Christliche Kreuze in Wiener Volksschule abgehängt

8. Mai 2013 - 13:47
Bild (alt) - NICHT verwenden. Ist nur zum Ändern alter Artikel!: 
Kruzifix - Foto: Elke Wetzig / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
In einer Wiener Volksschule werden alle Kreuze abgehängt.
Foto: Elke Wetzig / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Kurztitel: 
Kreuzverbot in Wiener Schule

In einer Wiener Volksschule wurden nach einer anti-christlichen Kampagne einer Mutter die Kreuze in allen Klassenzimmern abgehängt. Die Frau hatte die Kreuze als „religiöse Bevormundung“ qualifiziert und so lange auf die Schulleitung eingewirkt, bis diese die christlichen Symbole abnehmen ließ. Unterstützt wurde sie dabei von der linken Initiative „Religion ist Privatsache“, die sich vor allem gegen die christliche Religionsausübung wendet.

Die Wiener Schulverwaltung ist gegenüber der Mutter eingeknickt, ohne dass es dafür eine qualifizierte rechtliche Grundlage gibt. Im Wiener Schulgesetz steht nämlich, dass an Pflichtschulen, in denen die Mehrheit der Schüler christlichen Glaubens ist, in allen Klassen Kreuze aufzuhängen sind. Bei einem Fehlen dieser Mehrheit wird allerdings keine rechtliche Vorgabe gemacht, sodass die Kreuze nach dem Gesetz auch hängen bleiben könnten.

FPÖ-Bildungssprecher reagiert empört

Empört zeigt sich FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz über diese Vorgangsweise. Die Tatsache, dass der Schulgemeinschaftsausschuss der betroffenen Schule nicht kontaktiert worden ist, verwundert ihn. Für die FPÖ ist die Rechtslage nämlich keineswegs klar. Rosenkranz:

Es ist schon erstaunlich, wie hier Einzelpersonen mit ihrer Minderheitenmeinung die Mehrheit gängeln können. Normalerweise müssen solche Fragen vom Schulgemeinschaftsausschuss beschlossen werden. Dass hingegen eine Einzelperson ihre Meinung einer schweigenden Mehrheit aufoktroyiert, hat nichts mit Zivilcourage zu tun, sondern mit mangelnden  demokratischer Reife. Es geht nicht an, dass nur der seinen Willen durchsetzt, der am lautesten schreit.

DRUCKEN +++ PDF +++ E-MAIL
Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN Kopp Verlag
 

Kommentare

Weg mit den Symbolen der Gewalt und Exorzismen. Wie wär es mit einem Eichhörnchen als Symbol an den Schulwänden?

9
18

Die Regenten vergangener Tage machten, u.a. im Zeichen des Kreuzes, das "Abendland" zum fortschrittlichsten und lebenswertesten Flecken der Erde. Daher sollte man ihm auch die entsprechende Ehre zukommen lassen. Wer sich davon angestoßen fühlt hat nichts von der Geschichte kapiert, ist professioneller Querulant oder schwebt nach wie vor im Kulturäther umher.

13
17

In diesem Beispiel sieht man wieder wie Minderheiten bzw.einzelne Personen sich über Mehrheiten so einfach hinwegsetzen können. Dabei heißt es immer die Mehrheit entscheidet.Ha,ha

12
15
Bild des Benutzers Richard Joseph Huber
Bild des Benutzers Richard Joseph Huber

der Islam sei „nicht viel mehr als ein ziemlich offensichtliches und schlecht strukturiertes Sammelsurium von Plagiaten, das sich bei früheren heiligen Werken und Traditionen bediente, je nachdem, wie die Lage es gerade zu verlangen schien“

18
21

Genau das selbe trifft aufs Christentum auch zu.
Hitchens meint übrigens auch, dass das Christentum eine Völkermord und Sklaverei verherrlichende Religion sei. Die Bibel bestätigt das übrigens.

13
21

der will sicher das andere Kreuz, das mit den Haken!

17
22

Schön zu hören wenn hier vom Kriechen und von Parasiten gesprochen wird wenn Menschen gemeint sind. Dieses Vokabular war schon einmal gang und gebe hier in unserem Land und wir wissen alle wohin das geführt hat.
Abgesehen davon, dass Religion und Staat zu trennen sind und es schon lange Zeit ist, sich von solcher Gehirnwäsche zu emanzipieren, sollte es doch umso selbstverständlicher sein ein Glaubenssysmbol zu entfernen, das nicht mal die Hälfte der Schüler tangiert.

12
22

"warum tangiert es die Schüler/innen nicht mehr ?? Etwa wegen des Wohlstandes - oder weil die Eltern selbst nur materielle Werte vorleben oder oder ???
Aber wehe es geschieht ein Unglück ( Erdbeben, Unfall, Brand usw.) da auf einmal will man alles hinterfragen - und ein christliches Begräbnis wollen auch viele. Also stimmt etwas mit dieser Gesellschaft nicht - abgesehen davon - das Schönborn immer nur in seinem stillen Gebet vertieft ist - und nicht wie König auch mal die richtigen Worte findet. Denn von der Politik in Wien - ist nichts mehr zu erwarten - denn diese Politik besteht aus Kapitalisten und ex-Kommunisten.

15
20

...ist hier angesagt.
Das Kreuzabhängen nützt vor allem den Globalisierern.
Je schwerer die ihre Ziele erreichen, desto unwahrscheinlicher wird ihre "Eine Welt" in Erfüllung gehen.
Darum Widerstand und Verteidigung wo es geht.
Damit die Freiheit siegt und nicht die Zentraldiktatur.

Der Merker

23
18

Den Eltern der Kinder dieser Schule scheint es gleichgültig zu sein in welchem Umfeld ihre Kinder aufwachsen, sonst würden sie die Hirnlose und den Entscheidungsträger zum Teufel jagen.
Zeugnisse unserer Kultur und Zeichen unserer Tradition werden gedankenlos und ohne Skrupel von kriechenden Kollaborateuren ausgelöscht, wohingegen z.B.auch in Schulen Räumlichkeiten geschaffen werden,damit jeder Muselmane mit seinem Teppich zur Verneigung ´gen Mekka einfliegen kann.
Wie degeneriert muß ein Volk sein, daß sich dauerhaft von einer relativ geringen Zahl gemeingefährlicher Psychopathen wie ein Bär am Nasenring vorführen läßt?

28
3

Seiten