Historiker entlarven SPÖ-Freund Ferry Dusika als Arisierer und NSDAP-Mitglied
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Ferry Dusika, SPÖ, NSDAP, Nazi, Ostmark, Radsport, Historiker, Karl Lueger, Universitätsring, Zentralfriedhof
Foto: MacheMache / flickr (CC BY-SA 2.0)
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WienSPÖ-Politiker haben sich mit Ferry Dusika gerne in der Öffentlichkeit gezeigt und nach dessen Tod ihm zu Ehren eine Gasse und ein Sportstadion benannt. Und die roten Freunde der Stadt Wien waren es auch, die Dusika ein ehrenhalber gewidmetes Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof ermöglichten. Jetzt stehen die Genossen blöd da. Denn Historiker wollen herausgefunden haben, dass das einstige Radsportidol und Pionier der Vollwertkost ein Mitglied der NSDAP gewesen sein soll.
Mehr noch: Das profil berichtete vor kurzem, dass Akten im Wiener Stadt- und Landesarchiv auf eine illegale NS-Tätigkeit Dusikas vor dem Anschluss im Jahr 1938 hinweisen sollen. Sicher dagegen ist, dass Dusika Hauptschriftleiter der Zeitschrift „Ostmark-Radsport“ war. Außerdem steht er in der Kritik, weil er das Radgeschäft eines jüdischen Wieners übernommen und damit arisiert hat. Das alles wollen die Roten in Wien nicht gewusst haben? Schwer zu glauben, daher ist es mehr als verwunderlich, dass man ihn mit Ehrungen nur so überschüttete. Seit 1993 erinnert die Dusika-Gasse in Hirschstetten im 22. Bezirk an den Radsportler und davor hat die Stadt Wien die Sportstätte am Handelskai in Dusika-Stadion benannt.
Ob Ferry Dusika Gassen-Namen und Stadion-Bezeichnung verliert, entscheidet eine Historiker-Kommission im Frühjahr 2013. Diese prüft derzeit im Auftrag der Stadt Wien viele historische Namen und deren Vergangenheit. Im Mai nächsten Jahres soll es eine Empfehlung geben, welche Straßen, Plätze und eben auch Gebäude einen neuen Namen erhalten. Im Vorfeld hatte es heftige Diskussionen um die Umbenennung des früheren Dr.-Karl-Lueger-Rings gegeben. Das Straßenstück heißt seit Juli Universitätsring, 18 Straßentafeln und sechs Hausnummerntafeln wurden dafür getauscht.









Kommentare
Blöd da stehn
Wieso stehn die Genossen jetzt blöd da? Ist es ein Makel, mit Dusika befreundet gewesen zu sein?
Wenn ich so nachdenke,
dann komme ich zu dem Schluß, daß es die Linken zum Anlaß nehmen sollten und wir mit der Vergangenheit endlich versuchen einen Frieden finden.
Sicher soll man die Greueltaten nicht schön reden und mahnend darauf hinweisen. Aber unter dem Ganzen muß endlich ein Schlußstrich gezogen werden.
Wenn wir über Greueltaten und deren Abwendung reden wollen und sollen, dann brauchen wir ja nicht so weit zurückblicken. Das haben wir heutzutage täglich vor Augen. Da gäbe es genung zu korrigieren und zu verbessern und auszumerzen. Nur weil sie Sieger sind können diese Greuel nicht gerechtfertigt werden.
Heute müssen wir die Untaten bekämpfen und nicht von vergangenen Zeiten reden. Wenn sich ja "eh" nichts ändert.
Analysen ja, aber sonst Ruhe. Über das was auch die unserigen Politiker verbrochen haben redet ja auch keiner mehr. Vielleicht auch nur weil es so viele Schandtaten sind. Verbrechen, die ständig neu wie die Schwammerln aus dem Boden wachsen.
Es wird Dusika nicht der Letzte bleiben,
der "entlarvt" wird. Und diese Gesinnungsschnüffelei ist widerwärtig - außerdem wird sie nur in einer Richtung betrieben. Es riecht säuerlich nach Moralin. Im Übrigen, war nicht auch Vranitzkys Schwiegervater Ariseur? Diese Beckmesserei ist aus gesellschaftshygienischen Gründen rasch zu beenden, sonst hat Orwell sein "1984" umsonst geschrieben. JJ
Ist der Spion Zilk auch ein Arisierer?
Der Zilk und seine Dagi haben ja Dusikas Villa in Portugal äußerst günstig erworben.
Vielleicht sollte man über eine Restitution nachdenken. Das würde dann ja einmal die Richtigen treffen:-)
Zilk
ist verstorben, den koennens nicht mehr treffen.
Ferry Dusika entlarvt
Mein Großvater, Tiroler Kaiserjäger, den gesamten 1. Weltkrieg miterlebt, anschließend blind, 5 Kinder, ein Bergbauernhof, verarmt, vor der Versteigerung, hat am 12.3.1938 die Hand genauso gehoben wie alle anderen weil er überleben wollte.
Die Greuel waren schlimm, unmenschlich und völlig sinnlos. Das man dieses totalitäre System (aber auch egal im welchen Land es sei) zerstören mußte, war eigentlich Pflicht für jeden mitfühlenden Menschen. Aber das was da jetzt läuft ist doch einfach zwanghaft lächerlich und dumm. Lueger ein Faschischt, Dusika ein Faschischt, wer von den einfachen Arbeitern war 1938 nicht froh endlich wieder Arbiet und Brot zu haben, seine Familie zu ernähren.
Historikerkommision - wozu???
Ein kurzer Besuch des linkslinken genossenschaftlichen Denunziations Archives würde schon reichen.....
http://www.dokumentationsarchiv.at/SPOE/Braune_Flecken_SPOE.htm
Eine Schande für die SPÖ. ABER BITTE, BITTE
hört mit den Umbennungen der Straßennamen auf. Ist doch reiner Blödsinn und kostet unnötig Geld. Ehrengräber ausheben und und und und .....
Reiner Blödsinn. So viel Gebühren können die gar nicht mehr erfinden, um das alles zu finanzieren.
Oder doch??
Ferry Dusika
Mich ödet es an, alles heute auf die die historische NSDAP zu reduzieren, und besserwisserisch mit moralinsaurem Zeigefinger auf den „bösen Ehemaligen“ herumzutreten.
Dabei mit Hurra, das Totalversagen - Das Volk hungerte! - der schwarzroten Superdemokraten aller Schattierungen jener Zeit völlig zu ignorieren. Das umbenennen von Straßen und Plätzen, ist nur ein weiteres Feld der Geschichtsfälschung und Tilgung jener heutigen rotschwarzen Volks(ver)treter.
Freiheitlich gesinnte Menschen sollten bei dieser schändlichen Hatz auf Menschen, die damals die Hoffnung auf Besserung für das deutsche Volk, nur mehr bei der NSDAP sahen, nicht auch noch mit diesen Heuchlern tanzen.
Mich kotzen diese Gutmenschdemokraten nur noch an.
Acta est fabula
frei nach diesem mottto, oder was?!
Bekanntlich hungerten die Menschen "damals" (Die Anführungszeichen deshalb, da Sie in Folge mit "schwarzroten Superdemokraten" kommen).
Und bekanntlich hungerten die Menschen in Folge weniger, was aber vielleicht auch daran gelegen haben könnte, dass Erschlagene, Erschossene, Vertriebene, Ausgebeutete, ... halt weniger Ressourcen brauchen als sie liefern.
Vielleicht einmal nachdenken, bitte!
Ansonsten halt weiter suchen nach der rechten Glückseligkeit, wiederum frei nach dem Motto: beati pauperes sunt.
Aber immer dran denken: Vergeben JA - Vergessen NEIN!
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