Faymann besetzt Wiener Zeitung mit rotem Apparatschik

1. Juli 2013 - 13:59
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Die Zeitung mit dem EU-hörigen Bundesadler wird seit 1. Juli
wirtschaftlich von einem strammen SPÖ-ler geleitet.
Foto: Unzensuriert.at

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Zeitungen

Eilig hat es nun offenbar Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), noch alle Positionen mit roten Parteigängern zu besetzen. Auch die im 100-Prozent-Eigentum der Republik Österreich stehende Wiener Zeitung ist hier keine Ausnahme. Obwohl ökonomisch nur mehr durch das unsinnige und wirtschaftsfeindliche Zwangsveröffentlichungsgebot von Firmenbucheintragungen am Leben erhalten, hat sie für den SPÖ-Bundeskanzler auch eine parteipolitische Funktion - und sei es nur als Versorgungsposten für gescheiterte Parteifreunde. Per 1. Juli 2013 setzt Faymann dort den ehemaligen SPÖ-Stadtparteivorsitzenden in Graz, Wolfgang Riedler, als Zeitungsgeschäftsführer ein.

SPÖ-Apparatschick der ersten Stunde

Mit Riedler kommt ein ehemalige Juso und Partei-Apparatschick der ersten Stunde in die Position des Geschäftsführers. Riedlers Vater war langjähriger Chefredakteur und Herausgeber der SPÖ-Zeitung Grazer Neue Zeit. Bereits 1989 bis 1993 war Riedler Landesvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Generation in der SPÖ.  Im Jahr 1993 wurde er Grazer Gemeinderat, 1996 in den Nationalrat gewählt. Zwischenzeitlich wurde Riedler auch Landesbildungsvorsitzender der Steiermärkischen SPÖ - eine Position, die er bis heute innehat. Ab 1998 wieder im Grazer Gemeinderat war Riedler 2003 bis 2008 Finanzstadtrat und 2008 Stadtrat für Kultur und Gesundheit. Von 2008 bis 2010 übte er auch die Position des Stadtparteiobmanns aus. In der in den letzten Jahren von wilden Intrigen gekennzeichneten Stadtpartei musste er diesen Posten jedoch nach einer Niederlage in einer Kampfabstimmung räumen.

Seine unverbrüchliche Treue zur Partei ist wohl ein Hauptgrund, Riedler als Geschäftsführer der Wiener Zeitung zu bestellen. Abgelöst hat er den ÖVP-Mann Karl Schiessl, der die Position 15 Jahre lang innehatte.

Kurztitel: 
SPÖ-Mann leitet Wiener Zeitung
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Kommentare

Am 27.6.2013 erschien bei der W.Z. ein Interview mit T.Basescu, dem rumänischen Staatspräsidenten. Titel:
Rumäniens Staatspräsident Traian Basescu im Interview
"Ja, Roma werden diskriminiert" Von Walter Hämmerle.
Fühlte mich natürlich nach dem Lesen des Artikels gemüßigt, da meinen Senf draufzugeben. Anscheinend war der Senf zu scharf für die W.Z. Er wurde natürlich nicht abgedruckt.
Mein Problem: Ich habe eigentlich nur die Wahrheit geschrieben. Die ist anscheinend für den Eigner der Zeitung, der Republik Österreich, etwas unangenehm.
Der Wortlaut meines Beitrages in der Fortsetzung:

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Ich gehöre zu denen, die in dem Land leben und die täglichen Probleme mit dem Teil der Roma kennen, die von Arbeit nichts halten und nur dem nachgehen, was nichts mit besonderen Mühen und Beständigkeit zu tun hat. Klar gibt es auch eine Minderheit unter der Minderheit der Roma, die in einem ordentlichen Beschäftigungsverhältnis steht. Mit diesen gibt es kaum Probleme.
Um auf den anderen Teil zu kommen, da trifft es zu, daß jeder hier Lebende froh ist, wenn einer von denen abhaut, egal in welche Richtung. Wir werden von dieser ethnischen Gruppe in unserer Lebensqualität klar beeinträchtigt, wobei auch die gesetzlichen Regelungen (viele Betrugsdelikte gehen in RO "nur" über Zivilrecht, sind also kein Straftatbestand) und die Laschheit der Polizei und der Staatsanwälte ihren Teil dazu beiträgt.

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Was aber ein hauptsächliches Motiv für die Auswanderung in die westlichen Länder ist: Sie bekommen doch aus Unkenntnis der Sachlage von Behörden und oft auch von der Bevölkerung (vor allem evang. Pfarrer) vorne und hinten alles reingestopft und fühlen sich wie die Made im Speck, was ihnen sehr gut bekommt. Man braucht sich doch nur die Frage stellen, warum die Roma nicht nach Albanien, oder nach Polen oder Weißrußland auswandern. Die falsch angesetzten Sozialregelungen, insbesonders in A und D, haben einen Großteil Schuld daran, sowie jeder einzelne, der denen was in den Hut wirft.

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Nun zermartere ich mir den Kopf, was den SPÖ- Herrschaften da dran nicht gefallen hat. Vielleicht sagt es mir mal jemand, damit ich wieder ruhig schlafen kann.......
Krieg schon langsam Albträume.....

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Nennt man das Gesetz, um das es ging, erfolgt folgende automatisierte Meldung: "Dieser Kommentar enthält vermutlich gegen österreichisches Recht verstoßende Aussagen. Leider können wir die Veröffentlichung nicht zulassen, ohne uns strafbar zu machen. (Falls sie die Vermutung haben, diese Meldung tauche unbegründet auf, richten sie bitte eine e-Mail an buero@unzensuriert.at)"

Weit haben wir's gebracht! Nur das "vermutlich" und der Satz in Klammern kratzt die Kurve vor einer pauschalen Verleumdung der User. Da ist es wirklich schon wurscht, ob Strache gewinnt oder Faymann oder Müller oder Huber oder Schmied.

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daß Andreas Unterberger Chefredakteur der "Wiener Zeitung" war. Unterberger wurde gegangen, weil er es gewagt hatte, aus Anlaß des Irving-Prozesses RA Dr. Herbert Schaller Raum zu dessen Sichtweise des Prozesses zu geben.

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