Personenkomitee „Unser Heer“ wirbt mit Ministeriumslogo
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Norbert Darabos, Personenkomitee, Unser Heer, SPÖ, Verteidigungsministerium, Peter Fichtenbauer, FPÖ, Inseratenaffäre, Hannes Androsch
Personenkomitee aus dem SPÖ-Umfeld zur Verfügung.
Foto: TARS631 / Wikimedia
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WehrpflichtDie Inseratenaffäre rund um Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ist gegenwärtig in aller Munde. Mehr Transparenz bei zukünftigen Werbeaufträgen an Medien wird von den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP versprochen, die Realität sieht allerdings anders aus. In diesen Tagen kann man am Beispiel des Personenkomitees „Unser Heer“ unmittelbar miterleben, wie öffentliche Gelder von Amts wegen für eine parteipolitische Kampagne eines SPÖ-Ministers missbraucht werden. Unter Verwendung des Bundesadlers und der Bezeichnung „Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport“ wird für das SPÖ-dominierte Personenkomitee geworben. Eine Anfrage des Vorsitzenden des Landesverteidigungsausschusses und FPÖ-Wehrsprechers Peter Fichtenbauer an Verteidigungsminister soll nun Licht in diese Affäre bringen.
Offensichtlich lässt Darabos den Missbrauch des offiziellen Ministeriumslogos inklusive Bundesadler für das private Personenkomitee „Unser Heer“ zu. Denn es ist wohl kaum anzunehmen, dass Komiteevorsitzender Hannes Androsch und seine Mitstreiter hier ohne Wissen und Willen von Darabos tätig geworden sind. Viel eher ist anzunehmen, dass die Kampagne im engsten Kreis der SPÖ-Genossen ausgemacht worden ist und der selbstherrliche Minister das Ressortlogo zur Verfügung gestellt hat.
Personenkomitee ist SPÖ-naher Darabos Fanclub
Wie wenig unabhängig das Personenkomitee von der SPÖ ist, zeigt ein Blick auf die Homepage und die dort aufgelisteten Personen. Dort finden sich etwa die Frau des SPÖ-Mitglieds und ÖBB-Chefs Kern, Eveline Steinberger-Kern; der Ex-SPÖ-Abgeordnete Josef Broukal; die SPÖ-Abgeordnete Christine Lapp; die Frau von SPÖ-Stadtrat Andreas Mailath-Porkorny, Sonja Kato; der Ex-SPÖ-Abgeordnete Erwin Niederwieser oder der SPÖ-nahe Generaldirektor der Vereinigten Bühnen Wien, Thomas Drozda. Man darf gespannt sein, wie Darabos die Logoüberlassung gegenüber dem österreichischen Parlament rechtfertigt.










Kommentare
General gegen General
In der "Presse" wird unter diesem Titel die Schelte des hochadeligen Generals in Ruhe Hubertus (Graf von) Trauttenberg am "illoyalen" (bürgerlichen) Generalstabschef Entacher berichtet http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/kulisse/1298859/Wehrpflic...
Was hat Entacher denn verbrochen?
Entacher warnt vor Umstieg
Für den obersten Soldaten Österreichs, Generalstabschef Edmund Entacher, ist aber klar, dass ein Berufsheer diese Anforderungen jetzt nicht erfüllen kann: "Weil im jetzigen Österreich, und so wie die Randbedingungen sind, ein Übergang in ein Berufsheer einen tiefen Leistungseinbruch zwingend erbringt. Unvermeidbar, ich kann das selbstverständlich mit Zahlen belegen. Dieser massive Leistungseinbruch würde zehn bis 20 Jahre dauern. Somit meine ich eben, dass die Voraussetzungen wirklich vielfältig nicht gegeben sind und so sehe ich mich als Generalstabschef gezwungen, vor diesem Umstieg zu warnen." Bericht ORF http://ooe.orf.at/news/stories/2552
Hubertus Trauttenberg
General i. R. Hubertus (Freiherr von) Trauttenberg entstammt einer freiherrlichen und nicht gräflichen Familie. Daher gehört er auch nicht zum Hochadel.
Berufsheer richtet sich gegen Sozialdemokratie
Das von Darabos propagierte Berufsheer richtet sich gegen die Sozialdemokratie. Norbert Darabos soll sofort aus der SPÖ ausgeschlossen werden.
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