Blutige Auseinandersetzungen mit Salafisten in Tunesien

20. Mai 2013 - 23:00
Kurztitel: 
Islamistischer Kampf um Tunesien

Zu blutigen Auseinandersetzungen ist es am Wochenende zwischen der islamistischen Regierung in Tunis und radikalen Salafisten gekommen. Grund war das Verbot eines Treffens der Salafisten-Organisation Ansar al-Sharia in der tunesischen Stadt Kairouan. Im Jahr 2012 waren AnhĂ€nger dieser Gruppe fĂŒr Angriffe auf die US-Botschaft sowie internationale TV-Sendeteams verantwortlich gemacht worden. Das Verbot des Salafisten-Kongresses fĂŒhrte zu einer Eskalation in der Hauptstadt. Demonstranten warfen Steine und Molotowcocktails gegen die Sicherheitsbehörden, Polizei und MilitĂ€r setzten TrĂ€nengas und Gummigeschosse ein. Es kam zu mindestens einem Todesopfer und Dutzenden zum Teil Schwerverletzten auf beiden Seiten.

Salafisten proben Aufstand gegen tunesische Regierung

Beobachter gehen davon aus, dass es sich bei den aktuellen Ausschreitungen der Salafisten um gezielte Provokationen radikaler Islamisten gegen die tunesische Regierung handelt. Diese ist grundsÀtzlich selbst islamistisch geprÀgt, MinisterprÀsident Ali Larayedh gehört der fundamentalistischen Ennahda-Bewegung an.

Der MinisterprĂ€sident und seine Politik sind den radikalen Salafisten jedoch zu gemĂ€ĂŸigt. Sie gehen immer wieder gegen DenkmĂ€ler und Moscheen ihrer GlaubensbrĂŒder von den gemĂ€ĂŸigten Sufisten vor und zerstören diese. Abou Iyadh, der AnfĂŒhrer der auf rund 40.000 Mann geschĂ€tzten radikalen Salafisten, sucht immer wieder die Konfrontation mit der Staatsgewalt und steht bereits auf der Fahndungsliste der Regierung.

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Kommentare

Bei der Mannigfaltigkeit der Interpretationen ist der Islam ja eher ein Zustand als eine Religion. Also sollte man aufsplitten und jeweils höchstens den Sektenstatus gewÀhren. Dann hÀtte man in Europa auch nicht das Problem mit den eigenartigen Bauwerken.

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Der Islam ist die Pest des 20. Jahrhundert!

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die POLITreligion ist die Pest, wie Sie sagen, seit 1400 Jahren!
Und daran wird sich nichts Àndern, weil die POLITreligion nichts und niemand neben sich duldet! Auch beansprucht sie jeden Gedanken und verbrÀmt und versteckt ihren politischen Anspruch hinter und mit "Religion"!

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Nachdem die USA in Afghanistan gescheitert sind, ist es nur logisch, dass die Islamisten jetzt Afrika zum neuen Schlachtfeld machen möchten. Wichtig ist, dass die EuropÀer die Islamisten nicht in Afrika bekÀmpfen, sondern auf dem eigenen Kontinent. Die Einwanderung muss stark begrenzt werden. U. a. das entstehende "Europa der Regionen" wird zum Niedergang des Multikulturalismus beitragen. Z. B. wird Wales in einigen Jahren unabhÀngig. Mehr dazu auf Esopolice (bitte googeln).

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Eso-Policier, kann heute nicht aufgerufen werden!

Ich möchte auch auf den "neuen Kolonialismus" in Afrika verweisen, betrieben durch die landkaufenden Chinesen und reichen Ölstaaten! Die afrikanischen Bauern, ohne Landbesitzurkunde - dort nicht ĂŒblich - werden enteignet und ihr Land an die neuen Kolonialherren durch die Regierungen verkauft - mit gutem Gewinn, in deren private Taschen!
Und heute riefen wieder die Caritas (und Kardinal Schönborn) zum Spenden fĂŒr Afrika auf!

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