nicht sofort entscheidet? Also klare Rahmenbedingungen für die Wehrpflicht!
Die gesamte Analyse lesen Sie im Unzensuriert-Magazin, das Anfang Oktober erscheint.










Kommentare
Allgemeine Wehrpflicht ist militärischer Unsinn
Bei einem Ernstfall werden unsere Soldaten (Wehrpflichtige nicht Kadersoldaten) mit dieser Ausbildung und Bewaffnung nicht in einen Kampf sondern zur Exikution geschickt. Das ist verantwortungslos gegenüber unserer Jugend. Wenn Beführworter der Wehrpflicht meinen, einen Ernstfall wird es eh nicht geben und der Zivildienst muss bleiben,dann brauchen wir gar kein Bundesheer sondern eine Bundesfeuerwehr ohne Waffen.
ACHTUNG links-linker Journalismus:
http://www.zeit.de/2012/40/August-Penz-FPOE-Austritt/komplettansicht
"Historiker" hat in mehreren Punkten absolut recht!
Der wichtigste:
Erst informieren, dann schreiben! (Ich sage auch: Wikipedia ist zu wenig!)
Dann:
In der Bundesverfassung steht nichts von einem Recht auf Ausbildung an der Waffe:
http://www.bka.gv.at/site/4780/Default.aspx
Da steht nur was von der Pflicht aller wehrfähigen Männer zum Wehrdienst, bzw. eines Ersatzdienstes, wenn ein Gewissenskonflikt beim Dienst an der Waffe besteht.
Und:
Historisch falsche Dinge zu verbreiten überlassen wir lieber unseren linken Mitbewerbern!
Also Freunde:
Erst studieren, dann zitieren!
Frei Erfundenes kann jeder gerne als Roman niederschreiben. Uns hier interessiert nur Wahrheit, auch wenn sie unangenehm oder politisch unkorrekt ist!
dfW
verfassung
ist die verfassung deine bibel?
Na gut dann ist der esm auch ein in stein gemeiseltes gesetz.
Aber in einem punkt hast du recht, zuerst kommt die pflicht, dann das recht. Vielleicht hat dein freund es weiter unten nicht gut ausgedrueckt, aber ich dachte du hast auch ein hirn das denken kann.
Lieber "Gast", ...
... hab ich!
Ich möchte nur nicht irgendwas ungeprüft nachplappern, das ich mal wo gehört hab, selbst wenn es logisch klingt. Verfassung und Gesetze sind niedergeschrieben und im Zeitalter des Internetzes für jedermann leicht erreichbar.
Bei geschichtlichen Ereignissen tut man sich schon wesentlich schwerer. Entweder man war selber dabei, dann ist es leicht. Sowie man sich aber auf Geschriebenes oder in Schulen Gelerntes stützen muß, kann man schon mal weit neben der Wahrheit liegen. Denn die Geschichte ist voll von Kriegen und Kämpfen und die "historische Wahrheit" schreibt immer der Sieger. Wie nahe sie der tatsächlichen Wahrheit kommt, ist entweder Glaubenssache oder "offenkundig".
dfW
Wehrpflicht ist ein Relikt aus dem totalitären Staat.
http://www.the-worldcitizen.blogspot.com/2012/09/bilder-sprechen-mehr-al...
Berufsheer 1934
Als 1934 ein Bürgerkrieg in der notleidenden österr. Bevölkerung tobte, schickte die Regierung ihr damaliges Berufsheer in den Kampf mit dem eigenen Volk. Die schossen ohne Federlesen in die Menge. (Es gibt noch Zeitzeugen, die damals als Kinder ihre Väter verloren!)Im Lissabonvertrag wird die Todesstrafe für "Aufständische" gefordert. Ein Berufsheer ist die Vorbereitung auf solche "Aufstände", denn das Volk wird sich (vielleicht?)die Diktatur der EU-DSSR nicht ewig gefallen lassen.
Berufsheer 1934
"Die schossen ohne Federlesen in die Menge." Das ist so falsch! Erst nachdem die Exekutive, also Polizei und Gendarmerie, den bewaffneten Aufstand des illegalen Schutzbundes aufgrund des Fehlens gleichwertiger Schusswaffen (MGs) nicht niederschlagen konnte, wurde das Bundesheer eingesetzt, welches mit diesem Auftrag keine Freude habend, jedoch befehlsgemäß die festungsähnlich ausgebauten Gemeindebauten, aus denen massives Feuer aus Maschinengewehren schlug, u.a. mit nicht tempierten Sprenggranaten (welche also nicht detonierten, sondern die Mauern lediglich durchschlugen) beschossen. Es wird auch stets verschwiegen, dass das selbe Bundesheer wenige Monate später, im Juli 1934, eingesetzt wurde, um den den nationalsozialistischen Putsch niederzuschlagen!
Sie schreiben auch richtig:
.... BEFEHLSGEMÄSS .....
Wenn etwas nicht detonierte und dann trotzdem die Mauer
durchschlug, dann haben die damals Spezialbohrer eingesetzt, Spezialbohrer, die sich durch die Wucht der Geschwindigkeit selbst in die Mauer bohrten.
So ein Blödsinn.
Die Gemeindebauten hätte man abschotten und die Leute aushungern lassen können.
Nichts desto Trotz haben sie auf die Bevölkerung geschossen. Eben halt die Polizei auch. Mit Wehrdiener wäre die Sache nicht so leicht durchzuführen gewesen.
Ägypten ist ebenfalls ein schönes Beispiel, daß eben Wehrdiener nicht leichtfertig in die Menge feuern.
Das Berufsheer dient lediglich für Natoeinsätze und die EU mit vermeintlich gerechtfertigten Todesschüssen zu verteidigen. Mit EU verteidigen meine ich aber EU-Bonzenverteidigung! Den das Volk wird aufstehen. Sobald die Finanzkrise den letzen Cent geschluckt hat und kein Geld mehr vorhanden ist, sobld sich die Globalplayer unsere Schätze einverleiben, sobald kommt auch der Aufstand. Zwar zu spät, aber er kommt.
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