Pickerl-Ausweitung wäre für NÖ eine Kriegserklärung

9. Oktober 2012 - 12:00
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NÖ-Verkehrslandesrat Karl Wilfing warnte Wien vor Problemen.
Foto: noschvie / flickr (CC BY-ND 2.0)

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Wien

Das Pickerl-Chaos in Wien ist perfekt und ruft immer rüdere Wortmeldungen hervor. Nachdem der Währinger Bezirksrat Peter Zauner (ÖVP) der Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) per Posting wünschte, dass diese sich „totlachen“ solle, um sich dann bei der Grün-Politikern zu entschuldigen, spricht nun der NÖ-Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) offen von einer „Kriegserklärung“ an Niederösterreich, sollte das Parkpickerl weiter ausgedehnt werden. Und in Ottakring wütet ein heftiger Kampf um die begehrten Parkplätze. Bei zwölf Pendler-PKW ließen Unbekannte die Luft aus den Reifen.

Nach einer Woche Parkpickerl in den Außenbezirken ist die Hölle los. In vier der fünf neuen Pickerl-Bezirken gelten die Kurzparkzonen nur zum Teil, weshalb es in den Zonengrenzen von Ottakring, Hernals, Penzing und Meidling zu massiven Problemen mit den „Pickerlflüchtigen“ kommt. In der Tageszeitung Heute kündigt Ottakrings Bezirkschef Franz Prokop an, „in längstens vier Monaten eine Ausweitung vorzunehmen“. Seine Amtskollegen in den Nachbarbezirken zeigen sich zumindest gesprächsbereit und bei der Verkehrsstadträtin kommt Freude auf, dass die Bezirke ihren ursprünglichen Plan umsetzen wollen.

Wien vor einem Jahr Probleme vorausgesagt

Nur in Niederösterreich ist Schluss mit Lustig. „Wir haben den Wienern schon vor einem Jahr gesagt, dass einseitige Maßnahmen nur Probleme hervorrufen. Nun haben wir diese Probleme“, sagt Verkehrslandesrat Karl Wilfing in der Tageszeitung Die Presse. Würde die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung auf ganz Wien ohne Rücksprache mit Niederösterreich und ohne Begleitmaßnahmen durchgeführt, wäre das eine Kriegserklärung, so Wilfing. Die Freiheitlichen in Niederösterreich fordern eine kostenlose Benützung der Park&Ride-Anlagen sowie Gratisparken für Pendler in den Pickerlzonen. "Niederösterreichs Pendler werden nur mehr geschröpft, neben den enormen Spritpreisen werden sie jetzt auch noch durch das Parkpickerl zur Kasse gebeten", ärgert sich der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl.

Kurztitel: 
Pickerl: NÖ spricht von Kriegserklärung
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Kommentare

@animalex's Worte erinnern mich an Herrn Musikant.

Lange Zeit habe ich nachgedacht. Aber bei seinem "Ablenkungsstrategiespiel" hat sich mein Empfinden verstärkt.

Auf Dikussionen mit @animalex sollte man sehr vorsichtig sein. Immer wieder habe ich das Gefühl, daß er sehr manipulativ vorgeht. Wie Sektenfänger. Die agieren auch so.

Ob ich recht habe oder nicht ist ja nicht relevant. Lieber ein bißchen paranoid als die Rosen von unten zu betrachten.

Nebenbei dürfte @animalex auch nicht nur aus einer Person bestehen. Abgesehen von der Schizophrenie.

Also bei der Kommunikation etwas Vorsicht walten lassen kann nicht schaden.

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Danke für die Warnung. Meinen Sie, ich bin zu nett? Ich bin nämlich so und kann nicht sehr viel anders.

Aber ich werde an Ihre Worte denken und mich vorsehen. Noch dazu, wo animalex vielleicht mehrere ist. Meinen Sie wirklich?

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Stellen Sie sich einfach die Frage, was er mit seinen Kommentaren erreichen will, dann ist die Antwort auch nicht weit entfernt.

Nett sein ist doch was Schönes. Vorsicht ist etwas Anderes. Wir sind durch unsere Erziehung schon sehr degeneriert. Sowohl Kirche und Staat hat und wird immer versuchen, uns zu beherrschen und zu manipulieren. Wie wir Eltern es auch zum Teil mit unseren Kindern eben tun. Nur "die da Oben" spielen dann in einer anderen Liga und die Gier rafft letztendlich den Rest von Anstand hinweg. Sehen sie sich nur die Politiker an wenn sie sich treffen und präsentieren. Einfach abgehoben. Da hat das Fußvolk keinen Platz mehr. Früher waren wir Kanonenfutter, heute sind halt nur mehr moderne Sklaven. Abgespeist am Eintopf der "sozialen Barmeherz(los)igkeit" (Da denke ich an die Ausspeisung verarmter Griechen, das sie im ORF gezeigt haben. Sklavenverfütterung.

Hoffe Sie haben eine ruhige Nacht und schöne Träume. Andere als die Realität des Alltags. Schönen Tag.

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Ja, ich kenne die Realität des Alltags und ich kenne die Leut`. Ich wünschte oft, ich würd das alles nicht so genau kennen. Geträumt hab ich früher, heute bin zu alt zum Träumen von der heilen Welt. Trotzdem glaube ich an das Gute.
Danke, daß Sie sich so viele Gedanken um mein Heil machen.
Und nochmal: ohne animalex wär`s doch auch langweilig, oder?

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Selbst auf die Gefahr hin, daß der Eine oder Andere behauptet ich bin paronoid. Das hier mit ein paar Wörter zu erläutern gelingt mir sicher nicht. Ich bin bestimmt kein unhöflicher Mensch (kann es aber natürlich auch ganz gut), aber wenn man seine Kommentare liest, dann greift er immer einen Punkt auf, ohne das von ihm von Anderen geforderte Eingehen auf den Text, den er dann breittritt oder eben vom Inhalt ablenkt. Nachdem ja wie ich behaupte nichts weiß oder schwarz ist sondern immer grau, kann er dann ja "die Dunkel Seite" in die Waagschale werfen.

Mir fehlte die Sicherheit, ob er jetzt nur nichts im Kopf hat oder eben durchtrieben ist. Aber an der Art des Schreibens denke ich eher durchtrieben. Möchte die Kommentare entzaubern.

Wie schon geschrieben dürfen sich jetzt die User über Paranoia oder nicht sich selbst den Kopf zerbrechen.

Wäre ich für die Anderen nicht unbekannt, ich hätte dieses nicht geschrieben.

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ich kann mich noch sehr gut daran erinnern:sollte wien das parkpickerl einführen,werden wir gegenmaßnahmen ergreifen,so unser landeshauptmann pröll!.was ist passiert,"NIXXX".die wiener kassieren schamlos ab,wo´s nur geht.jetzt streiten die wiener untereinander,was passiert?.weiterhin"NIXXX".alles nur scheingefechte,um die autofahrer einzulullen,mehr nicht!!!.abkassiert wird weiterhin.wien wird langsam nicht mehr leistbar,zumindest für die autofahrer.einem der grössten steuerzahler der nation.......da gibts noch jede menge zu holen.siehe spritpreis!!!

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...kommen denn die ganzen Nicht-Autobesitzer dazu Parkplätze zu finanzieren? Und warum sollte allen Niederösterreichern ein Gratis-Parkplatz zur Verfügung gestellt werden? Womit wäre das zu finanzieren?

Das Park&Ride System muss sicher verbessert werden, aber gibt es auch einen konstruktiven Vorschlag seitens der FPÖ oder werden wieder nur Schlagworte abgesondert, die dem blauen Klientel genügen?

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Wie kommen die Kommunen allgemein - auch Wien - überhaupt dazu "Parkraumbewirtschaftung" zu betreiben? Die verkaufen/vermieten eigentlich ÖFFENTLICHES GUT. Nach meiner schlichten Meinung ist das verfassungswidrig. Dieses öffenliche Gut (Straßen) gehört der Allgemeinheit und nicht den geldgeilen Politikern. Würde wenigstens der Ertrag dieser widerrechtlichen Abzocke in Verkehrsmaßnahmen fließen, verstünde ich es noch. Aber: "Wien ist anders". Da werden eher die meist ausländischen Sozialschmarotzer mit diesem Geld gefördert! Der brav steuerzahlende Inländer hat da leider eh nichts mitzureden und wird weiterhin von der rot-grünen Politkamarilla abgezockt und beschissen.

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...schlagen Sie denn statt der Parkraumbewirtschaftung vor?

Gemäß Ihres Verständnisses wären auch die Autobahnvignette und Maut allgemein also verfassungswidrig? Abgesehen davon, dass das nicht stimmt: Wer zahlt denn Ihrer Meinung nach dann den Ausbau und die Erhaltung des Straßennetzes? Der Bürger. Mittels der Parkraumbewirtschaftung und Maut etc. werden die Autofahrer direkt zur Kassa gebeten. Sie zahlen also für eine Leistung. Die Qualität dieser Leistung ist dann natürlich ein anderes Thema, keine Frage.

Die Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung in Wien werden meines Wissens nach zweckgebunden für den Verkehr verwendet, kommen also den Verkehrsteilnehmern zu Gute. Und dass dabei umweltschonendere Verkehrsmittel bevorzugt werden, ist eine logische Sache (vor allem aus Sicht der Grünen.).

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Ganz recht - öffentliches Gut. So wie auch Bürgersteige und Parkanlagen und die Luft. Aber im Enteignen und rechtswidrigem Aneignen sind die Rot-Grünen ja sehr gut geschult durch viele Jahre der Übung.

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