FDP-Politiker Martin Lindner missbraucht Drogen im Fernsehen

27. Oktober 2012 - 12:52
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FDP-Politiker Martin Lindner genoss im Fernsehen einen Joint.
Foto: Chmee2 / wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

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Kriminalität

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten (FDP), Martin Lindner, hat öffentlich an einem Joint gezogen. Stattgefunden hat dies in der Talkshow „Stuckrad-Barre“ der Fernsehgesellschaft Tele 5. Während der Sendung wurde ihm vom Moderator Benjamin von Stuckrad-Barre ein Joint angeboten. Zuerst roch Lindner an der selbstgedrehten Marihuana-Zigarette, dann verließ er mit dem Moderator das Fernsehstudio, um auf dem Balkon eine intensiven Zug zu nehmen. Grund des Ortswechsels: "Nichtraucherschutz". Zufriedener Kommentar des FDP-Politikers laut Medienberichten: „Tatsächlich echt“ und „saugut“.

FDP-Politiker seit Jahren für Drogenlegalisierung

Lindner begeht mit dem öffentlich zur Schau getragenen Drogenmissbrauch keineswegs einen politischen Tabubruch. Seit Jahren dritt er für die Legalisierung sogenannter weicher Drogen wie Marihuana oder Cannabis ein. Prompt erhielt Lindner von linksaußen Unterstützung. Sowohl der drogenpolitische Sprecher der Grünen als auch der neokommunistischen Linkspartei spendeten ihm Applaus und forderten ihn auf, in der FDP-Fraktion seinen Standpunkt für Drogenliberalisierung endlich durchzusetzen.

Drogenbeauftragte der Bundesregierung entsetzt

Die Drogenbeauftragte der deutschen Bundesregierung Mechthild Dyckmans, gleichzeitig FDP-Parteikollegin von Lindner, verurteilte den öffentlichen Drogenkonsum allderdings scharf. Sie sieht eine Verletzung der Vorbildfunktion des FDP-Politikers und sagt zur Tagezeitung Die Welt: "Eine Verharmlosung des Cannabiskonsums in der Öffentlichkeit sendet ein völlig falsches Signal aus."

Kurztitel: 
FDP-Fraktionsvize raucht öffentlich Joint
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Kommentare

das tausende Österreicher und nochmal soviel Deutsche mehr oder weniger regelmäßig Cannabisprodukte "genießen".
Diese Gruppe fällt nicht einmal besonders auf, sind volljährig, gehen arbeiten, haben Familie, zahlen Steuern und wollen sich halt am Feierabend statt einem Bier einen Joint reinziehen.
Die Probleme beginnen nicht am Konsumenten sondern am Verteiler "Dealer" der arbeitet ja illegal und unterliegt somit keiner Art von Kontrolle was er da und an wem er das Zeug verkauft.

Würde der Staat diesen Part übernehmen, was einer legalisierung des Besitzes in gewissen Mengen erfordert, könnte er durch den Verkauf den Gewinn aus dem Geschäft lukrieren und in die Prevention investieren.
Der illegale Verkauf würde dadurch noch mehr sanktioniert, da es sich ab diesem Zeitpunkt wie bei Alkohol & Zigaretten um ein Steuervergehen handelt.
Auch der Verkauf von härteren Drogen würde dann zurückgehen, da sich die Dealer dann darauf spezialisieren müssten, was viel eher zu durchschauen ist.

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daß Cannabis das Hirn schädigt und dumm macht, Bier und Wein in Maßen sogar gesundheitsfördernd sind.

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begrüßen, wenn ein Politiker ein wenig sein Bewusstsein erweitert. ;-)

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Die Grünen und die SPÖVP Politiker werden wohl auch eingeraucht gewesen sein, als sie den ESM unterschrieben.(Der Fischer ist so schon verwirrt genug.)Man fragt sich ja oft, was die europäischen Politiker konsumieren, daß sie derart am Volk vorbeiregieren. Bezeichnend ist, daß von der Drogenbeauftragten nur das "öffentliche Rauchen" verurteilt wird. Wenn sie ihren Joint auf dem Parlamentsklo rauchen, sind sie genauso bekifft und unfähig. :-(

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