Politikwissenschafter Pelinka denunziert EU-Kritiker als Extremisten

10. Oktober 2012 - 15:30
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Anton Pelinka definiert EU-Kritiker als Extremisten.
Foto: Gryffindor

Ein propagandistisches Machwerk hat der SPÖ-nahe Politikwissenschafter Anton Pelinka wieder einmal für den Staatsrundfunk ORF abgeliefert. Unter dem Titel „Die unheilige Allianz“ durfte der linke Wissenschafter auf ORF Science seine Anwürfe gegen die Gruppe der EU-Kritiker loslassen. Pelinka nutzte dies und legte gegen alle los, die nicht ohne Wenn und Aber die Europäische Union und den Euro unterstützen. Für ihn sind sie Links- und Rechtsextremisten und ihr Angriffziel ist Europa. Sogar einen eigenen „Verfassungsbogen“, dem natürlich nur Systemparteien angehören, erfindet der Politikwissenschafter.

Parteien-Mainstream als neuer Verfassungsbogen

Erfrischend eindeutig ist Pelinkas Bewertung des europäischen Parteien-Mainstreams. Zu ihm zählt Pelinka ausschließlich die sozialdemokratischen, christdemokratischen, liberalen und grünen Parteienfamilien. Alle anderen Parteien und politischen Bewegungen Europas firmieren unter den Definitionen Rechts- und Linksextremismus und stehen damit außerhalb des "Verfassungsbogens". Diese Extremisten würden laut Pelinka „die konsequente, berechenbare, vorhersehbare Ablehnung eines vereinten Europa, wie es sich in Form der Europäischen Union als unvollendetes Werk darstellt", einen.

EU-Kritiker werden als unterprivilegierte Wählerschichten abgewertet

Für Pelinka sprechen die EU-Kritiker „direkt und indirekt für die Interessen der Modernisierungsverlierer“, wenn sie sich gegen die derzeitigen Zustände in der EU wenden. Nur die „Postmaterialisten“ würden für das vereinigte Europa eintreten, während die „Materialisten“ für die Verteidigung der alten Souveränitäten der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten einstünden. Er nennt sie eine gegen die „europäische Vertiefung gerichtete unheilige Allianz“. Damit hat der linke Politikwissenschafter ein neues Feindbild erschaffen. Nachdem ihm die traditionellen Rechten offensichtlich als Angriffsfläche für seinen berufsmäßig betriebenen Antifaschismus nicht mehr genügen, erschafft er neue Extremisten, gegen die er für die Mächtigen argumentieren kann. Dies alles darf er 2012/2013 als "Fellow" am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien betreiben. Finanziert wird dies zu einem großen Teil von den Steuerzahlern, auch von jenen, die der Wissenschafter in den Extremistentopf wirft.

Kurztitel: 
Pelinkas Ausfälle gegen EU-Kritiker
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Kommentare

Da mich "Unzensuriert" schon wieder zenzuriert hat, muß ich mich wohl, ein wenig abgeändert, wiederholen: Dieser Trottel soll versuchen sein verbliebenes, Fingerhut-füllendes Resthirn auf Volksschulniveau zu "hebeln" um endlich klar denken zu können, würde mein leider verstorbener Vater sagen.

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offensichtlich mangelt es Ihnen als 72-jährigen ein wenig an der realitätswahrnehmung. DER pelinka (jahrgang 1942) hat genau so viel oder wenig zum wiederaufbau beigetragen wie Sie. also bitte neid vergessen bitte!

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Vielleicht kommen die Kritiker auch bald im Umerziehungslager wie in Kommunsitischen Staaten(viele EU Politiker waren im K. Parteien/Org.).

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vom Pelinka: Ich weiss nun was ein Lohnschreiber des Kapitals ist. Gelesen hab ich es schon , nun auch verstanden.
Ich bin unterpriviligiert und möchte auch Lohnschreiber werden. Und zwar will ich Ghostwriter für den Lohnschreiber Pelinka werden. Hier meine Mobbing-Vorschläge:Linksrechte Querfront der EU Gegner, KPFler, EU Unkräutler, Germanoattacler,Anti EU Subexistenzler, Antiärsche, Nationalinzestler
Preis: 150 Schilling pro Beleidigung und einen Arschkuss

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Wenn man den (im Unzensuriert-Artikel verlinkten) ORF-Beitrag Pelinkas liest, kommen einem schon eigene Gedanken:
Pelinka spricht von Parteien außerhalb des "europäischen Mainstream" - der besagte lange Zeit auch, dass die Welt eine Scheibe wäre ...
(Mainstream-Ansichten müssen nicht notwendiger Weise richtig sein.)

Pelinka bemerkt, dass die "Modernisierungsverlierer" (... die sich kulturell und ökonomisch als Verlierer sehen ...) von den Extremisten vertreten werden.
(Unter V. Adler und Bauer fühlten sich doch die Sozialisten/Sozialdemokraten noch als Vertreter der Unterprivilegierten.)

Pelinka: "Der Postmaterialismus ist eine Begleiterscheinung materieller und kultureller Privilegierung" - Bert Brecht erkannte kürzer gefasst: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral".
(Postmaterialismus können sich die Blechas, Klimas und Vranitzkys leisten; wahrscheinlich auch die Finanzmarkt-Gewinner; aber der vielzitierte "kleine Mann"?)

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Wegen dessen Geisteshaltung sollte man Anton Pelinka aus der SPÖ ausschließen. Und der ORF sollte ihn nicht mehr als "Experten" verwenden. Denn das was er er hier verzapt ist letztklassig.

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Bild des Benutzers der faule Willi

Den Pelinka aus der SPÖ ausschließen?
Wo bitte passt er denn besser hinein, als bei den Roten?
Und wo bitte sollte er denn seinen Schwachsinn verzapfen, wenn nicht beim
Oesterreichischen-Rot-Funk?
Wenn, dann müßte man die ganze SPÖ aus Österreich ausschließen!
Und die "meinungsbildende" Mannschaft beim ORF!

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dfW

Für Pelinka ist jeder ein Extremist, der sich nicht vom Corporate Empire versklaven lassen möchte, dessen europäischer Zweig die demokratisch nicht legitimierte EU darstellt. Das Corporate Empire wird von aristokratischen Geldschöpfer-Minoritäten organisiert und regiert, die allein durch Geburtsrecht in ihre gesellschaftliche Position kamen und deshalb natürlich nichts von Demokratie und Selbstbestimmung der Völker halten. Warum sollte man diese undemokratische Konstruktion unterstützen?

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und der Monti möchte in Rom einen "Gipfel" einberufen, um die "anti-europäischen" Strömungen zu BEKÄMPFEN!. Wird nicht lange dauern, dann ist "anti-europäisch" eine Straftat. RAUS aus der EU. Demo 26.10.Stephansplatz in Wien 14-17h. GEGEN Euro und EU!

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Einfach hingehen, wenn Pelinka als "Fellow" vorträgt, mitdiskutieren und ihn ins Schwitzen bringen!

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