Innsbrucker Strafrechtler Schwaighofer verharmlost Kinderpornographie
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Klaus Schwaighofer, Strafrecht, Universität Innsbruck, Sexualstraftäter, Fußfessel, Beatrix Karl, Justizministerium, Christian Lausch, FPÖ
meint der Innsbrucker Strafrechtsprofessor Schwaighofer.
Foto: planetunkle / flickr
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KinderpornographieKinderschänder haben nun aus einer ganz besonderen Ecke Unterstützung erhalten. Während man bisher davon ausgegangen ist, dass es auch im Interesse der akademischen Strafrechtswissenschaft an den österreichischen Universitäten liegt, strenge Regeln gegen Kindesmissbrauch zu schaffen, wurde man durch die Äußerungen eines Innsbrucker Strafrechtsprofessors eines Besseres belehrt. Klaus Schwaighofer setzt sich für die Beibehaltung der Fußfessel bei Straftätern ein, die des Konsums der Kinderpornographie überführt wurden. FPÖ-Nationalrat Christian Lausch verlangt nun von Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) Auskunft über Schwaighofers Expertisen für das Justizministerium.
In einem Kommentar im Onlineportal der Tageszeitung Der Standard qualifizierte Schwaighofer den Konsum von Kinderpornographie als „harmlose Straftat“. Hier sei die Verhinderung des Zusammentreffens von Täter und Opfer nicht relevant. Besonders brisant ist die Tatsache, dass Schwaighofer im November 2011 durch ÖVP-Justizministerin Beatrix Karl mit einem Gutachten zum elektronisch überwachten Hausarrest beauftragt wurde.
Kinderporno-Konsumenten sollen in Genuss der Fußfessel kommen
In diesem Gutachten kommt der Professor zum Ergebnis, dass das derzeitige Strafvollzugsgesetz eine ausreichende Grundlage für die Konsumenten der Kinderpornographie bietet, um im Zuge einer individuellen Prüfung solchen Straftätern die Fußfessel zu genehmigen, die keine Gefahr für andere Personen darstellen würden. Schwaighofer sieht somit keinen Bedarf, einzelnen Tätergruppen aus dem Bereich der Sexualverbrechen gegen Kinder und der Kinderpornographie das Privileg der Fußfessel vorzuenthalten. Lausch möchte nun von der zuständigen Justizministerin wissen, wie sie zu den Aussagen und Erkenntnissen Schwaighofers steht.









Kommentare
Ja, warum eigentlich nicht? Der Mann hat Recht!
Schließlich "verharmlosen" wir heutzutage ja auch Hexerei. Denken Sie mal darüber nach: wie lange ist der letzte erfolgreiche Hexenprozess schon her?
Es gibt genug Arbeit (echte Kriminalfälle zu klären) dass die Polizei Zeit damit verschwendet ehrliche Bürger (Comicfans, Eltern die ihre Kinder mal in der Badewanne fotografieren, Musikpiraten die auf heimtückische GEMA-Fallen hereingefallen sind, ...) zu belästigen.
Wie naiv bist du eigentlich, Paulchen Schitt?
Hexen samt deren Prozesse und Badenwannenfotos von Eltern mit Kinderpornographie in Bezug zu bringen sehe ich nur als billigen Trick, diese Schandtat von Kindesmissbrauch und Kinderschändung zu verharmlosen. Kinder in ihrer Jugend für ewig zu Krüppel formen ist mit einer der schlimmsten Greuel, die Menschen anstellen können.
Kinderpornographie mit Musikpiraterie auf eine Ebene zu stellen ist ebenfalls ein misslunger Versuch, Taten zu vergleichen und auf eine Stufe zu stellen.
falscher Vorwurf
genau lesen, bevor man mit Schaum vorm Mund sich aufregt!
der Professor hat Kinderpornografie nie verharmlost, sondern lediglich festgestellt dass es innerhalb von Sexualstraftaten Abstufungen gibt, dass eben eine Vergewaltigung ein schwerwiegenderes Sexualdelikt ist als das Betrachten von Kinderpornografie
das ist nun einmal so ... eine schwere Körperverletzung ist auch harmloser als ein Mord im Vergleich .. heißt ja keineswegs dass da irgendwas gutgeheißen wird
also die Aufregung ganz umsonst
Jein.
Ohne Publikum gibt es auch keine Theatervorstellung.
Noch nie was von Proben gehört?
Im Ernst, Sie sind ja schön aktiv hier in diesem Forum! Ich wünsche mir von ganzem Herzen dass ihnen irgendwann einmal jemand mal solche Bilder unterschiebt, und Sie die öffentliche Demütigung einer stundenlangen Hausdurchsuchung (unter Augen der Nachbarn) erleben müssen, mit darauf-folgender "Bewährungs"strafe und Jobverlust.
Es werden täglich genug ernsthafte Straftaten verübt als dass sich die Polizei erlauben könnte Zeit mit solchem opferlosen Unsinn zu verlieren. Ja, während die Polizei gerade damit beschäftigt ist alle Festplatten eines Bürgers zu konfiszieren und dann nach Badewannenfotos und Comics zu durchsuchen kann sie auch nicht in einem realen Fall von Kindesentführung ermitteln.
Denken Sie mal bitte drüber nach, und wischen Sie sich den Schaum vom Mund. Es macht mir Angst dass Leute wie sie wählen gehen!
Du machsst dir solche Sorgen um deinen Job?
Warum machst du dir nicht Sorgen um die Zukunft der traumatisierten Kinder?
Was bitte willst du proben?
Willst du testen, wie weit deine Perversität geht? Und von wegen Bilder unterschieben, wenn du selbst schon von Proben sprichst. Kinder MÜSSEN geschütz werden. Selbst schlimme Kinder kann man mit Einfluß noch ein bisschen "korrigieren". Und bei einem Nacktfoto von einem Säugling wird niemand an Kinderpornographie denken. Auch nackte Kinder am Strand könnte ich mir nicht vorstellen, dass sich irgendwer darum kümmert.
Du hast es geschafft, dass ich mir hier nochmals die Zeit nehme und poste. Aber es ist ein Thema, wo du und so manch Anderer hier über diese Kleinen und deren Leid und künftrige Traumen nachdenken solltet. Und ohne euch gebe es dieses Leid auch nicht.
Ich schließe mich Schwaighofer an.
Man sollte den Begriff "Sexualstraftat" nicht in einer Weise aufladen, überhaupt keine Differenzierungen mehr zu treffen. Es kommt ja nicht von irgendwo, daß das Betrachten von Kinderpornos erst seit kurzem unter Strafe steht. Und Grooming überhaupt erst seit ganz kurzem.
@Hegelianer,
bitte sagen sie mir, von woher es kommt und warum erst seit kurzem das Betrachten von Kinderpornos unter Strafe steht. Und warum Grooming seit ganz kurzem erst.
Behaupten sie allen Ernstes, daß es früher erlaubt war? Zu Zeiten, wo Pornographie im Allgemeinen verboten war?
Früher
Ganz früher waren in der Tat alle Arten von Pornos verboten. Allerdings fiel es damals niemandem auch nur im Traum ein, z.B. ein Bild von nackten Kindern beim Baden als Porno einzustufen...
Diese Hirnrissigkeit ist eine rezente Entwicklung.
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