Grüne freuen sich über Parkpickerl-Chaos

10. Oktober 2012 - 10:16
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Grün-Gemeinderat Klaus Werner-Lobo freut sich über die
Wildwest-Szenen in den neuen Parkpickerl-Bezirken.
Foto: Bildschirmfoto Twitter

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Wien

Seit der rot-grünen Ausweitung der Parkpickerlzone auf fünf Wiener Bezirke außerhalb des Gürtels spielen sich dort wüste Szenen ab. In Ottakring wurden in der Nacht auf Dienstag bei „Pickerlflüchtlingen“ in der Liebhartstalgasse die Scheibenwischer umgebogen. In der Gallitzinstraße ließen unbekannte Täter bei zwölf Fahrzeugen Luft aus den Reifen. Keiner der PKW hatte ein Wiener Kennzeichen. Angeheizt wird der gewaltsame Protest gegen Fremdparker zusätzlich noch durch verbale Attacken in den sozialen Medien, beispielsweise auf Facebook oder Twitter.

Am Wochenende zwitscherte der Währinger Bezirksrat Peter Zauner (ÖVP) der Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne), dass sich diese mit ihrem Anliegen „hoffentlich bald totlachen“ möge. Niederösterreichs Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) sprach in den Medien offen von einer „Kriegserklärung“ an das Nachbarbundesland, sollte das Parkpickerl weiter ausgedehnt werden. Aus dem Burgenland kommt von der SPÖ Kritik an den blauen Zonen. „Die Pickerl-Erweiterung hat zum Chaos geführt. Vassilakou muss das rasch lösen“, ätzt Landesgeschäftsführer Robert Hergovich. Hämische Freude an den chaotischen Zuständen hat scheinbar auch der Grün-Politiker Klaus Werner-Lobo. Auf der Kurznachrichtenplattform Twitter schrieb der Gemeinderat am 3. Oktober:

haha, ein bisschen schadenfreude hab ich schon dass es die bezirke die kein parkpickerl wollten (v.a. 10, 18) jetzt reinsch... ;)

SPÖ-Rebell Rudolf Fußi stellte sich daraufhin auf die Seite der Betroffenen: „klausi, schadenfreude hin oder her, es trifft die bewohner der bezirke und nicht die bezirkscapos. das ist das problem“ Doch von Mitleid mit der Bevölkerung will der Grün-Politiker nichts hören: „ich weiss. abwählen. aber 18. gabs befragung, also mehrheit selber schuld.“ Dass sich politische Entscheidungen eigentlich nach dem demokratischen Willen der Menschen richten sollen und nicht umgekehrt, ist den Wiener Grünen offensichtlich egal. Man überlässt die frustrierten Autofahrer sich selbst und ergänzt die mittlerweile fast anarchischen Zustände in vielen Wiener Bezirken mit hämischen Bemerkungen aus dem Rathaus.

Rekordeinnahmen durch Strafzettel

Dass es sich bei dem neuen Modell der Parkraumbewirtschaftung weniger um Verkehrsberuhigung denn vielmehr um ein rot-grünes Inkasso-Modell handelt, wie FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus kritisiert, zeigt auch die Flut an ausgestellten Organstrafmandaten nach Ablauf der dreitägigen Schonfrist. Knapp 900 Strafzettel in der Höhe von je 36 Euro werden in den fünf betroffenen Gemeindebezirken Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals täglich ausgestellt. Hinzu kommt, dass seit Neuestem auch beim Kurzparken in den Einkaufsstraßen rigoros kontrolliert und abgestraft wird. Pickerlbesitzer dürfen zwar eineinhalb Stunden gratis stehen, müssen aber eine Parkscheibe stellen. Ansonsten wird eine Strafe von bis zu 80 Euro fällig.

Kurztitel: 
Grüne erfreut über Parkpickerl-Chaos
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Kommentare

Ein Opfer vom Rumpelstilzchen @animalex. Der freut sich jetzt aber sicher, daß er sein Ziel erreicht hat.

@politikerpack schrieb:

Hallo animalschmarotzer! Dein Kommentar: .....mein Horizont ist wesentlich größer, mag stimmen. Nur versperrt Dir das Brett vor dem Kopf die Sicht. Und, eine Bitte: Zeuge keine Nachkommen. Was immer Du jetzt antwortest, ich werde es nicht mehr lesen. Keine Ahnung wer mir "unzensuriert.at" zugespielt hat,

-----> ich habe es heute wieder abbestellt. <------

Habe gottseidank anderes zu tun. Mach Dir und Anderen weiterhin das Leben schwer.

Schade, ich habe seine Kommentare gerne gelesen.

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150.000 (hundertfünfzigtausend) Unterschriften und sie reden von "EINER" Beschwerde. Typisches @animalex's WischiWaschiTechnik!

@animalex möchte suggerieren, daß Wölfchen die einzige ist, die sich beschwert.

Und noch so eine Kleinigkeit: Er schreibt ... würde wundern... UND NICHT: ... würde mich wundern...

Wölfchen, weißt Du jetzt, was ich meine?

PS: Es ist der Eintrag auf der letzten Seite.

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Ja, ich weiß, was Du meinst (danke für das DU).
Und ja, animalex schreibt oft Sachen, die ich nicht einmal versteh`(hab ich ihm eh geschrieben), weil er einem die Wörter umdreht. Aber, sieh mal, es tangiert mich nicht so, weil ich ja auch seh`, daß er gerne provoziert. Und solange er mich nicht persönlich beleidigt, wie "Gast" das getan hat, kann er das gerne weiter so machen.
Im übrigen: das ist typisch die Art der Linken - zu provozieren, den anderen damit zur Weißglut treiben und dann so tun, als wären sie Waisenkinder.

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War nicht Absicht ohne fragen zu dutzen. Aber mir gefällt Dein Wesen und so ist es passiert.

Du kannst auch bei den Politikern ähnliches Verhalten beobachten. Da hatte der Haider mit seinen Taferln dann einen in dieser Disziplin ungeübten Vranitzky schön aus der Fassung gebracht. Die reden und schreiben nur nach Schema. Und natürlich mit eingeübter Taktik. An den Stammwählern merkt man den Erfolg. Wenn man es mit Sekten vergleicht, dann erkennt man die Gefährlichkeit. Sie wissen sicher, außer nur Faymann zu opfern, was sie vor den Wahlen wieder tun müssen, um die Wähler für ihre skrupellosen Machenschaften zu gewinnen. Die Zeitungen kaufen sie sich jetzt schon mit den Inseraten. Auf unsere Kosten.

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Tja, und wenn gar nichts mehr nützt, und die merken, daß ihnen die Wähler davonrennen, beschließen sie eben ein Ausländerwahlrechtsgesetz (wie im Artikel über Integration wieder angesprochen).

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Hoffentlich erwacht die Mehrheit.

Es geht nicht mehr um Ideologien sondern umd machtgeile Missetäter.

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Ich habe gerade an folgender Umfrage teilgenommen:

www.oeamtc.at/fairesparken

Den Vorschlägen des ÖAMTC können vielleicht auch mehr AutofahrerInnen etwas abgewinnen. Die Umfrage ist zwar nicht ganz geglückt, aber es ist anscheinend zumindest ein konstruktiver Beitrag zu der Diskussion. Von der ÖVP oder der FPÖ hat man ja noch nichts Substantielles gehört.

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Als Auslandsösterreicher, der in Bayern lebt (und ein deutsches Kennzeichen hat) finde ich die ganze Parkraumbewirtschaftung auch bezüglich eines weiteren Punktes nicht zu Ende gedacht.
Wenn ich Freunde in Wien besuche, habe ich jedesmal das Problem, mir einen Strafzettel einzufangen, da ja bezirksweit Kurzparkzone herrscht. Nun bin ich ja nicht nur eineinhalb Stunden zu Besuch, sondern auch mal ein paar Tage. Wichtig: ich würde bezahlen, wenn ich die Möglichkeit hätte. (Vorschlag: Tagespickerl, Wochenendspickerl oder Wochenpickerl für "Nicht-Wien-Kennzeichen").
Zum zweiten ist es generell für eine Tourismus-/Weltstadt nicht professionell, wenn man Besuchern, die mit eigenem PKW anreisen, nicht mal eine Möglichkeit bietet, legal gegen Gebühr ein Auto länger als ein paar Stunden zu parken ohne eine möglicherweise weit entfernte Tiefgarage zu benutzen.
Dies nur als Anstoß für Überlegungen ...
mit besten Grüßen, Mag. Karl Lang, dzt. Augsburger Raum

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jetzt nachdem unsere regierung für den ESM(19mrd.euro) gestimmt hat,brauchen sie ja geld.da wird alles angezapft was nur irgendwie geld bringt.da müssen/können wir uns noch auf einiges gefasst machen....die grünen vorschieben ist sehr billig,wenn die federführende partei das nicht will,gehts auch nicht.in wahrheit sind es doch die roten selbst..

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Brauneder und Häupl - mit griechischer Lehrtussi haben ja in den letzten Jahren über 2 Milliarden Euro für Wien an Schulden "angespart", daher werden wiedermal die Autofahrer abgeschröpft. Den "Wählern = Radfahrern" werden neue Radbahnen großzügig gebaut - aus welchem Geldtopf???
Wien ist eben anders, solange Häupl bei jedem Fest´l medienwirksam dabei ist, Radio Arabella fast täglich über den Bürgermeister berichtet, Vasiku mit vielen PS spatzierengeführt wird und die Ausländer in den Gemeindewohnungen samt Verwandtschaft residieren - ist eh alles in ORDNUNG - oder???? Denken wir mal darüber nach!!!!!!!!!

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