Syriens Diktator lieferte Gaddafi an Frankreichs Geheimdienst aus

22. Oktober 2012 - 17:02
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Wurde Muammar al-Gaddafi im Auftrag Sarkozys ermordet?
Foto: U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 2nd Class
Jesse B. Awalt / Wikimedia

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Afrika

Ein Jahr nach dem Tod des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafis lüftet sich das Rätsel um dessen Ermordung. Den Abzug hat ein Agent des französischen Nachrichtendienstes betätigt, wie libysche Kreise verlautbarten – im Auftrag des Präsidenten. Seit geraumer Zeit kursieren Gerüchte, wonach Gaddafi den Wahlkampf Sarkozys mit 50 Millionen Euro gesponsert haben soll. In Anbetracht des libyschen Bürgerkrieges hätte das eine schiefe Optik geben können. Auch der syrische Machthaber Assad hatte seine Finger mit im Spiel. Er lieferte Informationen über den Aufenthaltsort Gaddafis.

Blutige Millionen

Mitte des vergangenen Jahrzehnts wurde der – neben Wladimir Putin – mächtigste Oberst der Welt salonfähig. Seine Exzentrik galt nicht mehr als Sinnbild des Staatsterrorismus, sondern plötzlich als schick. Entschädigungszahlungen für die Opfer des Lockerby-Anschlages rundeten das Bild der Seriosität ab. Italiens aus dem Amt geschiedener Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy begrüßten den „Revolutionsführer“ beinahe überschwänglich. Zumindest der Zweitgenannte dürfte allen Grund dazu gehabt haben. Gaddafi soll im Jahr 2007 den Wahlkampf Sarkozys mit stolzen 50 Millionen Euro gesponsert haben. Nach den Ereignissen des blutigen libyschen Bürgerkrieges eine unangenehme Finanzspritze mit Schlagzeilenpotential.

Der in Bedrängnis geratene Muammar al-Gaddafi wurde schließlich in einem Wasserkanal von Rebellen entdeckt und aufgegriffen. Im Zuge von Kampfhandlungen soll er erschossen worden sein, hieß es bisher. Tatsächlich soll sich ein Agent des französischen Nachrichtendienstes unter die wütende Menge begeben und den gestürzten Diktator gezielt hingerichtet haben. Gaddafi sollte nicht über seine finanziellen Beziehungen zum damaligen Präsidenten Frankreichs sprechen können. „Sarkozy hatte jeden Grund, Gaddafi so schnell wie möglich zum Schweigen zu bringen“, meinte ein Diplomat aus Tripolis.

Arabische Zwietracht

Das Mordkomplott war weitverzweigt. Syriens Machthaber Baschar al-Assad soll Frankreich die Nummer von Gaddafis Satellitentelefon gegeben haben. Im Gegenzug erwartete er sich diplomatische Unterstützung durch Sakrozy. Schließlich tobte damals auch in Syrien bereits ein blutiger Bürgerkrieg zwischen der Regierung und islamistischen Rebellen. Ob der Deal aufgehen wird, ist fraglich. Dennoch beliefern westliche Regierungen den syrischen Zweig der Muslimbruderschaft und andere Gruppen von Aufständischen mit militärischer Ausrüstung.

Kurztitel: 
Assad-Sarkozy-Komplott gegen Gaddafi
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Kommentare

Schade, dass "Unzensuriert" Artikel in diesem Stil schreibt. Ehrliche Menschen ärgern sich täglich über unsere Medien, die voll mit solch oberflächlichen und einseitigen Meldungen sind. Räubersgschichten ohne Angabe der Quellen, unsolide bis dorthinaus. soll... soll .... soll....
Schade, dass sich "Unzensuriert" auf solches Revolverblattl-Niveau begibt.

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Gaddafi wurde von einem Libyer getötet, der inzwischen selbst deswegen umgebracht wurde. Human Rights Watch hat erst vor Kurzem das derzeitige Regime wegen der Gadaffi-Ermordung aufs Korn genommen bzw. verurteilt (http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1302180/Libyen_Neue-Bewe...)
Diese "Franzosen-Agenten-Story" hier von unzensuriert verbreitet ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nur irgendeine Desinformation von irgendwelchen arabischen Kreisen, die erstens von sich ablenken und zweitens gleich dem bösen Westen die Schuld für alle Ewigkeit in die Schuhe schieben. Unzensuriert sollte da nicht naiv mitmachen u. sich instrumentalisieren lassen.

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Leicht zu durchschauende zionistische Propaganda.
Vermutlich soll damit auch der Rückhalt Assads in der Bevölkerung unterminiert werden, weil so wie hierzulande auch, die Gegner der Terroristen in Syrien, wie Lybien, wie weltweit wissen, daß diese in zionistischem Interesse und Auftrag handeln.

ps: gut wenn das sadistische Söldnerschwein erwischt wurde, aber Sarkozy, Obama, Clinton, Merkel, Berlusconi und Konsorten laufen noch immer frei herum und ihre Verschwörungen gegen den Frieden warten auf Sühne.

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