Heute verurteilt: Redakteure arbeiten für den Islam

5. Februar 2013 - 9:12
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Die Zeitung "Heute" machte aus ihrem verunglückten Artikel ein PR-Spektakel.
Foto: Unzensuriert.at

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Der Presserat hat die Gratiszeitung Heute wegen Diskriminierung von Muslimen verurteilt. 66 Leser, so viele wie noch nie zuvor, hätten einen Artikel beanstandet. Heute zieht aus dem Urteil Konsequenzen. Die Autoren des Beitrages, der laut Presserat den Ehrenkodex schwerwiegend verletzte, hätten sich bereit erklärt, unentgeltlich gemeinnützige Arbeit für islamische Organisationen zu leisten.

Den Anlass für die Verurteilung lieferte der Artikel „Eifersucht: Mann ersticht vor Kindergarten Ehefrau“, der am 7. Dezember im Blatt erschien. Folgende Passage sorgte für Aufregung:

Der Kraftfahrer (43) gehört zur Sorte Mann, die zum Glück eher hinterm Halbmond lebt. In Ländern, wo das Gesäß beim Beten höher ist als der Kopf. Partnerinnen betrachten sie als Besitz. Macht sich der selbständig, sind sie im Stolz verletzt und drehen durch.

Lob von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz

Die „Political Correctness“ trieb nach Erscheinen dieses Berichts seltsame Blüten. Die Gratiszeitung Heute, die sich vermutlich noch immer in den Fängen der Sozialdemokratie befindet, musste sich wegen angeblich rassistischer Formulierungen lautstarke Kritik der „Gutmenschen“ gefallen lassen. Quasi als Wiedergutmachung rückte sie Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) und Caritas-Chef Michael Landau ins Bild, die das Integrations-Engagement der Zeitung lobten.

Chefredakteur bedankte sich bei sich selbst

Damit war der Gipfel der Peinlichkeit aber noch nicht erreicht. Chefredakteur Christian Nusser bedankte sich in einer Glosse bei sich selbst dafür, dass die Chefredaktion Konsequenzen zog, sich entschuldigte und zwei Mitarbeiter beurlaubte. „Ein Schritt, der von vielen honoriert wurde. Danke dafür! Christian Nusser.“ Die raschen internen Konsequenzen begrüßte auch Sebastian Kurz, der die „Herabwürdigung von Religionen absolut inakzeptabel“ findet. Und Michael Landau von der Caritas, der über den Artikel „schockiert“ war, lobte: „Die Reaktion der Chefredaktion kam rasch, klar und unmissverständlich.“

Die bieden Redakteure, Jörg Michner und Wolfgang Höllrigl, die den bösen Artikel verfassten, erklärten sich zudem bereit, unentgeltliche gemeinnützige Arbeit für islamische Organisationen zu leisten. Mehr noch: Die Chefredaktion werde in Absprache mit dem Betriebsrat einen redaktionsinternen Verhaltenskodex entwickeln, gegenüber der Chefredaktion würden neue Kontrollschleifen für spät am Abend verfasste Artikel eingeführt und es werde Schulungen geben, um die Sensibilität der Heute-Redaktion zu schärfen, so der Presserat.

Kurztitel: 
Heute-Redakteure leisten Islam-Arbeit
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Kommentare

Bild des Benutzers der faule Willi

in der ZIB2 bei Armin Wolf immer wieder sagte:

"Es gibt keine Verschlechterung für niemanden".

Und der Wolf schwieg.

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...hat sich schon unterworfen.

Allah il Allah, Allah il akbar!

Der Merker

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Bild des Benutzers regimegegner

dichand-tochter wird das wehement abstreiten , wie so oft , der heiligenschein ist ihr gewiss , wie die bezahlung seitens der linken für propaganda und hetze.... und sie wird klagen jeden und alles auch wie immer

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Als Ungläubiger will ich das alles gar nicht glauben.
Ich behalbmondige mich also prophylaktisch.

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Und A. sprach "Zeigt mir den A."

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war nicht A. somdern M. wenn mal kein kleines mädchen da war.

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Unglaublich, Political Correctness entwickelt schon ein eigenes Justizwesen. Auf Kritik am Islam steht also gemeinnützige Arbeit in islamischen Organisationen. Wie unabhängig ist das PC-Gericht wohl? Bin gespannt, ob auch mal jemand wegen Beleidigung des Christentums zu gemeinnütziger Arbeit in einer Kirche verurteilt wird...

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Ja, zum Ausmisten der Votivkirche zum Beispiel.

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Es handelt sich um den Presserat. Das bei euch ein derartig widerlicher Rassistendreck als "Kritik am Islam" durchgeht (worin ihr auch noch von den Verfassern des Artikels bestärkt werdet: "Arbeitet für den Islam", wo auch immer man jenigen findet) wundert auch niemanden.
Welche Kritik am Christentum würde denn, so sie mehr oder weniger ernst gemeint überhaupt jemals abgedruckt werden würde, anders behandelt(zumal sich die offensichtlich alltagsbräunlichen Journalisten ja nicht einmal diese kleine Mühe gemacht haben. Die Rede ist schließlich von "Ländern [...])?

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