Europa auf der Schnellstraße in den Bankrott und in die "Knechtschaft"

7. Oktober 2012 - 20:16
Bild: 
Professor Erich Weede (links) mit weiteren Referenten der Free Markets
Road Show, FPÖ-Obmann HC Strache und der Geschäftsführerin
des Hayek-Instituts, Barbara Kolm.
Foto: Austrian Economics Center

Prof. Dr. Erich Weede von der Universität Bonn hielt im Zuge der "Free Market Road Show" in Wien zum Thema "Europe on the Road to Serfdom?" (Europa am Weg in die Leibeigenschaft) einen bemerkenswerten Vortrag über den aufgezwungenen Kollektivismus der EU, der Ähnlichkeiten zum Kommunismus aufweist. Zur Debatte waren auch Vertreter der SPÖ geladen, die jedoch kurz zuvor absagten. Mit Weedes Aussagen hätten sie auf Grund ihrer ideologischen Prägung wohl ohnehin nicht viel anzufangen gewusst.

Weede meinte, dass die wirtschaftliche und individuelle Freiheit auf jedem Fall der kollektiven vorzuziehen sei. Im Sinne der Nutzen-Kosten-Abwägung sei Wohlergehen nur auf Basis des Individualismus möglich. Denn der Grundgedanke des Individualismus sei, dass jeder Mensch sich selbst gehört und dass ihm schließlich auch das gehört, was er sich erarbeitet hat. Hier spreche man von Selbsteigentum. Aber es gebe auch noch einige Menschen, die mehr Eigentum angesammelt haben und sich Produktionskapital aneignen. Dieses System nenne man in Europa "soziale Marktwirtschaft". Der Grundgedanke des Kollektivismus bedeute, dass Menschen untereinander solidarisch sein müssten. Diese Abhängigkeit von einem Kollektiv hält Weede für eine Gefahr. Der Kollektivismus könne nur "unter dem Schleier des Nichtwissens" attraktiv sein. Man verliert das Wissen über Grundkenntnisse der menschlichen Natur und jene der Wirtschaftswissenschaften. Um Wohlstand zu erreichen oder auch zu halten, sei es notwendig, wirtschaftlich frei zu sein.

Schleichender Kollektivismus in der EU

In der Geschichte Europas könne man erkennen, dass gerade die Uneinigkeit unter den europäischen Staaten die Bekämpfung der Massenarmut ermöglichte. Europa gelang es vor allen anderen, diesen Schritt zu bewältigen. Der sich nun vollziehende Strukturwandel, bedinge Sozialtransfers und Sozialausgaben, die mit Konsequenzen verbunden seien. Dadurch, dass die Sozialsysteme in Österreich und auch Deutschland so stark auf das kollektive Wohlergehen ausgelegt sind, verschlechtert sich die Wanderungsbilanz dieser Länder. Denn der Anreiz zur Einwanderung ist sehr groß. Neben Sozialhilfeempfängern und Einwanderern aus der Dritten Welt haben die starken Euro-Staaten nun noch eine weitere Last auf die Schultern genommen: die Schulden der anderen EU-Staaten.

Schnellstraße in Bankrott und Knechtschaft

Einige europäische Staaten haben eine Verschuldung von 90 Prozent des BIP und mehr. Mit einer so hohen Verschuldung ist es schwierig, ein positives Wirtschaftswachstum zu erreichen. Die Eurorettung, also auch die Rettung von Griechenland, Spanien, Portugal und den restlichen Pleitestaaten, ist nur auf Kosten von Österreich, Deutschland und Finnland zu bewältigen. Die Ausschaltung des Bailout-Verbots im Zuge des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ermöglicht es nun, dass jedes EU-Land für die Schulden eines anderen haften kann. Daher bezeichnet Weede die angebliche "Friedenspolitik" der EU als eine Ironie und beendete seinen Vortrag mit der Feststellung, dass sich "Europa auf der Schnellstraße in den Bankrott und in die Knechtschaft" befände.

Kurztitel: 
Schnellstraße in die Knechtschaft
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Kommentare

Raus aus der EU, Grenzen zu, Geld im Land behalten, selber verwalten!
Was soll das Gejammer der FPÖ, wenn sie nicht aussteigen wollen.Es würde dem Herrn Strache gut anstehen, wenn er zur Demo "Raus aus EURO und EU" der unparteilichen Plattform nach Wien, Stephansplatz, 14-17h am NATIONALFEIERTAG (vermutlich eh der letzte, weil wir bald keine Nation mehr sind!!!!)kommen würde. Aber so, daß der ORF berichtet. Vermutlich wird diese DEMO wieder totgeschwiegen!

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Wer Österreich nicht abschaffen will, muss Widerstand leisten!

Gelegenheit: http://eu-demo.blogspot.co.at/

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die Eu hat nicht nur ähnlichkeit mit dem kommunismus. die EU ist der KOMMUNISMUS, an ihrer spitze ein kommunist und verfechter einer zentalregierung und zerstörer der nationalstaaten.nur wird dieses meiner meinung nie funktionieren den im laufe der europäischen geschichte sind alle vielvölkerstaaten und einigungsversuche gescheitert und so wird es auch dieser politisch und ideoligischen missgeburt EU ergehen.

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In der aktuellen EU-Kommission sitzen etwa 9 (ehemalige ?) Kommuunisten!
In jedem vernünftigen Land würden diese Elemente auf Hilfsarbeiterebene stehen bleiben, nur in der EUdSSR haben sie die Macht!
Nicht umsonst sind sie Kommissare und sitzen in einer Kommission!
Die EU ist nichts anderes als eine Sowjet-EU, also eine Räte-EU!
Ihr Vorbild ist offensichtlich die UdSSR!

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Hier enthüllt die britische EU-kritische Abgeordnete zum EU-Parlament Nigel Farage die euronationalistisch-kommunistische Regierung der Europäischen Union

http://www.youtube.com/watch?v=TGZkTAmX2HI

Videos der Reden von Nigel Farage sind sehr zu empfehlen!
z.B. diese hier
http://www.youtube.com/watch?v=T_6365-AvJI
und
http://www.youtube.com/watch?v=eHvOhHY1Kjw
und auch
http://www.youtube.com/watch?v=n3xKhtph6d4&

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....daß 2/3 der Wähler das unterstützen! (Sonst hätte ja die FPÖ die absolute Mehrheit). Das geht alles krachen und am Ende wird das Erstaunen groß sein.

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Der gute Mann hat recht: Durch die Erschaffung k ü n s t l i c h e r Verschuldung in beliebig vermehrbarem P a p i e r g e l d, das zudem heute schon weitestgehend durch v i r t u e l l e s Geld ersetzt ist, bei p r i v a t e n (Noten-)Banken werden Staaten und Kommunen gezwungen, zu "privatisieren"... Und was ist das anderes als der Ausverkauf des gemeinschaftlichen Eigentums, das da gegen wertlose Papierlappen verschleudert wird -und das wird der Öffentlichkeit dann von den politischen Handlangern der finanziellen "Eliten", die sich diesen u n g l a u b l i c h e n B e t r u g aus den langen Fingern gesogen haben, auch noch als Erfolg verkauft... Es ist zum Kotzen -vor allem, dass die Masse der Menschen mittlerweile dermaßen gehirngewaschen ist, dass sie dazu nicht einmal Fragen stellt, geschweige denn, sich wirklich mit diesen Machinationen der Hochfinanz auseinandersetzt, wo doch die Informationen in unserem Zeitalter ganz leicht zu beschaffen sind!

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Der Globalismus soll nicht ganz beseitigt, aber stark begrenzt werden. Es ist z. B. gut, dass sich Katalonien bald von Spanien abspalten will. Und es ist gut, dass sich Schwundgelder (z. B. "Chiemgauer") immer mehr ausbreiten. Mehr dazu unter
www.esopolice.wordpress.com

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